OB-Wahl:“Rolling Stone” könnte Frankfurt rocken!

Foto: Screenshot/Facebook
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Bringt Volker Stein als „Stein des Anstoßes“ und „Taschen-Trump“ Kenia-Geröll der Salonkommunisten ins Rollen?

Von Klaus Lelek

Hätte sich die Freie Stadt Frankfurt 1866 wie ihre norddeutschen Schwestern zu Preußen bekannt, gäbe es heute vier statt drei Stadtstaaten, und die öffentliche Aufmerksamkeit bei der bevorstehenden OB-Wahl am 25. Februar wäre sicherlich dreimal so hoch, fällt sie doch mitten in die größten politischen Wirren seit Bestehen der Bundesrepublik. Die Mutterpartei von Amtsinhaber Feldmann (SPD) ist bundesweit auf 16 Prozent abgesackt und die CDU schickt mit der platinblonden Bernadette Weyland eine Bewerberin ins Rennen, die schon jetzt zum Gespött der Medien wird, wenn nicht gar zur Skandalnudel, denn die hessische Staatssekretärin im Finanzministerium hat sich mal eben in den „einstweiligen Ruhestand“ versetzen lassen, was besonders in Juristenkreisen heftig kritisiert wird. Der Shitstorm zieht sich durch alle sonst eher zurückhaltenden, gleichgeschalteten Medien bis zum Stadtmagazin Frizz, das mit der Headline aufwartet: „Schwere Vorwürfe gegen Bernadette Weyland“. Und die Hessenschau legt mit einer verquasten Verteidigungsrede nach: „Weyland rechtfertigt umstrittene Ruhestandsregelung“.

Hohn für Jugendretusche

Doch nicht nur unbelehrbar, sondern auch eitel ist die sechzigjährige Blondine. So kommentiert die Bildzeitung provokant und spöttisch die jugendlich retuschierten Porträts der Wahlplakate: „Warum kleben Sie ihre jüngere Schwester, Frau Weyland?“. Ähnlich äußern sich auch andere Zeitungen. Im Jugendwahn gibt sich Weyland gar als Facebook-Star aus und präsentiert dabei als Face-Gesprächspartner ihre eigene Tochter, was Bild nur noch als „Peinlicher Ob-Wahlkampf“ kommentiert. FNP zieht mit der Headline „Tochter von B. W. gibt sich als Facebook-Fan aus“ nach. Doch auch bei den Inhalten, soweit überhaupt vorhanden, passieren Pleiten, Pech und Pannen. So wurden umstrittene Aussagen zu den neu geplanten Stadtteilen für kurze Zeit vom Netz genommen.

Weyland ist bereits verbrannt

Nach all den Auflistungen von Fettnäpfchen drängt sich der Verdacht auf, ob nicht geheime Absprachen zwischen schwarzgrüner Landesregierung und Schwarz-rot-grünem Magistrat dazu geführt haben, auf keinen Fall einen „gefährlichen“ CDU Kandidaten gegen den Amtsinhaber und Multikulti-Verfechter aufzustellen. Wie etwa Boris Rhein, der 2012 nur knapp unterlag, oder den altgedienten Stadtkämmerer Uwe Becker (CDU). Fazit: Weyland, die bereits 2011 Wunsch-Nachfolgerin von Ex-OB Petra Roth war, ist bereits verbrannt, noch ehe die Wahllokale öffnen. Nun besteht die Hoffnung, dass die mauschelige Milchmädchenrechnung der antidemokratischen Kenia-Stadtregierung nicht aufgeht oder zumindest zum politischen Roulette-Spiel wird. Denn der einzige unter den zwölf Kandidaten, der eine grundlegende andere politische Meinung vertritt heißt VOLKER STEIN. Seine vernünftigen Ansichten zur Asylpolitik und Abschiebung krimineller Migranten sind der Mutterpartei FDP so suspekt, dass er parteilos ins Rennen geht, was seiner Popularität keinesfalls schadet.

Hochkarätiger Kandidat

Der gebürtige Frankfurter, studierte Jurist und Theologe, ehemaliger Lehrer und hochrangige Verwaltungsbeamte, war bis 2011 Stadtdezernent für Sicherheit – kennt sich mit bösen Buben aus – und bis 2013 Dezernent für Infrastruktur. Was besonders bei der Planung neuer Stadtteile ein Plus ist. Steins Mitbewerber haben genau das mit zu verantworten, was der OB-Kandidat auf seiner Homepage – AfD-ähnliches Logo – ankreidet. Den Niedergang von Stadtteilen, große Defizite bei der Sicherheit usw. Beim FAZ Schreiberling Matthias Alexander hat ihm das den Titel „Taschen-Trump“ eingebracht. Aber immerhin bescheinigt er dem 67jährigen Oberst der Reserve in seinem Kommentar „Ratlose Ratgeber“ einen „gewissen Unterhaltungswert in dem sonst öden Wahlkampf“. Steins inhaltlichen Gegner heißen Nargess Eskandari-Grünberg und die hessische Linken Fraktionsführerin Janine Wissler. Vor der Wahlschlappe der Grünen 2016 mit über zehn Prozent Verlust, bekleidete Grünberg das Amt der Integrations-Dezernentin, ehe sie von Sylvia Weber (SPD) abgelöst wurde. Eine Verliererin, die sich nicht mit der zweiten Reihe zufriedengeben will. Dabei hat sie zum Wahldebakel selbst beigetragen. So ist sie mit ihrer konsequenten Politik des Wegschauens in vollem Umfang für das Anwachsen radikalislamischer Parallelgesellschaften zum Beispiele im Gutleutviertel verantwortlich. Bei einer Bürgerversammlung zum Moscheebau in Hausen empfahl sie den Kritikern aus „Deutschland auszuwandern“. Mit höchstens zwölf Prozent könnte sie noch einen Achtungserfolg verbuchen.

Wissler:  Von Brennenden Barrikaden zur OB-kandidatur

Am gleichen Strang zieht die Antifa-Sympathisantin und radikale Neostalinistin Janine Wissler, die am 18. März 2015 bei den brutalen Protesten gegen die EZB als „Begleiterin“ zwischen der italienischen „Regenbogen-Gruppe“ und brennenden Barrikaden herumlief. Sogar eine Polizeiwache wurde angegriffen. Dichter schwarzer Rauch qualmender Autoreifen zog über Frankfurt hinweg. Solche Bilder gab es nicht einmal bei den Studentenunruhen 1968. Auch bei der Menschenjagt gegen eine Handvoll Fragida-Leute hat die linke Berufspolitologin indirekt ihre Hände im Spiel. Bei Mobilisierung ihrer Stammwähler und Wählern aus dem erweiterten linken Lager käme sie vielleicht auf zehn Prozent.

Zeichen gegen linksgrüne Intoleranz und Gesinnungsterror setzen!

Auch außerhalb des politischen Spektrums hat Volker Stein Gegner, ja sogar unerbittliche Feinde und wird als „Stein des Anstoßes“ gesehen. So verhängte seine eigene Kirchengemeinde, in der er geheiratet und seine Kinder taufen lies, eine Art von modernem Kirchenbann in dem sie das verdiente Gemeindemitglied einfach vor die Tür setzte. Dieser Skandal reiht sich nahtlos in andere Vorfälle ein, wie Frankfurter Eliten des verlogenen linken Mainstreams mit Andersdenkenden umgehen. Stichwort: Menschenjagt auf Fragida. Stichwort: Druck auf die Mohrenapotheke. Stichwort: AfD-Verbot bei Eintracht Frankfurt. Stichwort: Redeverbot von Polizeigewerkschaftler an Uni-Frankfurt… Zuzüglich Antisemitische Ausschreitungen arabischen, islamistischen Mobs auf nicht genehmigter Großdemo. Volker Stein könnte also Frankfurt rocken, wenn…

… alle Wähler von AfD und Bürger für Frankfurt (BFF) zusammen immerhin fast 12 Prozent für ihn stimmen. Wenn weiterhin ein Drittel aller CDU-Wähler und die Hälfte aller FDP-Wähler (immerhin seine Stammwähler) sich zu einem deutlichen Zeichen gegen den Multikulti-Wahn aufraffen würden, käme der ehemalige Ordnungsdezernent auf über weit 20 Prozent und wäre damit in der Stichwahl. Wie sagte schon Jesus im Lukasevangelium: „Wer nicht wider uns ist, der ist für uns“. Da wo sich Interessen überschneiden, gemeinsame Gegner erkennbar sind, sollte man auch gemeinsam kämpfen. Getreu der Devise des preußischen Generals Helmuth Graf von Moltke: „Getrennt marschieren, vereint schlagen“ Seine Truppen sind sogar siegreich in Frankfurt eingezogen. Für Volker Stein wäre der erste erfolgreiche Durchgang ein Etappensieg. Alles Weitere bleibt offen…Aber wer so tüchtig ist wie Moltke, kann den zahlenmäßig überlegenen Gegner sogar auf seinem eigenen Truppenübungsplatz schlagen.

Vielleicht gerät in Frankfurt ein Stein ins Rollen und löst einen politischen Erdrutsch aus, der auch die Hessenwahl erschüttern könnte …

http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Tochter-von-Bernadette-Weyland-gibt-sich-als-Facebook-Fan-aus;art675,2889082

https://www.fr.de/frankfurt/ob-wahl-frankfurt/ob-kandidatin-weyland-verwickelt-sich-in-widersprueche-a-1435157?GEPC=s5

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