Viersen: 20-jähriger Westafrikaner vergewaltigt 65-Jährige

Foto:Durch Pablo Rogat/shutterstock
Ein Risiko- Frau nachts alleine unterwegs (Foto:Durch Pablo Rogat/shutterstock)

In Viersen soll ein junger Mann aus Westafrika in der Nacht zum Rosenmontag eine 65-Jährige vergewaltigt haben. Passanten hörten gegen 1 Uhr 30 ihre Schreie von einem Weg nahe eines Friedhofes und kamen ihr zu Hilfe.

Der 20-jährige mutmaßliche Vergewaltiger, der in Viersen wohnen soll flüchtete zunächst. Er war der Polizei bekannt, weil er illegal eingereist sein soll und im Landkreis Lippe bereits wegen Körperverletzung aufgefallen war.

Der Täter soll sich in Untersuchungshaft befinden.

Die RP-online versucht Wogen der Empörung zu glätten, indem sie einen Psychiater zu Wort kommen läßt, der versichert, Vergewaltigungen von älteren Frauen seien die Ausnahme:Studien zufolge sind 90 Prozent der Vergewaltigungsopfer zwischen 14 und 21 Jahren alt und nur 0,5 Prozent sind über 60 Jahre alt“, so David Strahl, Chefarzt der Forensik II an der LVR-Klinik David Strahl.

 Zuwanderer und Flüchtlinge lebten häufig am Rande der Gesellschaft. „Oft sind es junge Männer, bei denen sich eine hohe Triebspannung aufbaut. In Kombination mit exzessivem Alkoholgenuss und einer zufälligen Gelegenheit kann es da zu Übergriffen kommen“, erklärt Strahl die Tat. Täter, die im Krieg oder auf der Flucht selbst Gewalt erlebt hätten, würden die Erfahrungen “reinszenieren“, meint der Psychiater.

Für sie spiele es kaum eine Rolle, ob das Opfer jung, alt, modisch gekleidet oder eher unauffällig ist:  „Entscheidend ist meistens, dass der Täter eine Gelegenheit sieht“, so David Strahl. (MS)

 

 

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