SPD: Vom Wähler in die Tonne getreten

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Hat fertig - die SPD (Foto: Collage)

Einer aktuellen INSA-Umfrage zufolge hat die SPD in der Wählerungunst schon wieder einen halben Prozentpunkt gutgemacht. Sie rauscht gerade an der 16 Prozent-Markierung vorbei in den Keller. Sollte sich dort noch jemand aufhalten: Suchen Sie unverzüglich das Weite! Der Einschlag der SPD wird phänomenal ausfallen! Einmal deftig nachgetreten.

von Max Erdinger

Die SPD ist zu einer Partei am dummen Rand der Gesellschaft degeniert. Jawohl, Rand. Der SPD-Wähler wird mehr und mehr zu einer skurrilen Randerscheinung. Er hat noch nicht mitbekommen, daß sich die Eliten seiner präferierten Partei vor langer Zeit von der Politik verabschiedet haben, um als Erleuchtete wie in Trance ihren völlig abgehobenen Zukunftsvisionen hinterherzuschweben. Es ist ihm auch entgangen, daß eine Partei, die einem von 100 auf Null-Prozent-Schulz vor zwölf Monaten zugejubelt hat, sich prinzipiell in nichts unterscheidet von x-beliebigen anderen Parteien der Geschichte, die vor lauter Freude über ihre jeweiligen Anführer schier den Verstand verloren haben.

In der SPD marodiert unhinterfragt eine Frau Barley und schwätzt von Frauenquoten für gutsituierte Damen ihrer eigenen Couleur in Vorständen und Aufsichtsräten von milliardenschweren Unternehmen, während sie nicht ein freundliches Wort übrig hat für ihre Geschlechtsgenossinnen aus der Arbeiterklasse, die sich massenhaft auf der Straße zusammenfinden, um mit 120 Dezibel dagegen zu protestieren, daß ihnen jegliche Sicherheit im öffentlichen Raum abhanden gekommen ist, weil die SPD sie lieber kulturfremden Mördern, Räubern, Vergewaltigern und Grapschern zum Fraß vorwirft, als daß sie ihre eigenen, personengeschützten Nobelquotenweiber von Rassismusverdächten beflecken lassen würde.

Daß das so laufen kann, dafür sorgt ein anderer Spezialdemokrat: Heiko Maas unterstützt die arrogante Ignoranz der roten Quotenhobel in seiner Partei auch noch tatkräftig dadurch, daß er per NetzDG das Video der Frauen aus der Arbeiterklasse bei Youtube erst einmal sperren läßt. Ihre Nöte sind ihm anscheinend so wurscht wie der Frau Barley.

Kein Wort der Kritik ist zu hören aus den Reihen der SPD an skandalösen Urteilen gegen illegal eingereiste Schwerverbrecher, die hierzulande – ungeachtet jeder öffentlichen Empörung –  mit 8 Monaten auf Bewährung dafür wegkommen, daß sie einen Busfahrer im ÖPNV halb blind prügeln. Stattdessen pissen sie auf das öffentliche Unrechtsbewußtsein ein- ums andere Mal, indem sie ihren Altgenossen Christian Pfeiffer aus dem Hut zaubern, der dem Volk dann erzählt, alles das, was es tagtäglich liest und selbst wahrnimmt, sei die pure Einbildung.

Kein Wort des Widerspruchs regt sich in der SPD mehr dagegen, daß die Verteidigungsministerin von der CDU die Bundeswehr komplett gegen die Wand fährt. Kein Widerstand ist zu notieren in dieser Partei gegen die totalitären Anwandlungen des kleinen Saarländers. Die Habermas-Adepten von früher, die des Philosophen Forderung nach einem „herrschaftsfreien Diskurs“ befürworteten und den Bürger dazu ermunterten, sich herrschaftsfrei zu artikulieren, entledigen sich nicht etwa des kleinen Despoten, sondern sie scharen sich still und schweigend um ihn, denn er hält seinen Kopf dafür hin, daß jedermann sehen kann, wann die SPD zu einem herrschaftsfreien Diskurs steht: Dann nämlich, wenn sie selbst die Diskurshoheit innehat. Kaum bröselt diese jedoch gewaltig, ist den Sozen jede herrschaftliche Unterdrückung des „herrschaftsfreien Diskurses“ mehr als willkommen. Das braucht kein Mensch.

Das Volk hat die Schnauze voll von rotlackierten Parasiten, die gestern staatstragend und richtig behaupteten, sie hätten bei der Wahl kein Mandat für eine Regierungsbeteiligung erhalten – und denen heute jedes Mandat völlig wurscht ist, um sich an einer Regierung zu beteiligen.

Das Volk hat in den letzten Monaten erkannt, daß die SPD – wie die CDU auch – von einer kleinen Clique gewissenloser Egozentriker gekidnappt worden ist, die ihre eigenen Karrieren absichern. Das entlarvende, demokratische Trauerspiel, das es seit der Bundestagswahl vor einem halben Jahr zu sehen gegeben hat, hätte nur vor der Wahl schon bekannt sein müssen, um die SPD ins parlamentarische Aus zu schießen.

Heute, im Februar 2018, weiß jeder, was er an der SPD hat. Diese komplett amoralische 16-Prozent-Partei hatte nicht die geringsten Skrupel, sich in den Koalitionsverhandlungen die einflußreichsten Ministerien zu sichern, wohlwissend, daß sie dadurch ein Demokratiedesaster als Kanzlerin im Amt hält, dem es um nichts anderes mehr geht, als eben Kanzlerin zu bleiben, weil ihm das gefällt. Im September jedoch noch: „Wir haben kein Mandat …“

Es ist diese SPD, die es trotz ihrer grotesk überdehnten Medienmacht gerade mal noch auf 16 Prozent bringt, welche sich mit den abgewählten Rezepten von gestern erdreistet, die Richtung der Politik bestimmen zu wollen – und die dadurch einräumt, daß es ihr um nichts anderes mehr geht als um die Versorgung ihrer eigenen Funktionäre. Es ist diese SPD, die selbst bei ihrem Abgang von der Bühne dem Volk noch von oben herab auf den Kopf spuckt. Möge sie mausetot im Keller vergammeln, zugrunde gerichtet von Polit-Esoterikern, die es zuletzt für berechtigt hielten, sich lieber im steuerfinanzierten Ohrensessel masturbatorisch an der ideologischen Schönheit ihrer globalpolitischen Visionen für „die Menschen von Mutter Erde“ zu delektieren, anstatt handfest die Interessen der sogenannten kleinen Leute in dem Land zu vertreten, in welchem sie hätte gewählt werden wollen. Diese Partei verdient es nicht, zu überleben. Die AfD übernimmt ihren freigewordenen Platz.

 

 

 

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