Christenverfolgung: Dutzende Tote in Nigeria

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Christenverfolgung nimmt weiter zu (Foto:Durch Art Stocker/shutterstock)

In Nigeria sind dutzende Christen im Grenzgebiet zu Kamerun von islamischen Banden getötet worden, die Dörfer und Städte überfallen haben, um sie vom christlichen Glauben zu „befreien“.

Häuser von Christen wurden niedergerissen und abgebrannt, die Behörden schritten nicht ein.

„Der Angriff fand am hellichten Tag statt, als die Menschen in die Kirche gingen“, berichtet ein Sprecher der Organisation Open Doors. „Die Angreifer jagten und töteten die Dorfbewohner und brannten neun Kirchen nieder.“

Unter dem sich ausbreitenden Islam nimmt die Christenverfolgung in Nigeria immer weiter zu.

Trotz mehrerer Aufrufe an den Gouverneur und die Sicherheitskräfte, habe die Regierung nichts getan, um die Grausamkeiten der Angehörigen des Fulani-Stammes, zu stoppen: „Die Fulani konnten sich stundenlang völlig frei in dem Gebiet bewegen und ihre tödlichen Attacken ausführen“, berichten Augenzeugen.

Im Zentralstaat Nasarawa wurden seit dem 15.Januar 25 Dörfer zerstört, die von Christen bewohnt wurden.

„Christen erleben Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt von militanten islamischen Gruppen, was zum Verlust von Eigentum, Land, Lebensunterhalt, körperlicher Verletzung oder Tod führt; die Entwicklung breitet sich nach Süden aus.

Korruption hat den Staat geschwächt und zum Schutz der Christenwird kaum etwas getan. Rivalität zwischen ethnischen Gruppen und Razzien durch Fulani-Hirten verstärken die Verfolgung. Der Druck auf die christlichen Familien wächst. Sie sollen zum muslimischen Glauben konvertierten um sich zu schützen“, so eine Sprecherin von Open Doors. (MS)

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