Stasi-Spitzel bleibt Vorstand in Journalisten-Gewerkschaft

(Bild: Screenshot)
DJV Berlin Brandenburg (Bild: Screenshot)

Berlin/Potsdam – Bernd Martin spitzelte jahrelang für die Stasi, verriet Fluchtpläne von DDR-Bürgern und wurde von der Stasi dafür gut entlohnt. Trotzdem ist Martin weiterhin stellvertretender Vorsitzender des Deut­schen Jour­na­lis­ten-Ver­bands Lan­des­ver­band Ber­lin-Bran­den­burg e.V. (DJV-BB).

Wie die Bild-Zeitung berichtet, hat Martin unter dem Decknamen „Rene“ als IM bei der Stasi verpflichtet. Und trotzdem wird der Ex-Stasispitzel im Vereinsregister weiterhin als Vorstandsmitglied des DJV-BB geführt.

Auf BILD-Anfrage erklärt der Vorsitzender des DJV Landesverbandes Berlin Brandenburg Klaus Minhardt: „Bernd Mar­tin ist Vor­stands­mit­glied des Deut­schen Jour­na­lis­ten-Ver­bands Lan­des­ver­band Ber­lin-Bran­den­burg e.V. (DJV-BB), weil er in die­ses Amt ge­wählt und im Ver­eins­re­gis­ter so aus­ge­wie­sen ist.“

Hubertus Knabe, Direktor der Gedenkstätte Hohenschönhausen, findet es „ziemlich grotesk, wenn der DJV auf seiner Website gegen die angeblichen Stasi-Methoden von Verdi zu Felde zieht, aber selber einen Ex-Stasi-Mitarbeiter als Vizechef hat“, so die Bild. Knabe fordert den DJV auf, endlich für Sauberkeit im eigenen Haus zu sorgen. „Es gibt nichts Wichtigeres im Journalismus als Glaubwürdigkeit.

In gleichem Maße tritt dies auf die Amadeu-Antonio-Stiftung zu. Deren Chefin, Anetta Kahane, war ebenfalls eine willige Zuträgerin der Stasi und sitzt fester denn je im Sattel der mit Steuergelder unterstützten links- bis linksextremistischen Stiftung. (SB)

 

 

 

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