Von Realitätsverlust und Cäsarenwahnsinn

Von Quo usque tandem

 Vorhang auf.

Wir befinden uns im Bundeskanzleramt – um genauer zu sein: Im Schlafgemach der Amts-Inhaberin Angela Merkel. Diese liegt, allem Anschein, auf ihrem Sterbebett. Halt, halt, geschätzter Leser! Sie können den Sekt wieder aus dem Kühlschrank nehmen – es handelt sich hier um ein rein hypothetisches Szenario.

Die Schar der rückgratlosen Claqueure und Hofschranzen, welche die Kanzlerin zu umgeben pflegte, ist anderweitig damit beschäftigt sich für „die Zeit danach“ in Position zu jonglieren bzw. sich denjenigen anzudienen, die als aussichtsreichste Kandidaten für politische Spitzenämter gehandelt werden. Einzig und allein das treue Faktotum Volker Kauder harrt an der Seite der Dahinscheidenden aus.

Die dicken Samt-Portieren sind zugezogen, sodass kein Tageslicht in den Raum dringt; dieser wird lediglich vom Schein einer Nachtisch-Lampe erhellt. Von draußen dringt eine Art stetigen, dumpfen, auf-  und abschwellenden Murmelns in den Raum.

Kanzlerin (mit schwacher Stimme): Kauder, was bedeutet dieses Geräusch?

Kauder: Meine Füh …, Kanzlerin, es ist das Volk, das sich verabschiedet.

Kanzlerin: Und wohin geht denn das Volk?

Vorhang fällt.

 

 

 

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