EU-Kommission plant europaweite Maut

Die Maut hat auch sein Gutes. (Karikatur: Bernd Zeller)

Wie jede Maut von der einmal erklärt wurde, sie komme nie, steht auch die EU-Maut vor der Tür. Irgendwo muss das Geld ja herkommen. Doch ein kleines Land in den Alpen könnte einen erneuten Raubzug am Autofahrer unterbinden.

Der prägnante Satz von Margaret Thatcher „Das Problem des Sozialismus ist, dass dir irgendwann das Geld andere Leute ausgeht“ wird in den letzten Jahren ja ziemlich häufig zitiert. Aus gegebenem Anlass. Damit das Geld anderer Leute auf EU-Ebene nicht ausgeht, plant man in Brüssel eine massive Belastung der Autofahrer.

Die EU-Kommission möchte, so die „Preußische Allgemeine Zeitung“ (Druckausgabe), ab 2021 bei den Lkw abkassieren ab 2024 bei den privaten Pkw.

Im Gegenzug die KFZ-Steuer zu senken wie zum Beispiel in Deutschland geplant, solle den Mitgliedsländern verboten werden.

Ein entsprechender Entwurf wurde am 8. Januar fertiggestellt. Durch eine Richtlinienänderung für die Feststellung von Straßennutzungsgebühren möchte sich die EU-Kommission außerdem die Zuständigkeit dafür (für die Einnahmen) sichern. Der Entwurf muss im zweiten Halbjahr 2018 dem EU-Rat zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

Zu diesem Zeitpunkt hat Österreich den Vorsitz in Person des Verkehrsministers Norbert Hofer FPÖ. Er könnte den „Gelüsten“ der EU-Kommissare einen Strich durch die Rechnung machen. (HA)

 

 

 

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.
Loading...