Gedankenkontrollteam Brandenburg: „Kostenlos – Vertraulich – Vor Ort“

Rechtsradikal? Wir helfen. Die Volkserzieher des Gemeinwesens. (Screenshot, Seite im Text verlinkt)

Was macht der Staat nur mit Bürger, die das „Falsche“ denken? Indoktrinieren, Diffamieren, Widerstand organisieren. Das hatten WIR schon? Leider schon viel zu oft und immer noch.

von Volker Kleinophorst

Immer gruseliger nehmen alte DDR-Narrative ihren Platz in Medien und Hirnen ein. Medien und Kulturschaffende mal als Beispiel genannt. „Brandenburgische Institut für Gemeinwesenberatung“ klingt auch mehr nach Ost- als nach West-Berlin. Doch was soll das sein?

Was tun, wenn Bürger das „Falsche“ denken. Da setzt das „Institut“ an. Mit sozialistischer Selbstverständlichkeit wird das Verhältnis Bürger Staat umdefiniert.

Zwar geht immer noch „alle Staatsgewalt vom Volk aus“ (theoretisch), doch wenn das Volk das „Falsche“ will, kommt das „Institut“ und „erklärt“ die Leitplanken unserer Gesellschaft:

„Das Mobile Beratungsteam im Brandenburgischen Institut für Gemeinwesenberatung

 wirkt in Kommunen und Regionen Brandenburgs durch Beratung, Moderation und Information bei der Stärkung und Entwicklung einer umfassend demokratisch verfassten Gesellschaft mit.

berät alle gesellschaftlichen Initiativen und Einzelpersonen – vom besorgten Elternteil bis zum haupt- oder ehrenamtlichen Bürgermeister, vom kreisweiten Netzwerk für Toleranz bis zur örtlichen freiwilligen Feuerwehr, vom Unternehmen bis zum Landrat.

hat als Ziel die gemeinsame Entwicklung und Sicherung demokratischer Grundwerte, die Stärkung der Verantwortung jedes Einzelnen vor Ort und die Abwehr und Verhinderung von rechtsextremen und rassistischen Entwicklungen und Übergriffen.“

Man verfügt sechs regionale Teams mit jeweils zwei Mitarbeitern.

Das Selbstverständnis: erwartbar. Auch die Probleme vor denen man die Augen verschließen möchte und die man daher verschweigt oder als rechtsradikal diffamiert: erwartbar:

Das Brandenburgische Institut für Gemeinwesenberatung Demos und mit ihm das Mobile Beratungsteam arbeitet seit 1998 im Auftrag der Landesregierung im Rahmen des Handlungskonzepts „Tolerantes Brandenburg“. Für den Auftrag bindend ist zunächst die Landesverfassung (Art. 7a) sowie das Leitbild des Toleranten Brandenburgs „für eine starke und lebendige Demokratie“ (2006). Dasselbe gilt für die Kooperationsvereinbarung zwischen der Landesregierung und dem Institut.

Grundlage für die Intervention in die politische Willensbildung von Bürgern/innen ist der verfassungsrechtliche und juristische Extremismusbegriff.

Schön was für Pöstchen man sich basteln kann, wenn man auf der „richtigen Seite“ steht. Man arbeitet so schon seit 1998. Finanziert von einem Trägerverein.

In Wirklichkeit wird wohl der Steuerzahler für seine Indoktrination bezahlen. „Im Auftrag der Landesregierung für ein „tolerantes Brandenburg“.

PS.: Gemeinwesenberatung? DDR-Sprech und Nazi-Sprech (also das Original, nicht was man heute alles darunter versteht) haben eine erstaunliche Ähnlichkeit. Muss wohl daran liegen, dass es sich in beiden Fällen um Sozialisten handelt. Einmal International, einmal National.

 

 

 

 

 

 

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