Innenminister will Verein des Burka-Millionärs auflösen

Symbolfoto: Durch meunierd/Shutterstock
Integration auf deutsch: (Symbolfoto: Durch meunierd/Shutterstock)

Österreich – Der algerische Millionär Rachid Nekkaz, hatte nach dem österreichischen „Burka-Verbot“ angekündigt, alle Burka-Geldstrafen zu bezahlen. Diese wollte er über den dazu eingerichteten „Verein zur Ausübung von Gesichtskunst“ medienwirksam begleichen. Nur scheint sich die neue österreichische Regierung nicht mehr wie ihre Vorgängerin von Islamaktivisten auf der Nase herumtanzen zu lassen.

Über den Wiener Verein mit dem Vereinszweck der „Etablierung, Förderung und Verwaltung jeglicher Art von Gesichtskunst, insbesondere durch Bemalung, Verkleidung, Verzierung und Schmückung des Gesichts“, hatte der algerische Millionär Rachid Nekkaz medienwirksam sogenannte „Burka-Strafen“ bezahlt, die in Österreich nach dem sogenannten „Burka-Verbot“ verhängt wurden.

Ebenso medienwirksam hatte der Islamfunktionär am Montag versucht, beim österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) vorgelassen zu werden. Nachdem dies scheiterte, postierte sich der Algerier in Siegerpose vor dem Kanzleramt, so heute.at. Danach übergab er die  rund 950-Euro „Burka-Strafe“ in bar dem Vorsitzenden eines Wiener Niqab-Vereins, der die Geldstrafen einzahlt“.

Nun hat das österreichische Innenministerium angekündigt, den Verein rechtlich prüfen zu lassen. Kontrolliert werden soll, inwieweit der tatsächliche Vereinszweck der Einhaltung von Gesetzen zuwiderläuft. In diesem Fall wäre die Auflösung laut Vereinsgesetz vorzunehmen, so heute.at.

Aus dem Ministerium heißt es auf „heute.at“-Anfrage: „Burka, Niqab und Co. stehen für die Unterdrückung von Frauen – ein Weltbild, gegen das wir in Österreich ankämpfen müssen. Sollten über den Verein tatsächlich Burka-Strafen bezahlt werden, unterstützt er so die Unterdrückung und heißt die Übertretung unserer Verwaltungsstrafgesetze gut.“ (SB)

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