Wiener Platz in Dresden: So schlimm ist die aktuelle Bilanz

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Drogendealer (Symbolbild: shutterstock.com)

Dresden – Die Zustände sind verheerend. Auf dem Wiener Platz – Übergang zwischen dem Bahnhof und der Fußgängerzone in Dresden – Es wird gepöbelt, geklaut, gedealt und geprügelt. Das Innenministerium zählte für das Jahr 2017 insgesamt 628 Straftaten.

Dresdner fürchten sich in ihrer Stadt. Bei einer Umfrage 2017 nannte fast jeder zweite Befragte mindestens einen Ort in Dresden, an dem er sich unsicher fühlt. Insbesondere der Wiener Platz steht als Angstzone ganz oben auf der Liste jener Orte die die Dresdner insbesondere in den Abend- und Nachtstunden meiden.

Asylanten und Drogendealer – oft in Personalunion – haben den Wiener Platz zum größten Drogenumschlagplatz

Herumlungernde Asylanten und Drogendealer – oft in Personalunion – haben den Wiener Platz zum größten Drogenumschlagplatz in der sächsischen Hauptstadt werden lassen.  Mit sechs Großkontrollen versuche die Polizei seit einem Jahr dem Problem Herr zu werden, so das Sachsen-Fernsehen. Zudem wollen die Stadtoberen mit Umbauarbeiten und Streetworkern den Platz wieder sicherer machen.

Laut Kriminalstatistik sei es im letzten Jahr 177 um’s Kiffen gegange Genauso oft habe die Polizei Dealer und Konsumenten direkt vor dem Dresdner Hauptbahnhof registriert. „Nur“ 27 ging es dabei um die gefährliche Droge Crystal Meth. Hinzu kommen 177 Diebstähle, 69 Körperverletzungen und elf Raubdelikte, weiß das Magazin Tag24 zu berichten

Politik bekommt Kriminalitätsproblem am Wiener Platz nicht in den Griff

Die sächsische AfD hatte die Zahlen die AfD beim Innenministerium angefragt. Zur Kleinen Anfrage (Drs. 6/12082) mit dem Titel „Straftaten, Tatverdächtige und Haftbefehle am Wiener Platz in Dresden 2017“ erklärt der Fragesteller und innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Sebastian Wippel:

Seit Jahren steht der Wiener Platz im Fokus der Öffentlichkeit. Er gilt als Drogenumschlagsplatz. Viele Bürger trauen sich nicht mehr in die Nähe des Hauptbahnhofs und Händler berichten von ständigen Diebstählen. Dass sich daran trotz erhöhter Polizeipräsenz und der Bürgerproteste noch immer nichts geändert hat, belegt nun leider meine aktuelle Anfrage.

2017 gab es am Wiener Platz 628 registrierte Straftaten. Das sind fast zwei pro Tag. Besonders auffällig ist dabei der Ausländeranteil bei den Tatverdächtigen. Dieser liegt bei mindestens 35,7 Prozent. Touristen und Durchreisende machen jedoch keine Probleme. Es sind hauptsächlich Asylbewerber, die kriminell in Erscheinung treten.

Nordafrikaner fallen dabei mit Drogenhandel auf, Eritreer mit Körperverletzungen und Georgier mit Diebstahl. Um dies einzudämmen, ist das nötig, was die AfD schon lange fordert: Am Wiener Platz muss die Polizei noch konsequenter durchgreifen. Sie ist jedoch machtlos, wenn die Justiz nicht mitzieht. Neun vollzogene Haftbefehle bei 628 Straftaten sind ein schlechter Witz. Das heißt im Klartext, dass noch nicht einmal die 38 ausländischen Intensivtäter aus dem Verkehr gezogen wurden. Gerade bei ihnen kann es nur eine Handlungsoption geben: Inhaftieren und so schnell wie möglich abschieben.“

Auch Deutsche benehmen sich daneben

Zudem sah sich die Ministeriumssprecherin Patrica Verhnold veranlasst, zu erklären,was es mit den Zahlen auf sich hat: „Seit Beginn des Jahres 2015 werden in Sachsen Asylbewerber, Geduldete sowie illegal aufhältige Ausländer, die innerhalb eines Jahres mehr als fünf Straftaten begehen, durch Polizei sowie Staatsanwaltschaft täterorientiert und beschleunigt bearbeitet.“

Dem Ministerium scheint es zudem wichtig zu betonen, dass sich auch Deutsche auf dem Bahnhofsvorplatz daneben: Insgesamt 229 sei das im vergangen Jahr der Fall gewesen. Zudem werden von den sieben Sexualdelikten auf dem Wiener Platz werden drei Ausländern zugerechnet. Ebenso viele „Deutsche“ aber auch dieses Verbrechens verdächtigt. Bei einem Sexualtäter war die Staatsangehörigkeit unbekannt. Insgesamt darf angenommen werden, dass die Dunkelziffer auch am Wiener Platz die Zahl der gemeldeten Straftaten um ein Vielfaches überschreitet. (SB)

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