Schweden: „Allahu Akbar“ – Muslime fordern jeden Freitag ihren Muezzin-Ruf

Symbolfoto: Durch Petr Bonek/Shutterstock
Neulich in der islamischen Republik Schweden (Symbolfoto: Durch Petr Bonek/Shutterstock)

„Allahu Akbar“ soll jetzt jeden Freitag per Lautsprecher über die Dächer der südschwedischen Stadt Växjö schallen, wenn es nach dem Willen der dortigen muslimischen Gemeinde geht. „Wir sind keine Besucher – wir leben hier!“, so die Begründung von Imam Ismail Abu Helal für die Forderung nach dem dreiminütigen Muezzin-Ruf zum Freitags-Gebet.

„Wir wollen, dass Schweden den Muslimen erlaubt, sich zu Hause zu fühlen, das fördert auch die Integration“, meint der Imam. In dem Bezirk Araby, in dem die Moschee steht, haben 85 Prozent der Bewohner einen ausländischen Hintergrund.

Wohlwissend, dass seine Forderung gemischte Reaktionen hervorruft, fügt Ismail Abu Helal  hinzu: “Jede Neuerung ruft erstmal Besorgnis hervor, aber auf lange Sicht wird es gut gehen“.

Man werde erst einmal den Antrag prüfen, bevor man eine Entscheidung treffe, so die zuständige Behördenmitarbeiterin Pia Ringius. „Doch es wird schwer werden, den Antrag abzulehnen, weil die Muslime in Stockholm bereits die Erlaubnis zum Gebetsruf haben“, so Pia Ringius.

„Was uns stört ist weniger der „Gesang“, vielmehr ist es der Inhalt, in dem Allah über unseren christlichen Gott gestellt wird. Ich als Christ, der in einer christlichen Umgebung großgeworden ist, kann das nicht akzeptieren“, so ein Gegner des Muezzin-Rufes. (MS)

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