Heidi Mund beim Frauenmarsch: „In so manchem islamischen Land sind Frauen weniger wert als Vieh“

Heidi Mund beim Frauenmarsch

Die christliche Aktivistin Heidi Mund wurde berühmt als sie am 10.11.2013 bei einem islamischen Gottesdienst in der Gedächtniskirche von Speyer dazwischenrief: „Ich stehe hier, ich kann nicht anders.“ Beim Frauenmarsch in Berlin hielt sie folgende Rede:

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“ so heißt es im Artikel 1, Absatz 1 des Deutschen Grundgesetzes vom 23. Mai 1949, in DEM Gesetz, das nun seit vielen Jahrzehnten die vorläufige rechtliche Grundlage für all unsere Gesetze und Verordnungen darstellt und noch, durch eine vom deutschen Volke, ratifizierte Verfassung abzulösen ist.

Die Väter und Mütter dieses Grundgesetzes haben sich damals wohl kaum vorstellen können, welchen Gefahren und Bedrohungen unser Volk heute – nach mehr als 70 Jahren Frieden – wieder ausgesetzt sein würde.

Wir sind heute hier versammelt, weil die Gründerväter und – mütter unserer Bundesrepublik Deutschland damals die Grundlagen dafür geschaffen haben, dass wir dies in Freiheit tun können. Denn SIE sind es, denen wir die Verankerung der Grund- und Freiheitsrechte im Grundgesetz zu verdanken haben.

Ich danke den mutigen Frauen, die diese Kundgebung angemeldet und organisiert haben und natürlich jedem Einzelnen von Euch, die Ihr Euch heute auf den Weg hierher nach Berlin gemacht habt, um Eure Stimmen für die Rechte und Unversehrtheit von uns Frauen zu erheben!

Welcher Wandel sich in unserem Land seit geraumer Zeit vollzieht, möchte ich Euch anhand von einer Begebenheit erzählen, die ich selbst an DER Schule in Frankfurt am Main erlebte, an der ich bis 2010 unterrichtete:

Zu einer Deutschklasse, zu der vor allem Neuankömmlinge aus der Türkei und aus Marokko zählten, gehörten auch zwei hübsche, türkische Mädchen (es waren Zwillinge) mit langen mittelblonden Haaren. Sie waren sehr lebendig, alberten oft herum und waren kaum zu bändigen.

Auf einmal, von einem Tag auf den anderen, kamen beide in schwarz und voll verschleiert zum Unterricht. Als ich den Raum betrat, dachte ich, ich traue meinen Augen nicht, ich war völlig schockiert. Diese zwei vorher so lebhaften Mädchen saßen plötzlich ganz still auf ihrem Stuhl. Ich fragte sie vor der ganzen Klasse: „Was ist denn mit Euch passiert?“

Ein Junge aus Marokko antwortete an ihrer Stelle und meinte, dass das nach islamischer Sitte gut so sei. Als ich ihm sichtlich nicht zustimmte, legte er noch nach und meinte zu mir: „Frau Mund, wenn SIE sich ein Kopftuch umbinden würden, das würde Ihnen gut stehen.“

Das war dann doch zuviel dessen, was ich verkraften konnte, und ich sagte ihm und allen anderen Jugendlichen in der Klasse auf den Kopf zu, dass ich nicht wie eine alte Großmutter herumlaufen wolle und sehr dankbar dafür sei, dass ich hier in Deutschland als freies Mädchen aufwachsen, zur Schule gehen und sogar studieren durfte, was ja in vielen islamischen Ländern so kaum möglich wäre.

Ich weiß nicht, wie vielen dieser Mädchen, die irgendwann einmal in einer unserer Schulen unterrichtet wurden, es heute so ergeht wie den beiden Zwillingen oder anderen jungen moslemischen Frauen aus meiner Klasse, die etwa am Tag nach ihrem 18. Geburtstag spurlos verschwanden oder nach den Sommerferien nicht mehr zurück an die Schule kamen, weil sie in Ihrer Heimat verheiratet wurden.

Wie viele Zwangsehen gibt es wohl heute in Deutschland? Wie viele Mädchen und Frauen in unserem Land sind zuhause eingesperrt und dürfen nicht allein – ohne die Begleitung ihres Bruders oder Cousins – das Haus verlassen, sei es einfach nur zum Einkaufen?

Ich frage mich, wie viele Hunderte oder sogar Tausende von so genannten „Kinderehen“ es heute in Deutschland gibt? Wie viele dieser missbrauchten Frauen und Kinder erreicht der schützende Arm deutscher Gesetze NICHT, sondern werden unter Anwendung des islamischen Rechts, der Scharia, einfach von ihrer Familie zwangsverheiratet? Und das hier bei uns in Deutschland, im 21. Jahrhundert?

Erst Anfang des Monats schaffte es anlässlich des „Tages der Genitalverstümmelung“ am 6. Februar die Zahl in die Medien, dass alleine in Deutschland fast 50.000 Mädchen und Frauen leben, die Opfer von „Mädchenbeschneidung“ geworden sind. Und das Risiko, dass Mädchen, die hier leben, diese Tortur erleiden müssen, steigt laut. „Terre des Femmes“ immer weiter an!
Ich frage heute hier in Berlin: Wo bleibt der Aufschrei der Frauenrechtsorganisationen und der so genannten Feministinnen? Wo bleibt der Protest der Kinderschutzverbände? Und wo seid Ihr, auf die wir uns in der Vergangenheit doch meistens verlassen konnten? Wo seid Ihr HEUTE?

Haben diese Mädchen aus einem anderen Kulturkreis oder aus Familien mit einer anderen Religion hier bei uns in Deutschland nicht genauso das Recht, durch unsere Gesetze geschützt zu werden wie alle anderen auch?

Doch das Unrecht, das Frauen angetan wird, macht auch längst nicht mehr vor denen halt, die schon länger hier leben, wie das heute in vermeintlich politisch korrektem „Neusprech“ heißt!

Wir sind heute hier versammelt, weil es in unserem Land in bisher nicht da gewesenem Ausmaß sexuelle und andere gewalttätige Übergriffe auf unsere Kinder, Frauen und sogar auf Männer gibt.

Und deshalb ist dies hier heute in meinen Augen auch keine politische Veranstaltung, sondern eine Versammlung für das Recht auf die Unversehrtheit des Lebens!

Es geht um die Würde des Menschen! Es geht um die Würde von uns Frauen und es geht um den Schutz unserer eigenen Bevölkerung, den das Regime in Berlin nicht mehr zu gewähren bereit ist!

Wir Frauen wehren uns dagegen, dass unser eigenes Leben und das unserer Kinder, ja sogar das unserer Männer, aufgrund der Fehlentscheidungen der politisch Verantwortlichen hierzulande mutwillig und wissentlich in Gefahr gebracht wird!

Und wenn die Opfer der Vergewaltigungen und der Ermordungen keine Stimme mehr haben, um sich zu wehren und zu schreien, dann geben WIR ihnen heute unsere Stimme!

Denn in der Bibel, Sprüche Kapitel 31, Verse 8 + 9 heißt es:

„Öffne deinen Mund für denjenigen, der selbst nicht sprechen kann, für den Rechtsspruch aller Schwachen öffne deinen Mund, richte gerecht und schaffe Recht dem Elenden und Armen.“

und weiter in Sprüche Kapitel 24, Vers 11:

„Rette die, die zum Tode geschleppt werden…“

Wo bleibt angesichts dieser Bibelworte die Stimme der Amtskirchen und auch die der meisten Freikirchen?

Stattdessen schreien sie weiterhin nach mehr, allen voran in der neu geschaffenen Sozialindustrie, die Millionen wenn nicht sogar Milliarden an den so genannten Flüchtlingen verdient, damit es in ihren Kassen auch weiterhin so richtig klingelt.

(Bitte versteht mich nicht falsch, ich weiß, dass es in diesem Bereich auch viele aufrichtige und ehrenamtliche Menschen arbeiten, aber von diesen spreche ich hier nicht.)

Ganz frei nach dem Motto, das von manchen Kirchen immer wieder gerne zitiert und dabei völlig falsch verwendet wird; die Worte von Jesus Christus:

“Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst.“

Wer ist denn mein Nächster, wenn nicht die Frau, das Mädchen, der Junge oder Mann aus der eigenen Bevölkerung, die in Gefahr stehen, überfallen, geschlagen, vergewaltigt oder gar ermordet zu werden?

Ich frage Euch heute: Wie kann ich Menschen vom anderen Ende der Erde lieben, wenn ich nicht einmal Mitgefühl für unsere eigenen Leute habe?

Das ist Heuchelei, meine Lieben! Denn in dem Wort Jesu heißt es auch: Liebe Deinen Nächsten WIE DICH SELBST. Lieben wir uns selbst? Lieben wir unser eigenes Volk?

Noch einmal, ich glaube NICHT, dass wir andere wirklich lieben können, wenn wir nicht einmal dazu in der Lage sind, uns selbst und unser eigenes Volk zu lieben!

Ein bekannter Journalist machte auf seinem Blog eine sehr treffende Bemerkung über unser deutsches Volk. Er sagte, dass nur ein Volk, dass seine eigene Kultur, seinen Glauben und seine Sprache verleugnet, dazu in der Lage ist, seine Türen für eine Steinzeitideologie zu öffnen und sich damit der Selbstzerstörung preiszugeben.

Besonders Frauen und Mädchen leiden heute immer noch in vielen Ländern dieser Erde. In so manchem islamischen Land haben sie weniger Wert als Vieh, dürfen weder zur Schule gehen noch studieren, kein Auto fahren oder alleine auf die Straße gehen. Und schon gar nicht haben sie den gleichen Wert wie ein Mann, sondern sind einfach nur dessen Eigentum.

Einer meiner pakistanischen Schüler in einer Realschulklasse erzählte mir einmal: „Das Blutigste, das ich in meinem Leben gesehen habe, war eine Steinigung.“

Dieser Junge berichtete auch, dass in seinem Heimatdorf in Pakistan und in den Dörfern in der näherer Umgebung, fast alle Jungen schon einmal Opfer einer Vergewaltigung geworden waren. Wie durch ein Wunder blieb er verschont.

Das sind Lebensbedingungen, wie wir sie hier in Deutschland und Europa einfach nicht kennen, aber jetzt mit dem Flüchtlingsstrom durch die offenen Grenzen über uns hereinbrechen… und wir wollen sie auch gar nicht kennen!

Ihr Lieben, es geht heute nicht um politische Überzeugungen oder um die Zugehörigkeit zu einer Partei oder Organisation. Egal ob Mann oder Frau, jung oder alt, egal wo Du politisch verortet bist:

DAS HIER geht uns alle gleichermaßen an! Denn unser Leben, unsere Freiheit und unser Land stehen auf dem Spiel, spätestens dann, wenn die EU den Familiennachzug von Millionen weiterer Menschen aus islamischen Ländern durchsetzt. DAS werden wir nicht mehr stemmen können!

Unsere Grundrechte, für die mutige Frauen und Männer einst gekämpft haben, sind in Gefahr! Baden war das erste Land, in dem Mädchen schon 1901 unter gleichen Bedingungen wie Männer an Hochschulen studieren durften. 1913 gab es dort bereits 3.900 Studentinnen!

Und in diesem Jahr am 19. November ist es genau 100 Jahre her, dass Frauen in Deutschland zum ersten Male wählen und auch gewählt werden durften! Damals wurden 37 Frauen in die deutsche Nationalversammlung gewählt!

Die Juristin Elisabeth Seibert, eine der vier Mütter des GG, setzte mit Hilfe von Frauenrechtsorganisationen und anderen Abgeordneten 1948 im Parlamentarischen Rat den Satz Artikel 3 unseres Grundgesetzes durch:

„Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“

So wie sich Frauen hierzulande einst ihre Freiheit und Rechte hart erkämpfen mussten, um so mehr gilt es heute, diese zu verteidigen!

Aus genau diesem Grund bin ich heute – gemeinsam mit Euch – nach Berlin gekommen! In Psalm 94, Vers 16 fragt der Psalmist:

„Wer wird für mich aufstehen gegen die Übeltäter? Wer wird für mich auftreten gegen die, die Böses tun?

Ich selber bin froh und dankbar dafür, dass ich hier heute ganz viele Menschen sehe, die zusammen mit mir aufgestanden sind und ganz sicher nicht ruhen werden, um gemeinsam die Freiheit und die Rechte von uns Frauen zu verteidigen und – wo nötig – wieder zurückzuerobern!

Das erfüllt mich mit Dankbarkeit, das macht uns Mut und gibt uns neue Hoffnung! Ich danke Euch dafür!

Gott segne Deutschland und Gott segne jeden einzelnen von Euch!“

 

Hier die Rede von Heidi Mund:

 

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