Indonesien: Deutscher Priester bei Machetenangriff verletzt

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Kirche in Indonesien (Bild: shutterstock.com)

Indonesien – Am Wochenende wurde bei einem Gottesdienst ein deutscher Priester durch einen Amoklauf schwer verletzt.

Wie das Krone-Magazin berichtet, griff ein mit einem Schwert bewaffneter Mann den Priester während des Sonntagsgottesdienstes an. Der Angreifer verletzte vier Menschen, darunter auch den deutschen Priester, der seit über 50 Jahren in Indonesien lebt. Die übrigen Verletzten seien Gottesdienstbesucher sowie ein Polizist, der versucht habe, den Angreifer zu stoppen. Die Hintergründe der Tat in der Sankt-Lidwina-Kirche sind noch unklar. Auch zum Zustand der Verletzten ist nichts bekannt. Der Täter wurde von der Polizei niedergeschossen und verhaftet. „Es war ein Amoklauf“, sagte ein Polizeisprecher.

Der Deutschlandfunk (DF) berichtete von einem „vermutlich islamistischen Angriff“. Der verletzte Priester – ein Jesuit – lebt laut dem DF seit 1964 in Indonesien. Von den über 260 Millionen Einwohnern des Landes sind 87 Prozent Muslime und neun Prozent Christen. Immer wieder kommt es zu islamischen Angriffen auf Kirchen und Gläubige. (SB)

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