ARD-Frau Foto: Natalie Amiri: Keine Solidarität mit den Anti-Kopftuch-Aktivistinnen im Iran!

Foto: screenshot Twitter
Frauenproteste (Foto: screenshot Twitter)

Im Iran werden bekanntlich Frauen, die es wagen, sich das Kopftuch herunter zu reißen, verfolgt, bestraft, gefoltert und gewiss auch ermordet. Für Natalie Amiri, Leiterin des ARD-Studios in Teheran, ist das aber deren Problem. Die dts-Nachrichtenagentur vermeldet:

„Natalie Amiri, Leiterin des ARD-Studios in Teheran, ist über die Aufregung um das Kopftuch, welches sie Anfang des Jahres während eines Berichtes aus dem Iran trug, „sehr irritiert“. Die fortgesetzte Kritik daran, dass sie bei einer Live-Schaltung aus Teheran ein gesetzlich vorgeschriebenes Kopftuch trage, sei für sie nicht mehr verständlich, sagte sie dem „Zeitmagazin“. Sie sei „Journalistin, keine Aktivistin“, und ihrer Aufgabe könne sie nur nachkommen, wenn sie sich „an die Gesetze des jeweiligen Landes“ halte.

„Sich das Kopftuch als Zeichen des Protests in der Öffentlichkeit herunterzureißen, das muss ich den Iranerinnen überlassen“, so Amiri. Die Diskussion über das Kopftuch zeige, „in welcher defensiven Position sich der Journalismus im Moment befindet“.“

Was heißt hier „an die Gesetze des jeweiligen Landes“ zu halten. Tun das die Muslime in Deutschland ebenso?

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