Kandel ist überall. Messerattacke von Flüchtling in Eitorf: Polizei und Presse schweigen

Symbolfoto: Durch siam.pukkato/ Shutterstock
Symbolfoto: Durch siam.pukkato/ Shutterstock

Am Rosenmontagsumzug stach ein zunächst Unbekannter in Eitorf/Rhein-Sieg-Kreis auf Passanten ein und flüchtete. Der mutmaßliche Tatverdächtige, ein 26-Jähriger mit „Wohnsitz in Eitorf“, stellte sich wenig später auf der Polizeiwache. Die beiden Opfer wurden im Krankenhaus behandelt. Der Tatablauf und die Hintergründe sind noch ungeklärt, die Ermittlungen laufen. Nach den Zügen zeigte die Polizei weiterhin Präsenz. Weitere Vorkommnisse im Bereich Körperverletzungen wurden bereits angezeigt.

Von Verena B.

Verschweigetaktik

Die Stadt Eitorf vertuscht die Hintergründe des Vorfalls bis heute. Die Presse wurde laut eines Informanten angewiesen, nichts über den Vorfall zu berichten. Den Informanten ist bekannt, dass es sich um einen Flüchtling handelt. Wegen der vor Ort stark verankerten Antiflüchtlings-Bewegung hat man Bedenken, Genaueres zu dem Vorfall preiszugeben, wie etwa, dass es sich um einen Flüchtling handelt. Zudem wurde den Spürnasen  zugetragen, dass es sich um eine Beziehungstat handeln soll. Der Flüchtling habe sich inzwischen der Polizei gestellt. Ob er nun in Haft ist oder sich wieder auf freiem Fuß befindet, ist nicht bekannt.

Der Fall erinnert an Kandel: Mia musste sterben, weil man die Drohungen des syrischen Täters nicht ernst genommen hatte. Interessant ist an diesem Vorfall aber wieder einmal die Verschweigetaktik. Man hat Angst vor der Bevölkerung, der solche Zustände sprichwörtlich zu bunt werden.

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