Das große Fressen in der SPD geht weiter: Klingbeil rät Gabriel indirekt zu Rückzug

Foto: Sigmar Gabriel (über dts Nachrichtenagentur)
Foto: Sigmar Gabriel (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin – Einfach köstlich. Die SPD löst sich von innen her auf: SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil hat nach der Attacke des noch amtierenden Außenministers Sigmar Gabriel auf Martin Schulz Konsequenzen angekündigt: „Jedem in der SPD muss klar sein, dass die Zeit der öffentlichen Personaldebatten jetzt vorbei ist“, sagte Klingbeil dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Montagausgaben). „Wer zu unfairen Mitteln greift, nimmt sich damit selbst vom Platz.“ Klingbeil sagte weiter: „Ich kann uns allen nur raten, in den kommenden Wochen über Inhalte und Chancen des Koalitionsvertrags zu reden und nicht über Personal.“

Wenn die Mitglieder der SPD sich mehrheitlich für den Koalitionsvertrag entschieden hätten, solle die SPD über die Aufstellung in der Bundesregierung beraten. „Vorher nicht.“ Klingbeil betonte, dass der Rückzug von Martin Schulz schmerzhaft für ihn war.

„Freitag war ein Tag, der wehgetan hat. In den zwei Monaten, in denen ich jetzt Generalsekretär bin, habe ich sehr eng und vertrauensvoll mit Martin Schulz zusammengearbeitet.“ Klingbeil sagte, er bedauere, dass sich Schulz zurückziehe, er könne es aber auch nachvollziehen.

„Er wollte damit eine sachliche Debatte über den Koalitionsvertrag möglich machen.“ (Quelle: dts)

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