Aktionismus pur: CSU-Regensburg jetzt auch gegen Moscheebau

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CSU nun plötzlich auch gegen Moscheebau (Bild: Screenshot)

Regensburg – Gegen die Genehmigung zum Bau der DITIB-Moschee inklusive 21 Meter hohem Minarett hatte sich als einzige Partei die AfD vollumfänglich ausgesprochen. Nun springt die CSU-Stadt Regensburg in billigstem Aktionismus auf den fahrenden Zug auf und lehnt offiziell den Moscheebau durch die, vom Verfassungsschutz beobachtete Erdogan hörige DITIB, ab.

Wie Jouwatch berichtete, hatte die Regensburger Stadtverwaltung Ende Januar die Genehmigung für den Bau der DITIB-Moschee erteilt. Die alte Domstadt soll endlich eine Moschee inklusive 21 Meter hohem Minarett erhalten. Auf einem 2.341 Quadratmeter großen Grundstück will die hoch umstrittene DITIB-Gemeinde eine 600 Quadratmeter große, zwei- bis dreistöckige Moschee errichten. Vorangetrieben wurde das Projekt vom, wegen des Verdachts der Bestechlichkeit zurück getretene Oberbürgermeister Hans Schaidinger (CSU), der im Schulterschluss mit der DITIB den Bau der Großmoschee in Regenburgs Norden plante.

Als einzige Partei stellte sich die AfD vehement gegen den Bau der DITIB-Moschee und an die Seite der Bürger, die den Moscheebau ablehnen. In der Stadtratssitzung am vergangenen Dienstag wandte sich die AfD-Regensburg mit einem Fragenkatalog an die Stadträte (Jouwatch berichtete).

Billiger Aktionismus: CSU springt auf den fahrenden Zug auf

Nun ist die CSU-Regensburg auf den fahrenden Zug aufgesprungen. Der CSU-Kreisvorstand Regensburger kritisiert, dass dem Stadtrat zur bloßen Kenntnisnahme eine Baugenehmigung ohne jegliche Beteiligung der Öffentlichkeit und des Stadtrats selbst vorgelegt wurde.

Die CSU sieht urplötzlich die Kritik aus der Bevölkerung als berechtigt an. So heißt des in der öffentlichen Mitteilung: „Gerade im Hinblick des interreligiösen Dialogs hätte die CSU-Fraktion erwartet, dass die Verantwortlichen der DITIB ihre Pläne vor allem auch der Bevölkerung vor Ort offenlegen und die Menschen des betreffenden Stadtteils in das Bauvorhaben durch Information und Dialog mit einbeziehen. Es müsste doch klar sein, dass der Bau einer neuen, noch dazu großen türkischen Moschee bei der Bevölkerung auf Kritik stoßen würde.“

Seit Samstag gibt es auch online eine Petition gegen den Bau dieser Moschee. (SB)

 

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