Gibt es in Berlin bald keine deutsche Rechtschreibung mehr?

Symbolfoto: Durch Tolga Sezgin/Shutterstock
Schule (Symbolfoto: Durch Tolga Sezgin/Shutterstock)

Berlin – Drei Viertel der Berliner Grundschüler versagen gnadenlos im Bereich Rechtschreibung. Der Rest schafft nur den Mindeststandard. Dieses Bildungsdesaster wollte die verantwortliche Berliner SPD-Bildungssenatorin eigentlich unter Verschluss halten. Nun kam das ganze Ausmaß politischen Bildungsversagens ans Tageslicht. Als Gegenmaßnahme und „Wertschätzung“ für türkische Immigranten hat Berlin ab Montag an Berliner Grundschulen Türkisch-Unterricht in Grundschulen im Angebot.

Die hoch umstrittene Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) wollte die Bankrotterklärung und somit den Offenbarungseid in Gestalt des Berliner Bildungsdesasters eigentlich unter Verschluss halten. Der Neuköllner Genosse Joschka Langenbrinck (SPD) jedoch trat Scheeres in die sozialistische Ferse und berief sich auf ein aktuelles  Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den Auskunftsrechten von Abgeordneten (Az. 2 BvE 2/11). Langenbrinck erreichte damit, dass nächste Woche das ungeliebte Zeugnis links-politischen Versagens im Abgeordnetenhaus veröffentlicht wird.

Regelrechte Analphabeten werden produziert

Dem Tagesspiegel liegt diese bereits vor und zeigen Folgendes auf:

Die aktuellen Ergebnisse von Vera 3 offenbaren erneut immense Defizite. Drei Viertel der 24.000 Berliner Grundschüler schaffen nicht den von der Kultusministerkonferenz gesetzten Regelstandard im Bereich der Rechtschreibung. Sie liegen somit auf der untersten der fünf Kompetenzstufen. Ein weiteres Viertel schafft nur den „Mindeststandard“. Drei Viertel bleiben somit unter dem, was die Kultusministerkonferenz (KMK) als „Regelstandard“ bis zum Ende der – bundesweit vierjährigen – Grundschulzeit festgelegt hat. Wenn man nur die Kinder deutscher Herkunftssprache betrachtet, sieht es kaum besser aus: Von ihnen liegen 40 Prozent auf der schlechtesten Stufe und nur fünf Prozent schaffen den „Optimalstandard“.

Bei den Kindern anderer Herkunftssprachen sind 60 Prozent unter Mindeststandard. Ein Großteil der Drittklässler hat somit schlechte Chancen, innerhalb des einen verbleibenden Jahres die KMK-Lernziele zu erreichen: Die Basiskenntnisse fehlen.

Hauptsache die Grundschüler können Türkisch 

Als „Gegenmaßnahme“ startete das linksdrehende Berlin am Montag den Türkisch-Unterricht für Erstklässler an staatlichen Schulen. Wie der RBB berichtet, wird ab Datum dann an 20 Berliner Grundschulen Türkisch-Unterricht für Erst- bis Drittklässler angeboten. Berliner Lehrer unterrichten zwei Stunden pro Woche türkischstämmige Schüler in ihrer angeblichen Muttersprache. Und dies ungeachtet der Tatsache, dass diese Kinder in Deutschland geboren sind und ihre Muttersprache per se das deutsch sein sollte.

Als Hintergrund für diese kontraproduktive Integrationsmaßnahme wird benannt, dass bisher der Türkischunterricht vom türkischen Generalkonsulat übernommen wurde. Dieses habe Lehrer, die von der Erdogan-Regierung entsandt wurden, mit der Beschulung der türkischstämmigen Kinder betraut. Nach Beschwerden von Eltern, diese Art von Unterricht sei teilweise „erzkonservativ, nationalistisch und reaktionär“, reagierte die von einem Misserfolg in den anderen taumelnde Bildungssenatorin Sandra Scheeres.

Die SPD-Funktionärin rechtfertigt die Maßnahme damit, dass mit dem neuen Angebot „ein Signal für Familien mit Migrationshintergrund gesetzt werden, dass deren Herkunftskultur und -sprache auch in Deutschland anerkannt und wertgeschätzt werde“. In Anbetracht der eigentlich unter Verschluss gehaltenen Ergebnisse von Vera 3 und dem damit verbundenen Ausverkauf des deutschen Bildungsstandard ein weiteres Beispiel dafür, wohin links-politische Politik führen kann. (SB)

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