Unsere armen Kinder – jetzt werden „beste Freunde“ abgeschafft!

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Bye bye best friend! Prince George an seinem ersten Schultag (Foto: screenshot Twitter)

„Das ist mein bester Freund!“, dieser Satz aus Kindermund könnte bald der Vergangenheit angehören. Ein neuer „Anti-Diskriminierungs-Trend“ aus Großbritannien findet auch in den USA immer mehr Anhänger. Wann kommt er in deutschen Schulen und Kindergärten an?

Damit sich kein Kind ausgegrenzt fühlt, sollen beste Freunde „abgeschafft“ werden. Auf Kindergeburtstagen müssen demnach alle Klassenkameraden eingeladen werden, damit sich niemand benachteiligt fühlt.

Jüngstes „Opfer“ dieses abartigen Gleichschaltungswahns ist der Sohn des britischen Thronfolgers Prinz William. An der Schule des vierjährigen Prince George, der im vergangenen September eingeschult wurde, gibt es keine „besten Freunde“ mehr. Seit 2013 gilt an der Thomas’s Privatschule in London das Prinzip, Kinder sollen nur noch „viele Freunde“ haben, die Bezeichnung „bester Freund“ ist hier verboten.

Auch in Amerika hält der Bann an immer mehr Schulen Einzug. Es sei ein „einzigartiges faszinierendes soziales Experiment“, verkündete Psychologin Dr. Barbara Greenberg dem US-Fernsehsender CBS New York. Immer wieder würden sich Kinder ausgeschlossen fühlen, weil niemand sie zum „besten Freund“ haben wolle, berichtet die US-Psychologin Greenberg. Die neue Maßnahme solle Freundschaften  nicht verhindern, sondern fördern. Da an deutschen Schulen ja auch gerne mit neuen Methoden experimentiert wird, ist es wohl eine Frage der Zeit, bis die neue Mode auch hierzulande Anhänger findet. (MS)

 

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