Der Marsch der Frauen und das Wehklagen der gutmenschlich infizierten Meldemuschis

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Anja macht sich Sorgen ... (Bild: Screenshot)

Frau Anja sorgt sich. Sie sorgt sich sogar sehr. Denn: Leyla Bilge, AfD-nahe Frauenrechtlerin mit kurdischer Herkunft, ist auch Initiatorin des „Marsch der Frauen“. 

Am kommenden Samstag will Leyla Bilge mit ihrem Frauenmarsch auf die katastrophalen Zustände, die mehr und mehr das Land erfassen und insbesondere für die Frauen durch den enormen Zustrom von kulturfremden, mehrheitlich muslimischen Männern ein Klima der Angst bereiten, aufmerksam machen.

Frauenmarsch am 17.02.2018 in Berlin (Bild: Leyla Bilge)

Die armen, armen muslimischen Männer!

Anja indes findet, dass Bilge „unreflektierte, pauschalierende Töne“ anstimmt, die „leider immer stimmgewaltiger werden“. Und deshalb schreibt Anja der bösen Leyla in ihr öffentliches Profil, wie schlimm sie es findet, dass „aufgrund solcher Meinungsbekundungen wieder und weiter Menschen aus unserem Land geschickt werden, die nie Hand an einen anderen Menschen gelegt haben“. Ganz dringend und unbedingt möchte sie ein Gegenzeichen setzen. Des Weiteren tut die berufene Altruistin in ihrem öffentlichen Post kund:

Sehr geehrte Frau Bilge,

ich teile das Anliegen der Unverhandelbarkeit der Freiheit von Frauen. Ich bin darüber hinaus der Auffassung, dass der Frauenmarsch – ähnlich wie die Montagsdemonstrationen der PEGIDA-Bewegung – dazu führen werden, dass wieder und weiter Menschen aus unserem Land ausgewiesen werden, die nie Hand an einen anderen Menschen gelegt haben. Ich finde Ihren Weg nicht richtig, und ich finde, dass Sie mit dem Bemühen, Menschenmengen zu bewegen, dazu beitragen, dass differenziertes Denken in gesellschaftlichen Zusammenhängen eingeschränkt wird. Sie tragen mit Ihrer Forderung „Gegen Islamisierung“ dazu bei, dass alle Männer muslimischen Glaubens und alle Männer, die auch nur den äußerlichen Anschein erwecken, muslimischen Glaubens zu sein, zu potentiellen Gewaltverbrechern gegen Frauen gemacht werden, was wiederum zur Vermehrung der Gewalt gegen Flüchtlinge und Asylwerber führen wird. Das ist vielleicht nicht, was sie mit Ihren Bemühungen anstreben, aber das wird das Ergebnis sein, das Sie erzielen. Und das ist falsch, weil es sich gegen unschuldige Männer genauso richtet wie gegen schuldige.

Anja 

Anja, warum nicht mal bei der Antifa anfragen?

Ungeachtet ist es Anjas gutes Recht, es schlimm zu finden, dass Menschen, die fast ausnahmslos illegal unser Land betreten haben und sich an unseren Sozialtöpfen laben, aus diesem wieder verwiesen werden können. Ungeachtet ist es auch Anjas Recht, dies Leyla in ihren öffentlichen Facebook-Autritt zu schreiben und zur Sicherheit auch gleich nochmals bei sich selbst – öffentlich zugänglich – zu posten.

Wenn jedoch Frau Anja aus lauter Sorge um Männer muslimischen Glaubens öffentlich kundtut, dass sie „händeringend nach Möglichkeiten und Kontakten zur Gegenseite von AfD, Pegida & Co sucht“ und darum bettelt: „Gebt mir bitte Tipps, welche gesellschaftlichen Gruppierungen es gibt, die sich gegen die menschenfeindlichen Entwicklungen in Deutschland wenden oder es auch nur versuchen. Danke!“. Dann, ja dann braucht sich die  Literaturwissenschaftlerin auch nicht über die prompt erteilte Hilfestellung zu wundern.

Einige Helfer raten ihr an, es bei der „Antifa, die Frauen wie sie immer gebrauchen können“, zu versuchen. Andere geben ihrer Bitte Ausdruck, sie möge mit ihren „infamen Unterstellungen aufhören“, „ihre dämlichen Belehrungen einstellen“ und sich für ihre peinliche Selbstdarstellung ein anderes Podium suchen. Wieder andere wünschen sich, das sie die Frauenrechtlerinnen einfach nur in Ruhe lassen möge.

Anja, jetzt musst Du tapfer sein!

Denn, Frauen ganz andren Kalibers als Refugee-Welcome-Anja, Frauen der Kampagne 120dB werden sich dem Frauenmarsch von Leyla Bilge am kommenden Samstag in Berlin anschließen. Die Initiatoren der Kampagne hatten vor wenigen Wochen einen Aufruf in den sozialen Medien gestartet, um Frauen und Mädchen zu ermutigen, gegen die zunehmend frauenfeindlichen Realitäten aufzustehen. Wie Jouwatch berichtete, wurde das 120dB-Video – mutmaßlich durch Meldemuschies vom Kaliber Anja und Co. – durch Goggle gesperrt. Nach Veröffentlichung der Sperrung durch Jouwatch und Nachfrage beim Internetriesen Google nach den Gründen für die Sperrung, wurde das Video am Montag wieder online gestellt.

Zum „Marsch der Frauen“ teilt 120db mit: „Wir möchten dieses Vorhaben mit unserer Kampagne unterstützen und rufen daher an dieser Stelle zur zahlreichen Teilnahme am „Marsch der Frauen“ auf. Auch viele unserer Aktivistinnen werden mit dabei sein, wenn wir gemeinsam in Berlin unserem Protest eine Stimme verleihen werden. Seid auch mit dabei!“

120db schließt sich dem Frauenmarsch an (Bild: 120db)

An dieser Stelle kann sich Anja, wenn sie sich dann genug um muslimische Männer und deren Wohlbefinden gesorgt hat, auf den aktuellen Stand bringen:  http://www.120db.info/

Wandere aus, solange es noch geht!
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