Türkische Gemeinde: Keine Heimat den Deutschen?

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Die Bayern blasen niemandem mehr den Marsch (Foto: Pixabay)

Bekanntlich sind die Türken stolz auf ihr Land und sehr heimatverbunden. Das ist normal, das ist natürlich, das ist gut. Aber anscheinend nur, wenn man Türke ist. Den Deutschen wird die Heimat anscheinend nicht gegönnt. Die dts-Nachrichtenagentur vermeldet:

Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Gökay Sofuoglu, hat die Einrichtung eines Heimatministeriums unter dem CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer kritisiert. „Die Fokussierung auf den Heimat-Begriff setzt den falschen Akzent zur falschen Zeit“, sagte er der „Berliner Zeitung“ (Samstagsausgabe). „Denn der Begriff Heimat beschreibt einen – von Mensch zu Mensch unterschiedlichen – Erfahrungs- und Gefühlsraum. Ihn auf den politischen Kontext zu übertragen, halten wir nicht nur aufgrund der deutschen Vergangenheit für problematisch.“ Sofuoglu fügte hinzu: „Wir befürchten, dass er nicht Zusammenhalt und Zusammengehörigkeit, sondern Ausgrenzung und Spaltung fördert.“ Nötig sei stattdessen ein inklusives Verständnis unserer pluralistischen Gesellschaft – mit dem Grundgesetz als gemeinsamer Wertebasis für ein friedliches Zusammenleben.

Die nordrhein-westfälische Heimatministerin Ina Scharrenbach (CDU) sagte der „Berliner Zeitung“ hingegen: „Heimat grenzt nicht aus, sondern schließt ein und ist etwas Verbindendes. Heimat ist für alle – auch für Zugewanderte – da und richtet sich nicht gegen irgendwen.“ Am Mittwoch war bekannt geworden, dass Union und SPD das Innenministerium zu einem Heimatministerium ausbauen wollen.

Solch ein Äußerung zeigt uns, wer sich hier mittlerweile als Herr im Hause fühlt. Solche Sprüche müsste mal ein Deutscher in der Türkei machen. Der würde ganz schnell wieder in seine Heimat geschickt werden.

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