FPÖ-Vorschlag: Integration von Asylbewerber durch Schneeschaufeln

(Bild: shutterstock.com / Durch Anna_Kuzmina)
Schneeschippen als Integrationsmaßnahme (Bild: shutterstock.com / Durch Anna_Kuzmina)

Österreich – Am Dienstagmorgen herrschte dichter Schneefall in der österreichischen Landeshauptstadt. Andreas Reindl, FPÖ-Stadtparteiobmann in Salzburg, machte mit einem Intergrationsvorschlag für Asylbewerber auf sich aufmerksam: Asylbewerber sollen durch Schneeschaufeln auf öffentlichen Gehsteigen oder Radwegen einen solidarischen Beitrag für die Gesellschaft leisten.

Es handle sich dabei um keinen Faschingsscherz und sei auch nicht abwertend gemeint, so der Freiheitliche. Für viele Berufstätige sei das winterliche Morgenritual – die Schneeräumung – eine erhebliche Mehrbelastung zum anstrengenden Arbeitstag, heißt es in einer Pressemittelung dazu.

Darin hieß es laut den Salzburger Nachrichten weiter: „Die Freiheitlichen regen deshalb dazu an, dass auch jene ihren Beitrag leisten dürfen, die von uns in den letzten Jahren so herzlich empfangen wurden. Bestimmt liegt es auch im Interesse eines jeden Asylwerbers, durch einen solidarischen Beitrag, in Form von Schneeschaufeln auf öffentlichen Gehsteigen oder Radwegen, unserer Gesellschaft endlich auch etwas zurückgeben zu dürfen“, so Reindl, der 2017 zum Bürgermeister- und Spitzenkandidat für die Stadt Salzburg nominiert wurde. Körperliche Anstrengung und gesellschaftliches Engagement würden sich bestimmt positiv auf den Integrationsprozess auswirken. Und die Menschen hätten sehr viel Zeit und könnten gemeinnützige Arbeit verrichten – im Winter eben Schneeschaufeln, im Sommer und Herbst Laub- und Gartenarbeiten, meint Reindl. (SB)

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