Die Verflechtung zwischen Staatsfernsehen und den Altparteien

(Bild: Screenshot)
Beatrix von Stroch im Video-Statement (Bild: Screenshot)

„Die Tochter eines Ministers der Regierungspartei, gleichzeitig Ehefrau eines führenden Politikers der gleichen herrschenden Partei, produziert mit öffentlichen Geldern einen Film, der im Staatsfernsehen gesendet wird und dieser Film wirbt für die Regierungspolitik und macht die immer stärker werdende einzige Oppositionspartei madig. Na, welches Land?“, fragt Beatrix von Storch in einem Youtube-Video und macht auf die Verflechtung zwischen Staatsfernsehen und den Altparteien aufmerksam.

Es geht um den ARD-Film „Aufbruch ins Ungewisse„. Zur besten Sendezeit zeigte die ARD am 14. Februar einen 88-Minuten-Spielfilm. Das Setting lautet:
„Europa ist im Chaos versunken. Rechtsextreme haben in vielen Ländern die Macht übernommen. Aus dem demokratischen Staat, der Deutschland einmal war, ist ein totalitäres System geworden, das Andersdenkende, Muslime und Homosexuelle verfolgt.“ Soweit – so absurd.

Beatrix von Stroch meint hierzu in ihrem Videobeitrag: „Wenn die Tochter von Wolfgang Schäuble (CDU) und die Ehefrau des baden-württembergischen CDU-Innenministers Strobl mit Zwangsgebührengeldern CDU-Wahlkampffilme für die ARD produziert, dann beweist das erneut, dass Staatsfernsehen und Parteienfilz Hand in Hand gehen. Es ist Zeit, die Zwangsgebühren abzuschaffen und den Parteienfilz zu beenden“. (SB)

Bild Wolfgang Schäuble:
© Robin Krahl, CC-by-sa 4.0. Source: Wikimedia Commons https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en

Bild Thomas Strobl:
© Robin Krahl, CC-by-sa 4.0. Source: Wikimedia Commons https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en

Bild ARD Degeto:
© Wikilibero, CC BY-SA 4.0. Source: Wikimedia Commons
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en

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