Klofrau an staatlicher Gesamtschule kassiert bei Schülern Klo-Geld

(Bild: shutterstock.com / Durch Andrey Burkov)
Anrecht auf saubere Toiletten (Bild: shutterstock.com / Durch Andrey Burkov)

Hessen – Obwohl die Bundesbürger wie niemals zuvor vom Staat geschröpft werden und eine unglaubliche Steuerlast zu tragen haben, müssen deren Kinder in staatlichen Bildungseinrichtungen für den Toilettengang bezahlen. So das als innovative gehypte Hygienekonzept an einer staatlichen Gesamtschule in Hessen.

Laut dem bayerischen Musterhygieneplan für den Toilettenbereich von Schulen sind:

Die Sanitärbereiche mit Einmalhandtüchern sowie mit Spendervorrichtungen für Flüssigseife auszustatten. Gemeinschafts-Stückseife und Gemeinschaftshandtücher sind nicht zulässig. Eine ausreichende Anzahl von Abfallbehältern für Papierabfälle sind bereitzustellen. In den Mädchentoiletten sollte ein Spender für Tüten für Monatsbinden und verschließbare Abfallbehälter vorhanden sein. Es ist darauf zu achten, dass es sich um stabile Vorrichtungen mit einer leicht zu reinigenden Oberfläche handelt. Wartung und Pflege Die Toilettenanlagen und deren Ausstattung sind regelmäßig zu warten. Eine zeitnahe Reparatur von Defekten und sorgfältige Pflege muss sichergestellt sein. Die Wartungsvorgaben der Hersteller sind zu beachten. Soweit Urinalanlagen ohne Wasserspülung vorhanden sind, ist besondere Sorgfalt auf die tägliche Nassreinigung, die Einhaltung des vorgeschriebenen Turnus der wöchentlichen Spezialreinigung und Nachfüllung der Sperrflüssigkeit zu verwenden. Die Reinigung und das Instandhalten der Entlüftungseinrichtungen in den Sanitärbereichen muss regelmäßig erfolgen.

Soweit die Theorie. In der Praxis finden unsere Kinder genau das Gegenteil von dem vor, was der Steuerzahler in Anbetracht dessen, dass er einer der höchsten Steuerlast weltweit zu entrichten hat, von staatlichen Bildungseinrichtungen erwarten darf.

Stinkende, mit Urin und Fäkalien verunreinigte Toiletten ohne Toilettenpapier oder abschließbaren Türen gehören mittlerweile zum Standard an staatlichen Schulbetrieben im angeblich ach so reichen Deutschland.

Eine staatliche Gesamtschule in Hessen knöpft nun seit Kurzem laut der Bildzeitung den Schulkindern zehn Cent pro Toilettengang ab. Als angebliche Lösung für das Hygienedilemma angepriesen, wurde eine Toilettenfrau an der Alfred-Wegener-Gesamtschule im hessischen Kirchhain angestellt, die die Schüler nun bei Toilettengang zu entlohnen haben, obwohl deren Eltern in noch nie da gewesenem Ausmaß an den Staat für genau diese Leistung Steuern bezahlen. Die Kinder seien „begeistert“, so die Toilettenkraft laut der Bildzeitung, da sie nun eine sauber Toiletten aufsuchen können. Leben im Merkel-Deutschland des Jahres 2018. (SB)

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