Frauenmarsch: Medien bejubeln die Abschaffung der Grundrechte

„Wenn die Mainstream-Medien die Abschaffung der Grundrechte bejubeln, weißt Du, Du bist in MerkelDeutschland aufgewacht!“, so ein empörter Bürger auf Twitter. Und die Berichterstattung ist wie zu erwarten war, unter aller Sau und des Journalismus nicht würdig. Da wird die Teilnehmerzahl kräftig nach unten gerechnet – rund 500 seien dabei gewesen – wird von den Regierungsmedien behauptet. Man mag es kaum glauben, angesichts der gestrigen Live-Bilder der eingekesselten Menschenmasse in der Friedrichstraße. Die Veranstalterin Leyla Bilge sprach gestern von 5000 Teilnehmern, Schätzungen von 3000 scheinen der Wahrheit am nächsten zu kommen. Am „massiven Gegenprotest“ der wiederum, hätten sich rund 1000 Menschen beteiligt, so die einhellige offizielle Presse- und Polizeimeinung.

Drei Beispiel aus der staatlichen Berichterstattung:

WELT

Rund 900 Menschen haben am Samstag in Berlin gegen einen rechten „Frauenmarsch zum Bundeskanzleramt“ demonstriert. Mit einer Blockade wurde der Marsch am Nachmittag in der Friedrichstraße für mehrere Stunden von den Gegendemonstranten gestoppt, wie die Polizei mitteilte. Der Polizei zufolge nahmen an dem von AfD-Mitglied Leyla Bilge angemeldeten „Frauenmarsch“ rund 500 Menschen teil. Bilge, die etwa im vergangenen Herbst bei einer Pegida-Veranstaltung auftrat, wollte mit dem „Frauenmarsch“ nach eigenen Angaben für Frauenrechte demonstrieren.

Tagesspiegel 

Rechter Frauenmarsch wegen Blockade abgebrochen

Mehrere Wochen hat die AfD-Politikerin Leyla Bilge zuvor mobil gemacht, etwa 550 Teilnehmer versammeln sich schließlich am Halleschen Tor in Kreuzberg, um über die Friedrichstraße zum Kanzleramt zu laufen..Mehr als 1000 Menschen blockieren zwischenzeitlich auf der Friedrichsstraße den Marsch..Früher war Bilge eine gefragte Gesprächspartnerin, weil sie sich für vom IS bedrohte Christen und Jesiden einsetzte und Hilfsgüter in Flüchtlingslager in Syrien und im Irak brachte. Dann trat sie in die AfD ein, profiliert sich hier als „Frauenrechtlerin“.

Der RBB steigt mit einem Foto der „900 Gegendemonstanten“ ein, und freut sich:

Sie wollten für Frauenrechte demonstrieren. Doch der sogenannte „Frauenmarsch“ ist allerdings aus dem AfD-Umfeld organisiert worden und richtet sich vor allem gegen die „fatale Flüchtlingspolitik der Altparteien“. Doch es formierte sich großer Gegen-Protest.

Und hier noch einmal ein Blick auf die „500“-Teilnehmer:

Die Stimmung im Netz ist eindeutig:

screenshot Twitter
Frauenmarsch (screenshot Twitter)

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