Hamburg: 17-Jährige verhindert Vergewaltigung

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Hamburger Jungfernstieg U-Bahnstation (Bild: shutterstock.com)

Hamburg – Eine 17-Jährige bewahrte am Hamburger Jungfernstieg am Samstag eine 19-Jährige mutmaßlich vor einer Vergewaltigung durch einen Asylbewerber aus Afghanistan. An dieser Stelle sei auf die Demonstration „Merkel Muss Weg“ am Montag am Jungfernstieg hingewiesen.

Es seien bedrückende Worte, mit denen die Bundespolizei den Tathergang beschreibt, so das Hamburger Abendblatt: „Das 19-jährige Opfer war am Sonnabend kurz vor Mitternacht von einem 18-Jährigen im Bahnhof bedrängt worden. Der Asylbewerber aus Afghanistan folgte der jungen Frau bis zu einem Treppenabgang am S-Bahnsteig, hielt sie fest, griff unter ihre Jacke, versuchte ihre Hose zu öffnen und küsste sie am Hals“.

Die junge Frau wehrte sich und forderte den afghanischen Sextäter auf, von ihr abzulassen. Dieser brüllte die 19-Jährige jedoch an, dass er Geschlechtsverkehr wolle und bedrängte sein Opfer weiter. „Eine Zeugin wurde auf den Fall aufmerksam und griff couragiert ein“, teilte die Bundespolizei weiter mit. Die 17-Jährige forderte den Afghanen auf, von der jungen Frau abzulassen. Der Schutzsuchende beleidigte die tapfere junge Frau wüst, ließ aber von seinem Opfer ab.

Die beiden jungen Frauen alarmierten die Polizei über eine Notrufsäule am Bahnsteig. Aufgrund der detailreichen Beschreibung der Zeugin und des Opfers konnte eine Hundeführerstreife den flüchtigen Tatverdächtigen am Ballindamm stellen und vorläufig festnehmen. Der 18-Jährige habe jegliche Aussage verweigert, gegen ihn wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet. Dann wurde er zunächst entlassen.

Die „Merkel Muss Weg“- Demo findet am Montag, den 12. Februar am Hamburger Jungfernstieg hingewiesen und ist ordnungsgemäß angemeldet.

(Bild: Screenshot)
„Merkel Muss Weg“- Demo (Bild: Screenshot)

Treffpunkt: Höhe Jungfernstieg 36
Wann: Montag, 12.2.2018. 19:00 -20.00.

Geplant ist, in der Zeit von 19:00 bis 20:00 auf Höhe Jungfernstieg 36 zu stehen – dieses Mal also kein Spaziergang.

Bitte Folgendes beachten:

Das ist ein schweigender Protest.
– Unterhaltung: Ja
– Lautes Skandieren, Trillerpfeife etc.: Nein

Schilder und Plakate sind erlaubt.

Nicht erlaubt:
– Parteilogos oder Logos irgendwelcher Organisationen
– Aufrufe zur Gewalt
– Dinge, die an die Zeit von 1933-1945 anknüpfen.

Ich erwarte gutes Betragen. Selbst dann, wenn man uns anpöbelt. Da stehen wir drüber!

Wandere aus, solange es noch geht!
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