ARD: Tagesthemen verkündet „Umvolkung läuft“ (Mit Martin Sellner Video)

Gipfeltreffen in der ARD: Journalistenlegende trifft Harvardlegende (Screenshot: Tagesthemen)

Dienstag Abend konnte man erstaunlich Wahres in den Tagesthemen erfahren. Unser Land wird umgebaut von Deutsch auf Multikulti. Wer genau das beschlossen hat und ob alle, die das schon lange sagen weiter „Nazis“ sind, konnte Frau Miosga nicht in Erfahrung bringen. Weil sie nicht gefragt hat.

VON HANS ALTMANN

Zu den Verschwörungstheorien um die politisch angeordnete Migration in Europa gehört auch, das es sich bei der „Völkerwanderung“ um nichts anderes handelt, als um eines dieser linksfaschistischen Experimente, den „Neuen Menschen“ zu erschaffen.

Diese sogenannte Verschwörungstheorie hat in den gestrigen Tagesthemen einen ganz schönen Schub bekommen. Denn dort erklärte der Politikwissenschaftler Yascha Mounk, eine angebliche Harvardlegende, lehrt dort politische Theorie, im Gespräch mit Caren Miosga über die aktuellen Probleme der westlichen Gesellschaften (ab 24.44):

dass wir hier ein historisch einzigartiges Experiment wagen, und zwar eine monoethnische und monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln. Das kann klappen, das wird, glaube ich, auch klappen, dabei kommt es aber natürlich auch zu vielen Verwerfungen.“

Muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.

Wenn Akif Pirincci das „Umvolkung“ oder Thilo Sarrazin „Deutschland schafft sich ab“ nennt, ist das „Nazipropaganda“. Aber um nichts anderes geht es hier beim „Menschenexperiment“ um eine Abschaffung des deutschen Volkes (der weißen Rasse) zu Gunsten von Multikulti. Natürlich hatte Fast-Fernsehpreisträgerin Miosga (knapp von Super-Slomka geschlagen) dazu nichts zu fragen. Würde mich nicht einmal wundern, wenn es ihr nicht aufgefallen ist.

Denn da muss man doch gleich mal die Frage anschließen: Wann haben wir uns dafür entschieden? Wann gab es da eine Debatte? Haben wir jemals darüber abgestimmt, ob wir dieses einzigartige Experiment eigentlich wollen?

Natürlich nicht. Muss doch auch nicht. Dass wir eine Demokratie haben, die vollkommen ohne demokratische Legitimation auskommt, scheint nicht undemokratisch zu sein. Nur ein „rechter Hetzer“ würde doch behaupten, das wäre eine Diktatur.

Und Mounk bestätigt noch weitere „rechtspopulistische Verschwörungstheorien“:

„Es gibt keine Unterschiede zwischen den etablierten Parteien.“ (Ach)

„Die einzige Art die Parteien los zu werden ist wenn man zu den Extremisten überläuft.“ (Damit meint er wohl die AfD, denn die Linksextremisten gehören ja bis hin zur (Anti)-FA zur demokratischen Volksfront gegen Rechts.)

Die Lösungsvorschläge der Harvardlegendei:

„Die Politik muss den Wandel besser kommunizieren.“ (Ha)

„Mehr Steuern für den Linksstaat.“ (Ha)

„Mit patenten Lösungen das Land noch mal umkrempeln.“ (Ha)

Ich sage ich hier schon mal ganz höflich: Nein Danke!

Markus Vahlefeld in „War das jetzt Nazi-Sprech? Oder Tagesthemen? auf Achse des Guten:

„Zum  Glück hat er nicht „Umvolkung“ gesagt, sonst wäre der Skandal aber da! Das Ganze aber so hübsch wissenschaftlich verbrämt und mit dem Siegel eines SPD-Aussteigers und Harvard-Dozenten, da kann man sich dann weiter klug fragen, woher nur der ganze Zerfall der Demokratie wohl kommt?“

Diesen Artikel aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung verstehe ich jetzt jetzt jedenfalls viel besser: Macht Harvard dumm?

Ein Facebook Kommentar zur Sendung:

Da schaue ich mal wieder die Tagesthemen, um zu sehen was die aus dem von mir Erpressten so machen und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus:

Das Öffentlich-Rechtliche scheint kein Problem damit zu haben, dem deutschen Zuschauer offen zu erzählen, dass wir derzeit eigentlich in einer monoethnischen und monokulturellen Demokratie leben.

Nonchalant erfahren die Deutschen auch, dass sie jetzt gerade Teil eines historisch einmaligen Experiments sind: Die Verwandlung ihrer monoethnischen und monokulturellen Demokratie in eine multiethnische (und multikulturelle). 

Die daraus folgenden Konsequenzen werden nicht verschwiegen, denn ganz klar wird den Deutschen erklärt, dass es zu „Verwerfungen“ kommen wird. 

Dürfte ein ziemlicher Schock sein: „Hey, wir veranstalten gerade mit deinem Leben, dem deiner Kinder und Kindeskinder ein historisch einmaliges Experiment.“

Und einer von Achse des Guten:

Ein Experiment ist, wie der Name schon sagt, ein Versuch.

Man will etwas ausprobieren, testen, erproben. Es liegt im Wesen eines Experiments, das es auch schiefgehen kann. Deswegen macht man Experiment auch im Labor oder nur mit einer kleinen Zahl von ausgesuchten Versuchsteilnehmern oder nur im kleinen Stil auf eingegrenztem Gelände. So werden wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen, ohne das im Fall eines Scheiterns der Schaden immens groß ausfällt.

Hier macht jemand (wer?) einen ganzen Staat zum Labor und ein ganzes Volk sowie alle, die in diesem Land leben, zu Versuchskaninchen, – dazu noch ohne jede Abwägung der Risiken und Nebenwirkungen.

Martin Sellner ist ebenfalls empört:

 

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