Antifeminismus: Frau Merkel und die Politik

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Das Grauen des Feminismus trägt zwei Namen (Foto: Imago)

Als großer Frauenfreund ist meinereiner inzwischen davon überzeugt, daß die in Deutschland herrschende Spielart des Feminismus das frauenfeindlichste ist, was man sich außerhalb des Islam überhaupt vorstellen kann. Für Männer ist er ohnehin desaströs.

von Max Erdinger

Wenn ich mir vergegenwärtige, daß die unsägliche Heimsuchung im Kanzleramt von Annegret Kramp-Karrenbauer abgelöst werden könnte, dreht sich mir der Magen um. Ich halte es für den am tiefsten verwurzelten Irrtum im deutschen Allgemeinbewußtsein, daß sich Frauen für absolut alles genauso gut eignen wie Männer – und gleichzeitig halte ich das auch für die Wurzel allen Übels. Na ja, nicht ganz. Der bedingungslose Egalitarismus ist die eigentliche Wurzel.

Machen Sie doch einfach mal folgendes Experiment: Stellen Sie sich einen Kotzeimer neben den Computer. Dann denken Sie sich das Wort „Bundeskanzler“ und lassen vor Ihrem inneren Auge alle Ex-Kanzler Revue passieren. Was sehen Sie? – Staatsmänner. Noch fühlen Sie sich wohl. Jetzt stellen Sie sich Angela Merkel vor, wie sie in einem dieser albernen Fräckchen, die sich, mit nur einem Knopf zugeknöpft, über ihrem Wanst spannen, ihrer vom Coiffeur hinmodellierten Lufthutze über dem linken Ohr und mit hängenden Hamsterbacken ihr unmoduliertes und völlig sinnfreies Gestammel zum Vortrage bringt. Jetzt wird Ihnen aber schlecht. Dann überlegen Sie sich, daß Sie ein Mann sind und daß Sie sich von dieser Person regieren – und im Ausland repräsentieren lassen. Gut, daß der Kotzeimer neben Ihrem Computer steht. Ja, es ist ein Schamgefühl, das Sie da zur Übelkeit obendrein verspüren. Sie täuschen sich nicht. Und ebenfalls ja, Sie können jeden Putin, jeden Erdogan und jeden Trump dieser Welt verstehen, der auf Sie herunterschaut, eben weil diese groteske Erscheinung Ihre Bundeskanzlerin ist. Sie liegen auch nicht daneben, wenn Sie unterstellen, daß Sie der Rest der Welt für ein entklötetes Würstchen hält.

Meinemeinen geht es so, daß er sich Tag und Nacht den Kopf darüber zermartert, wie es kommt, daß wir als deutsches Volk so tief sinken konnten, weitgehend unwidersprochen hinzunehmen, daß diese absolut gräßliche, gemeingefährliche Frau unser ganzes Land, unsere je eigene Heimat, an den Rest der Welt verscherbelt. Sicher hat das etwas mit dem suizidalen Schuldkult wegen „Kolonie & Nazi“ zu tun, dem nicht nur die Kanzlerin huldigt, sondern eben auch jede Menge Männer. Das kann aber nicht alles sein.

Je länger ich darüber nachdenke, desto klarer wird mir, daß man bei der Betrachtung der Figur Merkel Folgendes nicht außer acht lassen kann: Diese Person ist eine Frau – und sie ist bei weitem nicht die einzige, die der Politik einen „weiblichen Stempel“ aufdrückt. Parallel zu dieser Feststellung komme ich dabei aber auch immer auf den zentralen Punkt zurück, der mich bei der Betrachtung von allem leitet: Ist etwas wahr – oder soll es nur wahr sein?

Eine andere Frage ist: „Evaluierung“ – um hier eine Merkelvokabel zu verwenden. Warum ist nach bald fünf Jahrzehnten bundesdeutschen Hardcore-Feminismus noch niemand auf die Idee gekommen, einfach einmal eine „Bestandsaufnahme“ zu machen? Was wurde während der letzten fünf Jahrzehnte hinsichtlich weiblicher Fähigkeiten behauptet, welche Verbesserungen sind versprochen worden – und wie decken sie sich mit den Resultaten der allgemeinen Frauenermächtigung, so, wie sie heute eigentlich überprüfbar wären? Hat sich für irgendjemanden irgendetwas gebessert, wenn man von den Frauen absieht, die es in hohe und höchste öffentliche Ämter geschafft haben? Für die – und ich behaupte, nur für die – waren die letzten fünf Jahrzehnte Hardcore-Feminismus natürlich klasse. Ich wüßte nicht, für wen sonst noch. Unser Land steht insgesamt am Abgrund – und ich meine damit nicht die deutsche Wirtschaft, obwohl die ebenfalls zunehmend den Anschluß verliert. Wir sind dabei, den wesentlichsten Teil unserer kollektiven Identität als Deutsche zu verlieren: Unser eigenes Land, in dem zu geschehen hätte, was wir wollen.

Europäische Geistesgeschichte

Die europäische Geistesgeschichte hängt eng mit dem römischen Reich zusammen. Latein ist die Mutter aller westeuropäischen Sprachen, weswegen es uns auch leicht fällt, europäische Fremdsprachen zu erlernen. Die Etymologie wiederum ist die Wissenschaft von der Herkunft der Begriffe, vermittels welcher wir denken. Ein wesentliches Merkmal der europäischen Geistesgeschichte ist die über Jahrhunderte erfolgte Trennung des Geistes von der Materie, etwa, wie sie sich in der Glaubenslehre der – Aufklärung hin oder her – katholischen Kirche widerspiegelt. Die Materie (unser Körper) stirbt und verwest, doch der Geist (die Seele) kommt in den Himmel und erlangt dort das Ewige Leben. Noch heute können Frauen keine Bischöfe, geschweige denn Papst werden. Das ist dieser geistesgeschichtlichen Trennung von Geist und Materie geschuldet.

Etymologisch ist die Mutter (lat. mater) der Wortstamm von Materie und Materialismus. Geistesgeschichtlich betrachtet stand für die längste Zeit der europäischen Existenz die Mater als Voraussetzung für die Entwicklung des Geistes. Sie nährt den zukünftigen Geist und ist deswegen zwingende Voraussetzung für die Entwicklung von Geist. Aber sie ist nicht selbst der Geist. Es galt über Jahrhunderte: Die Materie dient dem Geist. Das hat sich um 180 Grad gedreht. Heute dient jedweder Geist zuvörderst der Materie (-> Punzenfiffi). Und von da aus ist es nur noch ein kleiner Schritt über die Wortfolge Mater, Materie, Materialismus hin zu „Feminismus“. So, wie sich der Feminismus darstellt, versinnbildlicht er die Unterdrückung des Geistes durch die Materie. Profaner ausgedrückt: Alle denken nur noch ans Geld – und Linke denken ans Geld der Anderen.

Das menschliche Leben selbst ist die Einheit von Materie und Geist, da beide in Form der Zweigeschlechtlichkeit des Menschen aufeinander angewiesen – und somit verwiesen sind. Die Verantwortung für die materiellen Voraussetzungen der Entwicklung von Geist ist etwas völlig anderes, als die geistige Verantwortung selbst. Wenn Sie sich jetzt die beiden Matronen auf dem Bild zu diesem Artikel anschauen – „Matrone“ stammt etymologisch übrigens ebenfalls von der „mater“ ab. Es wurde ihr aber wahrscheinlich der „Patron“ beigemischt, was dann eine Art Zwischenwesen ergibt, die „Matrone“ eben – was fällt Ihnen auf, wenn Sie genau hinsehen? Nichts von dem, was diese beiden Matronen überhaupt dazu in die Lage versetzt, so auf diesem Bild zu erscheinen, ist originär dem (Un)geiste ihres eigenen Geschlechts entsprungen. Die Maschinen nicht, mit denen ihre Schuhe hergestellt wurden, die Mikrofone nicht, der elektrische Strom für die Mikrofone nicht, die elektrischen Scheinwerfer nicht, in deren Licht sie stehen, die Kameras nicht, mit denen sie aufgenommen worden sind – usw.usf.

Knallhart: Würde man auf diesem Bild alles entfernen, was mit dem Geschlecht dieser beiden Matronen nichts zu tun hat, stünden sie müffelnd mit ungewaschenen Haaren völlig nackt da als das, was sie ihrem ursprünglichen Sinne nach sind: Die Voraussetzung für die Entwicklung von Geist. Noch nicht mal ein Stück Seife, geschweige denn ein Haarshampoo hätte ihnen zur Verfügung gestanden. Und das hätte garantiert niemand fotografiert, der nicht ein perverses Faible für Ekelbilder hat. Das Bild ist so schon eklig genug.

Die Matrone rechts im Bild ist Physikerin. Mit anderen Worten: Sie hat mit mehr oder weniger Erfolg nachvollzogen, was männlicher Geist zuvor herausgefunden hat. Noch präziser: Ohne das, was männlicher Forscher- und Erfindungsgeist ihr zur Verfügung gestellt hat, müsste man sie aufgrund ihrer Kinderlosigkeit schon als tragisch mißglückte Voraussetzung für die Entstehung von Geist begreifen. An eine Bundeskanzlerin hätte man dabei noch nicht im entferntesten gedacht.

Ja, ich weiß, daß das harter Tobak ist. Ein Ganzes (hier: der Mensch) besteht aber im allgemeinen nicht aus zwei identischen Teilen, sondern aus zwei verschiedenen, die sich sinnvoll ergänzen. Männer und Frauen ergänzen sich sinnvoll. Sie sind aber nicht identisch.

Es gibt heute aus verständlichen Gründen heraus keinerlei großartige Bereitschaft mehr, sich mit den fundamentalen Unterschieden zwischen Männern und Frauen auseinanderzusetzen und das ist auch nicht zur Gänze verkehrt. Frauen können schon auch denken, so ist es nicht. Aber sie denken anders. Sie denken mehr in irdischen Kategorien, was hinsichtlich ihrer Bedeutung für den Menschen als Ganzes  auch wichtig ist. Sie denken an die Materie als Voraussetzung für die Entwicklung von Geist. Sie denken notwendigerweise an sich selbst zuerst. Wenn Angela Merkel irgendwann einmal etwas Geistreiches gesagt hätte, wäre mir das sicher aufgefallen. Geistreiche Bemerkungen kommen aber in der weit überwiegenden Zahl aller Fälle immer von Männern.

Es ist auch nicht so, daß die Menschheit bis vor fünfzig Jahren aus lauter Vollidioten bestanden hätte, die vom Sinn der menschlichen Zweigeschlechtlichkeit und den Eigenarten des jeweiligen Geschlechts nichts wussten. Eines der besten Märchen jemals, eine allgemeingültige Parabel auf das Geschlechterverhältnis, ist die Geschichte vom Fischer und seiner Frau. „Buttje, Buttje in der See, meine Frau, die Ilsebill, will nicht so, als ich wohl will …“

Daß wir heute in weit größerem Wohlstand leben, als wir eigentlich bräuchten – (wer braucht einen beheizten Fahrersitz, der sowohl Fürze absaugt als auch Arschbacken massiert?) – ist der Verehrung des Geistes für seine eigene Voraussetzung geschuldet. Und natürlich der Tatsache, daß sich der Geist gern fortpflanzt, am besten einvernehmlich. Aber ich glaube, daß wir es spätestens seit den Usancen am Hofe des Sonnenkönigs ziemlich übertreiben mit unserer Weibsenveneration.

Was wir auf dem Bild zu diesem Artikel sehen, ist das Resultat einer kollektiven Verwechslung von Geist und Materie. Und genau so klingt die Materie auch.

Meinereiner hat sich seit nunmehr über 15 Jahren intensiv mit dem Egalitarismus, besonders in seiner feministischen Erscheinungsform beschäftigt. Ich weiß ganz genau, was Feministinnen je geäußert und geschrieben haben. Und zwar deswegen, weil ich dem Gleichheitsgedanken für den weitaus größeren Teil meines Lebens wie ein Gläubiger anhing. Es ist gerade meiner exzessiven, fast obsessiven Beschäftigung mit dem Feminismus, gespeist aus meiner großen Zuneigung zu Frauen, geschuldet, daß ich darüber zum absoluten Anti-Egalitaristen und Antifeministen geworden bin. Es gibt außer dem Islam nichts frauenfeindlicheres auf der Welt als den Feminismus bundesdeutscher Prägung.

Warum ich dennoch für die Gleichberechtigung bin, führe ich weiter unten aus. Man kann nämlich durchaus nicht alle Frauen über denselben Kamm scheren, weil es zu jeder Regel immer auch die Ausnahme gibt. Aber die Generalunterstellung, daß sich Frauen generell für alles so gut eigneten wie Männer, ist der Irrtum des Jahrunderts.

Wenn man sich überlegt, was in der CDU 1990/91 des nicht gerade hyperintelligenten Helmut Kohl ausschlaggebend gewesen ist für den Beginn des kometenhaften Aufstiegs der heutigen Heimsuchung im Kanzleramt, kann man sich nur mit der flachen Hand auf die Stirn patschen: Sie ist eine Frau und sie ist aus dem Osten! Als ob Geschlecht und geographische Herkunft schon jemals irgendjemanden für irgendetwas qualifiziert hätten! Dieses „Sie ist Frau und sie ist aus dem Osten!“ ist das Paradebeispiel dafür, wie verblödet Egalitarismusfans tatsächlich sind. Alle Menschen sind gleich – und deswegen ist jetzt mal eine Frau aus dem Osten dran. Da könnte man doch nur noch schreiend davonlaufen!?

Feministische Strömungen

Den Wenigsten dürfte klar sein, daß es „den Feminismus“ nur als Oberbegriff gibt und daß das, was wir hier in Deutschland als „den Feminismus“ begreifen, nur eine der beiden feministischen Hauptströmungen ist. Hier in Deutschland regiert der Gleichheitsfeminismus. Dem Differenzfeminismus hätte ich durchaus etwas abgewinnen können, weil er als Arbeitshypothese das zur Grundlage hatte, was Frauen sind – und nicht, was aus ihnen erst noch werden soll: Männer.

Anfangs der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts setzte sich aber der Schwarzersche Gleichheitsfeminismus gegen den Differenzfeminismus einer Esther Vilar durch. Die Ärztin und Schriftstellerin hatte 1971 einen Bestseller mit dem Titel „Der dressierte Mann“ geschrieben und wurde fortan von linken Gleichheitsfeministinnen verfolgt. Nach Morddrohungen gegen sich und ihre Familie verließ sie Deutschland und zog um nach Spanien. Wer hier Parallelen zwischen damals und der „Anti“-fa von heute erkennt, liegt sicherlich nicht daneben.

Der Differenzfeminismus fungiert jedenfalls in Deutschland seither als eine Art „Reservefeminismus“ und wird von den Gleichheitsfeministinnen immer dann aus dem Ärmel gezaubert, wenn sie mit ihrem Egalitätsfimmel gegen logische Wände laufen. Das gekonnte Hin- und Herspringen zwischen Gleichheit und Unterschied resultiert in der „Rosinenpickerei“, zu welcher „der Feminismus“ in Deutschland verkommen ist – und der anständigen Männern wie mir deswegen auch tierisch auf den Sack geht. Der typisch deutsche Egalitäts-Feminismus verstößt laufend gegen alles, was ein anständiger Mensch meines Alters hinsichtlich der fundamentalen Bedeutung von Aufrichtigkeit und logischer Konsistenz für das Funktionieren eines Gemeinwesens gelernt hat.

Meinereiner liebt Frauen über alles – und er verachtet niemanden so sehr, wie die „typisch deutsche Mainstream-Feministin“. Katarina Barley samt Femikonsortinnen – #metoo – Frauenmarsch Berlin? Da kann man doch nur noch verächtlich ausspucken!?

Gleichberechtigung vs. Gleichstellung

Die meisten Deutschen dürften in ihrer apolitischen Haltung auch noch nicht bewußt mitbekommen haben, daß die Gleichberechtigung längst passé ist und peu-a-peu durch die Gleichstellung ersetzt wurde. Gleichberechtigung wäre ja eine gute Sache gewesen. Die Gleichberechtigung überläßt es der einzelnen Frau, die Chancen wahrzunehmen, die ihr per Gesetz zugänglich gemacht worden sind. Gleichberechtigung zielt auf Chancengleichheit ab. Die Gleichstellung jedoch ist ein sogenannter „Top-Down-Prozess“, der Ergebnisgleichheit zum Ziel hat. Es ist geradezu ein Treppenwitz der Geschichte, daß man sich als Mann von deutschen Feministinnen vorwerfen lassen muß, man reduziere Frauen auf ihr Geschlecht, wenn man einen steilen Zahn auch als einen solchen identifiziert, obwohl sie selbst es mit der Gleichstellung kein Stück anders machen. Frau zu sein ist keine Qualifikation für irgendwas, außer – naturgemäß – für die Schwangerschaft. Das ist das einzige, wozu Frauen ohne jeden weiteren Nachweis exclusiv per Geschlecht qualifiziert sind.

Biologie vs. Soziologie

Die Absicht hinter der Behauptung, Geschlecht sei ein soziales Konstrukt, ist die folgende: Ausweitung des Tätigkeitsfeldes – und damit steueralimentierte Versorgung für kulturmarxistische Soziologen. Sehr viel mehr Kulturmarxisten haben seit den Siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts Soziologie und Artverwandtes studiert, als Biologie. Die Bundesrepublik strotzt nur so vor lauter Soziopsychodingsbumsen. Biologen gibt es vergleichsweise wenige. Unter Versorgungsgesichtspunkten ist die Abschaffung des biologischen Geschlechts zugunsten eines sozial konstruierten ein wahrer Segen für die ganze parasitäre Soziopsychodingsbumsenzunft. Der allerdings ist um den Preis der Realitätsverleugnung erkauft. Geschlecht ist zuvörderst eine biologische Angelegenheit.

Daß damit auch bestimmte Geschlechterrollen einhergehen, ist nicht mehr als eine Binsenweisheit. Inwiefern Frauen dadurch unterdrückt sein sollen, daß sie biologisch Frauen sind und aufgrund dessen mit gewissen Erwartungshaltungen konfrontiert sind, läßt sich schon deswegen nicht schlüssig erklären, weil entsprechende Erwartungshaltungen Männern gegenüber – besonders dann, wenn es hart auf hart kommt – gar nicht erst in frage gestellt werden. Daß sich die durchschnittliche Differenz in der Lebenserwartung von Männern und Frauen in den letzten einhundert Jahren zugunsten von Frauen versechsfacht (!) hat – und welches Geschlecht maßgeblich dafür gewesen ist -, ist für die Soziologenflut von heute schlicht und einfach kein Thema. Und das, obwohl es sich dabei ganz klar nicht um biologische, sondern um soziologische Ursachen handelt. Mönche und Nonnen in bayerischen Klöstern werden in etwa gleich alt (Klosterstudie).

Empathie für das andere Geschlecht

Frauen haben ihrer Natur entsprechend viel Empathie für das schwache, beschützenswerte Leben. Es soll sich schließlich entwickeln und Geist werden. Erwachsenen Männern gilt ihre Empathie keinesfalls, denn die sind ja – besonders heute – unfaire, weil stärkere Unterdrücker und deswegen auch Schweine. Frauen dürfen „Männer sind Schweine“ sagen. Umgekehrt geht das nicht. Das endet vor Gericht. Vorwurf: Frauenfeindlichkeit. Grundsätzlich kann man sagen: Mächtige Weiber kennen mit Männern keinerlei Erbarmen. Es liegt nicht in ihrer Natur. Da gab es nichts zu entwickeln. Für die längste Zeit der Menschheitsgeschichte erbarmten sich Männer der Frauen, beschützten sie, verteidigten sie und ernährten sie auch. Das Solidaritätsgefühl von Frauen den Männern gegenüber ist im allgemeinen – und gemessen daran, wie es umgekehrt ist – krass unterentwickelt geblieben. Auch deswegen ist eine Frau Merkel als Kanzlerin ein einziges, männerfeindliches Desaster. Bekanntermaßen verunsichert sie auch nichts so sehr, wie ein selbstbewußt auftretender Mann. Sie haßt selbstbewußte Männer, die ihr Contra geben. Sie selbst kaut an ihren Fingernägeln.

Erster Weltkrieg: „Im August 1914 gründete Admiral Charles Fitzgerald den Orden von der Weißen Feder. Mit Unterstützung führender Schriftstellerinnen wie Mary Ward und Emma Orczy forderte die Organisation Frauen dazu auf, weiße Federn an junge Männer zu verteilen, die der Britischen Armee (noch) nicht beigetreten waren. Auch die Feministinnen Emmeline und Christabel Pankhurst unterstützten diese Bewegung – obwohl sie vor Kriegsbeginn noch pazifistische Positionen vertreten hatten.

Eine junge Frau erinnert sich an ihren Vater, Robert Smith, dem auf seinem Weg von der Arbeit eine weiße Feder gegeben worden war: „An diesem Abend kam er nach Hause und weinte sich das Herz heraus. Mein Vater war kein Feigling, war aber nicht bereit, seine Familie zu verlassen. Er war 34 und meine Mutter, die zwei kleine Kinder hatte, war schwer erkrankt. Bald nach diesem Ereignis trat mein Vater der Armee bei.“

Flugblatt: An die jungen Frauen von London

Trägt Ihr „Bester Junge“ Uniform? Wenn nicht, DENKEN SIE nicht, er sollte? Wenn er nicht meint, dass Sie und Ihr Land es wert sind, dafür zu kämpfen – denken Sie, er ist Ihrer WERT? Bemitleiden Sie das Mädchen nicht, welches allein ist – wahrscheinlich ist ihr junger Mann Soldat – der für sie und ihr Land kämpft – und für SIE. Wenn Ihr junger Mann seine Pflicht gegenüber König und Vaterland missachtet, dann fehlt nicht viel, dass er SIE MISSACHTET. Denken Sie darüber nach – und fordern Sie ihn auf, HEUTE DER ARMEE BEIZUTRETEN.“ (wikiMANNia)

Das muß man wissen, um das folgende Zitat von Hillary Clinton aus dem Jahr 1998 richtig würdigen zu können: „Frauen und Mädchen sind die Hauptleidtragenden des Krieges. Sie verlieren ihre Männer, ihre Väter und Brüder.“ – Es gibt genau ein Gebiet, auf dem Frauen absolute Weltspitze sind: Egozentrik.

Politik vs. Frauenpolitik

Georg Friedenberger (*1941) ist Schriftsteller und war Mitarbeiter im Bundesjustizministerium während der Amtszeiten von Gerhard Jahn und Hans-Jochen Vogel. Er konnte damals hautnah mitverfolgen, wie es zu einschneidenden Änderungen im deutschen Familienrecht gekommen ist. Das wiederum inspirierte ihn zu seinem Buch „Die Rechte der Frauen: Narrenfreiheit für das weibliche Geschlecht?“ – Als er es 1999 im Selbstverlag herausbrachte, mußte er bereits ein Fragezeichen hinter den Titel setzen.

Mit den Frauen in der Politik ist es ungefähr so, wie mit den Frauen im Sport. Wenn man die jeweilige Sportart in den Mittelpunkt seiner Betrachtung stellt und nicht die entweder männlichen oder weiblichen Sportler (die „Sporttreibenden“), dann wird sofort klar, daß wegen der Bestzeiten, der Höhen- und Weitenrekorde, die ein Mensch im Sport erzielen kann, Frauenfußball z.B. eine Einschränkung von Fußball ist, so, wie der alpine Abfahrtslauf der Damen ziemlich unspektakulär ist im Vergleich zum Abfahrtslauf. Im Wasserballett sind Frauen allerdings einsame Spitze.

In der Politik ist es in aller Regel ganz genau so. Männer machen Politik, Frauen machen Frauenpolitik. Frauenpolitik ist eine Einschränkung von Politik. Das glauben Sie nicht? Verteidigungsminister ist zum Beispiel ein politisches Amt. Wen haben wir? Ursula von der Leyen, eine Frau. Jeder Mann, der dieses Amt so führen würde wie Frau von der Leyen, wäre längst vor die letzte funktionierende Bordkanone eines Leopard 2 geschnallt worden. Oder Bundeskanzler: Ein Bundeskanzler Merkel statt einer Bundeskanzlerin Merkel wäre längst geteert und gefedert aus dem Lande gejagt worden, wenn er sich solche östrogenhaltigen Sprechblasen erlaubt hätte, wie die Heimsuchung im Kanzleramt. Claudia Roth, Andrea Nahles, Katarina Barley, Hannelore Kraft, Katrin Göring-Eckhardt – usw.usf.: Daß alle diese Weibspersonen, deren Welt sich nur um ihre eigenen Nasenspitzen dreht, völlig ungehindert vor sich hin marodieren dürfen – daran sind im Grunde die Minnesänger (-> Beischlafbettler) schuld. Ich bin mir fast sicher, daß der Altmaier seiner Chefin jeden Tag eine Schnulze vorschmachtet, ohne je erhört zu werden.

Ungewöhnliches denken!

Mir ist völlig klar, daß dieser Text viel Kopfschütteln hervorrufen wird bei denjenigen, die ihn bis hierhin überhaupt gelesen haben. Es ist auch nicht wichtig, ob er hier und da vielleicht ein bißchen übertrieben oder gar unzutreffend ist. Ich denke, jeder weiß, worauf ich hinaus will: Es gilt in unseren Köpfen ein Dogma, das sich keiner mehr in frage zu stellen traut. Nämlich, daß Männer und Frauen gleichermaßen zur Führung öffentlicher Ämter befähigt seien. Das mag in Ausnahmefällen so sein. Alice Weidel ist Spitze. So, wie ich das überblicke, hat die AfD überhaupt fähige Frauen in ihren Reihen. Die unterscheiden sich aber auch eklatant vom feministischen Mainstream in den Altparteien. Von der Klöckner behaupte ich einfach, daß sie die Politik für ein Weinfest ohne Wein aber mit Weinkönigin hält.

Allerdings wage ich, auch bei den AfD-Frauen zu bezweifeln, daß sie eine politische Machtposition dazu nutzen würden, feministische Fehlentwicklungen, unter denen Männer zu leiden haben, ins Visier zu nehmen und über Korrekturen nachzudenken. Konservative sind traditionell näher an Walther von der Vogelweide als an Charles Bukowski oder Michel Houellebecq.

Sei es wie es sei: Ich bin felsenfest davon überzeugt, daß sich Merkels „Politik“ nicht erklären läßt, ohne daß man dabei berücksichtigt, welchen Geschlechts sie ist. Um eines ihrer Lieblingswörter zu verwenden: „Augenhöhe“. Man muß völlig feministisch erblindet sein, um zu unterstellen, daß sich diese im „demogrodschn Sozialismus der Dädärä“ sozialisierte Pastorentochter, dieser „Meinmädchenkohl“, mit gestandenen Männern der Klasse Trump, Erdogan oder Putin auch nur annähernd auf „Augenhöhe“ unterhalten könnte. Es gibt so etwas wie die Hinterfotzigkeit der Unterlegenen. Und die ist brandgefährlich.

Meinereiner will endlich wieder richtige Männer und richtige Frauen in den jeweils richtigen Positionen haben. Gleichberechtigung? –  Ja! Gleichstellung? – NEIN! Frauenquoten sind das Resultat von kulturmarxistischem Hirnfraß. „Sie ist Frau und sie ist aus dem Osten“ … na bravo.

 

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