Lebenslang Urlaub: Prien-Mörder feixt und grinst – Bruder bricht zusammen

Lebenslang für Christenmörder Hamidullah Moradi

Noch bei der Urteilsverkündung lacht er über das Leid seiner Opfer: Das Landgericht Traunstein hat Hamidullah Moradi (30), den geständigen Mörder von Farimah Seadie (38) zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.

von Collin McMahon

Der Angeklagte hat bei der Urteilsverkündung keine Reue gezeigt, sogar hämisch gegrinst und immer wieder dazwischen gesprochen. Farimahs Familie litt unter dem respektlosen Verhalten des Mörders. Die Schwester der Toten Somi Azemi beklagte, dass „ein deutsches Gefängnis wie Urlaub“ für den Mörder sei. Ihr Bruder brach nach der Verhandlung zusammen und befindet sich aktuell in medizinischer Behandlung. Er klagte über Herzschmerzen.

Richter Erich Fuchs sah wie die Staatsanwaltschaft und die Nebenklage eine „besondere Schwere der Schuld“ gegeben, da der Täter aus niederen Beweggründen gehandelt habe. Der Täter habe in direktem Tötungsvorsatz gehandelt und die Arglosigkeit des Opfers  ausgenutzt. „Dabei war er völlig kaltblütig. Ihm war vollkommen gleichgültig, dass die beiden Söhne und Zeugen sich in unmittelbarer Nähe aufgehalten haben“, zitierte Chiemgau24.

Nach dem grausamen Mord am 29.4.2017 war Hamidullah Moradi noch in psychiatrische Betreuung gekommen. Die Staatsanwaltschaft ging jedoch im Prozess von einer vollen Schuldfähigkeit des Täters aus, der überlegt und kalkuliert gehandelt habe. Richter Fuchs sagte, der Mörder habe sich geärgert, dass eine Frau versucht habe, ihn zum Christentum zu bekehren.

„Die Tötung eines Menschen wegen seiner Religion steht auf niedrigster Stufe. Dem Angeklagten war bewusst, dass in Deutschland Religionsfreiheit herrscht und man sich hier über seine Religion äußern darf“, sagte der Richter laut Chiemgau24. Der Mörder sei eifersüchtig auf den Erfolg seines Opfers gewesen, die in einer Modeboutique in Prien arbeitete, beliebt und gut integriert war. Der Killer dagegen habe kein Deutsch gelernt, sich nicht integriert und keinen Erfolg gehabt. Als seine Abschiebung bevorstand, habe er gewusst, dass er zuhause in Afghanistan auch als Verlierer dastehen würde. Laut Nebenklage könne er sich nun in Afghanistan „als Held feiern lassen.“

„Der Angeklagte hat vier Kindern die Lebensgrundlage genommen. Es ist sicher fürchterlich für kleine Kinder die Mutter zu verlieren. Schlimmer wird es noch, wenn sie Opfer eines Verbrechens wird. Ganz fürchterlich wird es, wenn man das selber mit ansehen muss. Die Kinder sind erheblich traumatisiert und werden die Bilder ein Leben lang nicht aus dem Kopf bekommen. Das hat der Angeklagte zu verantworten und darüber kann er auch die nächsten Jahre nachdenken“, sagt der Richter laut Chiemgau24.

Moradis Verteidiger Harald Baumgärtl kündigte an, gegen das Urteil in Revision zu gehen. Der Verurteilte hat die Kosten des Prozesses zu tragen.

 

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Collin McMahon ist Autor und Übersetzer. Er schreibt ein Buch über Donald Trump, das im Mai im Antaios Verlag erscheint. Hier kann man ihn unterstützen.

 

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