Italien: Nigerianer grillt Hund

Foto:Durch SmileonBow/shutterstock
Heute gibt´s Hund (Foto:Durch SmileonBow/shutterstock)

Italienische Tierfreunde sind entsetzt. Ein junge Tierschützerin hatte die Polizei angerufen, als sie mit ansehen musste, wie in einer Asylunterkunft ein Hund gegrillt wurde.

Als die Carabinieri in dem „Willkommenszentrum“ im kalabrischen Vibo Valentia eintrafen, erklärte ihnen der nigerianische „Grill-Meister“, bei ihm zu Hause wäre das normal. Offenbar um einer Bestrafung zu entgehen, behauptete der Mann, er habe den Hund tot am Straßenrand gefunden. Er hatte die mittelgroße Mischlingshündin bereits gehäutet und für das „Festmahl“  mit seinen Freunden in Stücke geschnitten, berichtet Il Quotidiano del Sud. Es soll sich nicht um den ersten Fall handeln, doch diesmal schlugen Augenzeugen Alarm.

Foto: Screenshot Twitter
Nigerianer grillt Hund (Foto: Screenshot Twitter)

Der 29-jährige konnte nicht einsehen, etwas falsch gemacht zu habe – im Gegenteil: er regte sich über die Gesetzeslage in Italien auf, die es verbietet, Hunde und Katzen zu essen.

Die Polizei brachte den nigerianischen Asylbewerber “zur Strafe“ in eine andere Unterkunft, einem ehemaligen Hotel im nahegelegenen Nicotera unter. Man befürchtet weitere „Grillfeste“ dieser Art, da es in der Gegend von streunenden Hunden und Katzen wimmelt, die sich gerne mit ein paar Streicheleinheiten anlocken lassen. (MS)

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