Christina Baum beim #frauenmarsch: „Wer nicht kämpft, hat schon verloren“

Dr. Christina Baum ist Landtagsabgeordnete in Baden-Württemberg (AfD) und Mitinitiatorin der Demo „Kandel ist Überall„. Am 17.2. hielt sie auf dem Frauenmarsch in Berlin folgende Rede:

„Liebe Freunde, liebe tapfere Kämpfer für ein freies und selbstbestimmtes Leben,

Ich bin eine der vielen Frauen, die mit Sorge in unsere Zukunft schaut. Man hat aus unserem wunderbaren Land, genannt Deutschland, einen Multi-Kulti Schmelztiegel gemacht mit all den Gefahren, die ein solches Völkergemisch mit sich bringt.

Man hat unsere Heimat einem ideologischen Experiment geopfert, dass noch nirgendwo auf der Welt wirklich funktioniert hat. Es wird allerhöchste Zeit, dass wir uns lautstark dagegen wehren. Deshalb freue ich mich, dass ihr so zahlreich gekommen seid. Wir müssen unsere Stimme erheben, bevor es zu spät ist.

Ich möchte Euch ein wenig aus meinem Leben berichten und erzählen, wie es dazu kam, dass ich heute genau hier stehe. Im Frühjahr 1989 durfte ich aufgrund eines Antrages zur Familienzusammenführung aus der DDR ausreisen. Ich verließ ein geistiges Gefängnis, so habe ich es damals empfunden. Und ich kam in ein Land, in dem ich mich endlich frei fühlen konnte. Endlich konnte ich sagen, was ich wirklich dachte. Und so vergingen viele Jahre, in denen ich mich politisch überhaupt nicht engagierte, weil einfach alles gut lief. Doch nach und nach änderte sich das. Es kam immer häufiger vor, dass ich Entscheidungen der Regierung für falsch hielt. Die gefährlichste Entwicklung für mich war allerdings die Unterdrückung der freien Meinungsäußerung.

Wir alle können uns sicherlich noch daran erinnern, wie Eva Hermann und auch Tilo Sarazin medial vernichtet wurden, nur weil sie eine andere Meinung als die des Mainstreams vertraten. In Gesprächen mit meinen Patienten bemerkte ich, wie sich immer mehr Angst ausbreitete, seine wahre Meinung zu vertreten. Oft hörte ich: „Aber das darf man ja nicht mehr sagen.“ Meine Ermunterung, es trotzdem zu tun, blieb meistens erfolglos. Ich fühlte mich immer mehr in die DDR Zeit zurückversetzt.

Ich schrieb Leserbriefe zu den verschiedensten Themen, um meine Sorgen bezüglich dieser fatalen Entwicklung mitzuteilen. Und dann kamen 51 junge Männer im Herbst 2014 als Asylsuchende in meine Kreisstadt und kurz danach las ich einen langen Bericht, in dem eine Flüchtlingshelferin erzählte, wie toll das alles funktionieren würde und wie respektvoll die Männer mit ihr umgingen.

Diese naive Blauäugigkeit, die diesem Bericht zu Grunde lag, machte mich fassungslos. Seit 1989 hatte ich mit meinem Mann viele Länder rund um den Globus bereist und dabei verschiedene Völker und Kulturen kennen gelernt. Und immer wieder war ich froh, wenn ich nach Hause kam. Hier war meine Heimat, meine Wurzeln, hier sprach man meine Sprache und es galten für alle gewohnte Regeln, ohne sich erklären zu müssen.

Die Überschrift des besagten Artikels hieß: „Es sind Menschen, wie du und ich.“ Das war am 1. Oktober 2014. Ich musste einen Leserbrief zu diesem Artikel schreiben. Ich konnte nicht anders. Aus diesem möchte ich Euch auszugsweise vorlesen.

Zitat: „Die Autorin irrt mit ihrer Behauptung es seien Menschen wie du und ich, sondern es sind Menschen aus einem komplett anderen Kulturkreis mit vollständig anderen Werten. Diese Werte wurden ihnen von klein auf vermittelt und sind in ihrem Kopf fixiert. Dazu gehört selbst in Friedenszeiten unsäglich meist religiös motivierte Gewalt, zum Beispiel gegenüber Frauen, die von der gesamten Gesellschaft getragen wird. Frauen werden wie Sklaven gehandelt, (zwangsverheiratet), verstümmelt (beschnitten) erniedrigt (Burkapflicht) und gesteinigt.

All diese unsere Gesellschaft „bereichernden Werte“ bringen diese Menschen mit hierher. Was sonst noch in ihren Köpfen vorgeht, weiß niemand. Niemand kann prüfen, wer sie sind und woher sie kommen. Vor diesen Tatsachen die Augen zu verschließen, halte ich für verantwortungslos und sehr gefährlich. Diese 51 jungen gesunden Männer würden dringend in ihrer Heimat im Kampf gegen den Terror und die Gewalt gebraucht. Doch sie lassen ihre Frauen, Kinder und Alten im Stich, um es sich hier bequem zu machen.

Deutschland sollte sich am Aufbau heimatnaher Schutzzonen in kulturverwandten Regionen beteiligen. Damit könnten wir echte Hilfe für eine breite Masse, vor allem auch für Frauen und Kinder, leisten. Hilfe vor Ort ist der richtige Weg. Die massenhafte Aufnahme von Asylanten in unserem Land ist es nicht.“ Leserbrief Ende.

Der erste Patient, der am Tag darauf meine Praxis betrat, sagte zu mir: „Man wird Sie in der Luft zerreißen.“ Ich schaute ihn ungläubig an, denn ich hatte doch nur die Wahrheit geschrieben. Doch genau so kam es. In 5 Gegenleserbriefen wurde ich vernichtet. Ich wurde als moralischer Abschaum und als Unmensch dargestellt. Es waren schwierige Tage und Wochen damals, denn soziale Ächtung ist schmerzhaft. Doch ich habe mir einen dicken Panzer zugelegt und einfach weiter gemacht. Ich wusste immer, dass mir die Zeit Recht geben würde.

Dies ging durch die unkontrollierte Grenzöffnung im Herbst 2015 schneller, als ich mir je hätte träumen lassen. Heute lesen wir täglich von Gewalt unserer sogenannten Neubürger und die Gesellschaft ist im Umgang damit gespalten. Die eine Gruppe ist unfähig zu erkennen, dass die großen kulturellen Unterschiede unweigerlich zu heute noch unvorstellbaren Spannungen führen werden und die andere Gruppe, die die Probleme offenen Auges auf sich zukommen sieht, fühlt sich hilf- und machtlos.

Viele Menschen resignieren und sagen, wir können ja doch nichts mehr ändern. Doch das ist falsch. Nur wer nicht kämpft, hat schon verloren. Nehmen wir uns ein Beispiel an unseren Vorfahren, die immer für Recht und Freiheit gekämpft haben, weil sie wussten, dass ein Leben als Untertan nicht lebenswert ist.

Ich hatte mir beim Verlassen der DDR geschworen, niemals wieder zu schweigen, wenn Unrecht geschieht. Denn wer schweigt, macht sich mitschuldig! Erheben wir gemeinsam unsere Stimme gegen diese Politik der Regierung, die schon lange nicht mehr unsere Interessen, die Interessen des deutschen Volkes vertritt. Wir werden sie eines Tages zur Rechenschaft ziehen, denn wir schweigen nicht mehr! Wir schweigen nicht mehr.

Abschließend möchte ich Euch allen die herzlichsten Grüße von 2 Bürgerinitiativen aus Kandel überbringen: dem „Frauenbündnis aus Kandel“, dass mit den Demonstrationen vor Ort begonnen hat und der Fraueninitiative „Kandel ist überall“, die die Mahnwachen in’s Leben rief. Wir sind nicht mehr allein und wir werden immer mehr.

Und wir rufen Euch auf, kommt am 3. März nach Kandel. Jeder einzelne ist herzlich willkommen, ob Mann oder Frau, ob Vater oder Mutter, ob Oma oder Opa. Gemeinsam können und werden wir Veränderungen herbeiführen. Davon bin ich überzeugt. Danke, dass Ihr alle gekommen seid. Danke für Euren Mut!“

 

 

 

 

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