Berlin – Du bist so wunderbar: Von einer Pizzeria ohne Gäste & Drogenhandel vor dem Fenster

Symbolfoto: Durch Gennadii Miasnikov/Shutterstock
Was da wohl in Wirklichkeit verbrannt wird (Symbolfoto: Durch Gennadii Miasnikov/Shutterstock)

16 Uhr am Nachmittag, nahe Berlin Hauptbahnhof. Direkt gegenüber vom Motel One, keine 200 Meter von einer Polizeiwache entfernt, stehen zwei arabisch aussehende Männer auf einem Parkplatz. Von meiner kleinen Warte aus kann ich sie regelmäßig beobachten und weiß, was dort vor meinen Augen abgeht. Die beiden, wahrscheinlich so um die 20 oder 25 Jahre alten Araber, unterhalten sich in ihrer Landessprache, wechseln hin und wieder ins Deutsche und warten, bis ein schicker PKW Marke «kannst du dir niemals leisten Young German» vorgefahren kommt und in den kleinen Parkplatz an der Lehrter Straße fährt.

Er hält vor den Mülltonnen bei der Schranke und die beiden Araber steigen einfach ein. Das Licht im Auto brennt und man kann von oben direkt hinein gucken und sehen, dass dort geredet und stark gestikuliert wird. Dann wechseln Tütchen und Scheine ganz offen und ungeniert den Besitzer, während alle fünf Minuten ein Polizeiauto DIREKT vor ihnen auf der Straße vorbeifährt. Häufig sind es auch Mannschaftswagen der Polizei, die bis oben hin mit etwas gelangweilt aussehenden Beamten vollgestopft sind, welche dann die Lehrter Straße hochfahren und meistens nach links abbiegen – in Richtung Stadtzentrum.

Von Young German

Nach fünf oder zehn Minuten ist der Spuk unterhalb meines Fensters auch schon vorbei. Ich weiß aber, dass da morgen oder übermorgen das Gleiche ablaufen wird. Im Haus gegenüber, ein völlig trostloser braungrauer Betonsarg, leben einige fundamentale Muslime. Woher ich das weiß? Man muss schon blind sein, wenn man die pakistanisch aussehenden Männer mit weißer Kluft und rot gefärbten Henna-Bart mit Sikhs oder Hindus verwechselt, die in Begleitung verschleierter Frauen dort ein und aus gehen. 2013 ging ich einmal in Uniform aus dem Haus und wurde direkt am frühen Morgen von zwei Männern kurz vor dem Hauptbahnhof angehalten, die mir ganz unaufgefordert die Hand gaben und fragten, wie es mir gehe und woher ich denn komme. Ich wirkte wohl ausländisch auf die Kerle, welche beide deutlich älter als ich waren und dem Äußeren nach ebenfalls Salafisten zu sein schienen. Ich antwortete kurz angebunden und ging auf Abstand, nachdem der dickere von den beiden Kerlen mich fragte, in welcher Einheit ich denn diene. Eine eigenartige Begegnung, die ich nicht vergessen und auch meinem Stabsfeldwebel erzählt habe. Nicht unweit von meiner alten Wohnung, bevor ich nach Köpenick gezogen bin, war ja auch die Turmstraße und die eine oder andere Hinterhofmoschee bzw. offizielle Moschee. In einer davon ging auch Anis Amri ein und aus.

2013 hatte ich das wahnsinnige Glück ein Mädel zu haben, das nur zwanzig Meter von der Julius-Leber Kaserne entfernt wohnte. Man musste wirklich nur über die Mauer rüber und war schon halb im Bettchen. Eines Sommerabends standen wir rauchend vor ihrem Fenster, welches einen Blick zum Innenhof der kleinen Wohnsiedlung bot und wir sahen, wie vor den Augen der Nachbarschaft im Halbdunkeln sich mehrere Männer mit dunklem Teint zum netten Plausch trafen. Es ist natürlich überhaupt nicht verdächtig, wenn vier oder fünf erwachsene Türken oder Araber abends inmitten von Spielplatzgeräten und Spießergärten stehen, sich Sachen reichen und irgendetwas leise besprechen.

Und heute? Ich gehe den gewohnten Weg durch meine Nachbarschaft und komme regelmäßig an dem Kreisbüro der SPD von Treptow-Köpenick vorbei. Keine zehn Meter weiter gibt es eine Pizzeria, in der niemals auch nur irgendeine verdammte Menschenseele etwas zu essen gekauft hat. Die völlig heruntergekommene Bruchbude, die mit schmaler Tür wenig einladend aussieht, ist immer besetzt, immer beleuchtet und bietet zu horrenden Preisen Pizza und Drinks an. In meinen zwei Jahren habe ich noch nie eine Person dort hineingehen sehen, die dann mit Essen herauskam. Hin und wieder fährt ein Auto vor, welches zwei Anatolen mit Bomberjacke ausspuckt, die dann den Laden betreten und schnell wieder heraus sind. Ohne Softdrink oder Pizza. Abends kann man dort einen orientalisch wirkenden Typen sitzen sehen, der auf seinem Smartphone spielt. Derlei beobachte ich beim Warten auf den Bus oder im Vorbeigehen aus dem Augenwinkeln. Auch den Besuch, den das kleine Bistro nebenan bekommt, habe ich dabei nicht verfehlen können.

Ich verwette meinen Hintern darauf, dass die jungen Männer mit schwarzem Bart und Bomberjacke, die da in das deutsche Bistro hineingehen und sofort wieder herauskommen, nicht für einen netten Plausch gekommen sind. Dass die Clans auch hier aktiv sind, weiß auch ein mir bekannter Polizist wohl sehr gut, der mich über die Machenschaften meines Döners von nebenan aufgeklärte, der von Kurden betrieben wird. Drogenverkauf im Hinterzimmer vom Dönermann? Oder war es Geldwäsche?

Gestern hielten mich zwei Fahrscheinkontrolleure der BVG an. Der eine mit sehr dunklem Teint und schlechtem Deutsch, der andere offensichtlich ein Mann aus dem Nahen Osten, der perfekt Deutsch sprach, aber mit seinem Bart und der Halskette mit Anhänger in Form eines arabischen Säbels keinen sonderlich vertrauenserweckenden Eindruck machte. Das sind Mitarbeiter der BVG, die vor mir eine Szene machten und lautstark dann der ganzen vollbesetzten S-Bahn nahe Ostkreuz zuriefen: «Ob der Junge keinen Respekt hat, hab ich gefragt?!»

Damit meinten die beiden Kerle mich, weil die Schrift auf meinem Studienausweis kaum noch lesbar war. Witzigerweise erwiesen sie sich dann als gnädig und ließen mich dann doch in Ruhe. Nicht ohne, dass mir der dickere Dunkelhäutige noch einen Vortrag über «Respekt, Bruder!» hielt und der andere mit erhobenem ISIS-Finger daneben stand und ihm beipflichtete. Glauben Sie nicht? Eine Schulklasse mit Erzieherin war dabei und vielleicht liest die Frau ja diese Zeilen mal. Die ältere deutsche Erzieherin empörte sich im Anschluss mir gegenüber wegen dem Verhalten der BVG-Mitarbeiter, die ein Maß an Respekt gegenüber den Fahrgästen vermissen ließen, obwohl sie derlei natürlich von selbigen einforderten.

Alle meine Freunde, Kameraden, zugezogenen Bettgeschichten etc. hassen Berlin. «Drecksloch» oder «Müllkippe Deutschlands» fällt dann hin und wieder mal im Nebensatz. Ich pflichte bei. Berlin ist ein stinkendes Drecksloch, in der Staatsverfall, Islamismus, Kriminalität und anarchistische Assis und nutzlose Linke quasi darin wettfeiern, wer diese Stadt am besten verkorksen kann. Derzeit liegt die rot-rot-grüne Regierung noch ungeschlagen auf Platz 1.

Aber hey – Berlin mag ein Drecksloch sein, eine Müllkippe, deren sozialer Sülzetopf an manchen Ecken kurz vor der Explosion steht. Aber es ist ja immer noch meine Stadt und meine Müllkippe.

Wandere aus, solange es noch geht!
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