jouwatch wirkt: ze.tt muss Falschmeldung über #120db berichtigen

Die Mainstream-Medien haben kein Problem mit Vergewaltigung, nur mit #120db

Nach dem Erscheinen unseres Artikels „ze.tt über #120db: Wer nicht rechnen kann, kann immer noch schreiben“ musste der Zeit-Ableger „ze.tt“ gestern die falschen Angaben über Migrantenvergewaltigung ändern.

von Collin McMahon

Ursprünglich hatte der Bericht fälschlicherweise behauptet „dass Sexualstraftaten nur in 1,7 Prozent aller verzeichneten Fälle von Zuwanderern ausgingen.“

Nun steht im Artikel: „Aus einem Bericht des Bundeskriminalamtes (BKA) aus dem Jahr 2017 geht hervor, dass nur 1,7 Prozent aller verzeichneten Straftaten von Zuwanderern Sexualdelikte waren.“ Das könnten also 200 oder 20000 sein. Der tatsächliche Anteil von Migranten an Sexualstraftaten (2016: 9,1%) laut BKA wird jetzt mit keinem Wort erwähnt.

Die Mainstream-Medien schießen sich selber ins Abseits…

 

 

…während alternative Medien boomen.

 

Dass damit dem Argument des ganzen Artikels der Boden entzogen wird, scheint die ze.tt-Redaktion nicht zu interessieren: Nämlich, dass die jungen Damen von #120db rechtsextreme Rassisten seien, die sich künstlich aufregen. Aber wenn man einem Lügengebäude die zentrale Lüge entzieht, bricht es in sich zusammen wie ein Kartenhaus, liebe ze.tt-Redaktion. Eine Richtigstellung oder gar eine Entschuldigung haben sie natürlich nicht eingefügt.

jouwatch hatte bereits gezeigt, wie der Tagesthemen Faktenfinder die Tatsachen über #120db und Gewalt gegen Frauen durch Migranten verdreht.

Tommy Robinson über die #120db Berlinale-Aktion:

 

 

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Collin McMahon ist Autor und Übersetzer. Er schreibt ein Buch über Donald Trump, das im Mai im Antaios Verlag erscheint. Hier kann man ihn unterstützen.

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