„Deutschland ist ein reiches Schland“. Nur die Bürger sind arm (dran)

Betteln um ein paar Euro Symbolfoto:Durch Dmitry Kalinovsky/shutterstock
Deutschland mag reich sein, die Bürger sind es nicht. Symbolfoto:Durch Dmitry Kalinovsky/shutterstock

Deutschland ist der arme Mann der EU. Zumindest seine Bürger sind es. Die „Stimmung“ ist besser als die Lage.

Wissen Sie, was das Medianvermögen ist? Ist auch nicht so wichtig. Sie haben eh keines. Das Medianvermögen berechnet das durchschnittliche Vermögen der Bürger eines Landes inklusive Immobilien aber abzüglich Schulden sowie sonstiger Verpflichtungen. Im Unterschied zum Durchschnittsvermögen begrenzt man beim Meridianvermögen den Einfluss von Ausreißern und zeichnet so ein realistischeres Bild von Lebenswirklichkeit der Bevölkerung. So haben zum Beispiel die USA wegen der extremen Einkommensunterschiede ein sehr hohes Durchschnittsvermögen von 388.600 $, das Meridianvermögen liegt gerade mal bei 55.900 $. Im Global Wealth Report der Credit Suisse wird diese Vermögensentwicklung alljährlich untersucht.

Die gute Nachricht: Deutschland ist beim Medianvermögen nicht das Schlusslicht der (alten) EU. Das ist Portugal. Mit einem Medianvermögen von 38.000 $ liegt es weit unter dem deutschen mit 47.000 $.

Die schlechte Nachricht: Dann kommen wir. „Deutschland ist ein reiches Land“ hat in der EU so ziemlich die ärmsten Bürger. Sogar die als „Pleite-Griechen“ diffamierten verfügen über 55.000 $. Der Medianwert der Italiener liegt bei 125.000 $ und ist damit mehr fast dreimal so hoch wie der deutsche. Niederlande 94.000 $, Dänemark 87.000 $ und Belgien 168.000 $…

Nur die Bürger EU-Länder, die früher jenseits des Eisernen Vorhangs lagen, haben noch weniger auf der hohen Kante. Da wirkt halt die unbändige Wirtschaftskraft des Sozialismus noch nach. (HA)

Quellen: Preußische Allgemeine Zeitung (Printversion); „Die Deutschen sind die armen Würstchen der EU

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