Weibliche Genitalverstümmelung: eine grausame Tradition im Islam und auch in Deutschland

(Foto: Durch Yuriy Bartenev/Shutterstock
Auch im Westen wird an Frauen gerne "herumgeschnippelt" (Foto: Durch Yuriy Bartenev/Shutterstock)

In Deutschland leben fast 50.000 Mädchen und Frauen, die Opfer von qualvollen „Mädchenbeschneidungen“ geworden sind. Das geht aus einer Studie des Bundesfamilienministeriums hervor. Anlässlich des Tages der Genitalverstümmelung (6. Februar) macht t-online.de aufmerksam auf diese schwerwiegende Praxis der Verletzung von Körper und Seele von Frauen, die im Islam nichts wert sind und über die viele Deutsche nichts wissen, denn sie findet im Verborgenen statt und soll nicht in die Öffentlichkeit dringen, da dies „Ressentiments gegenüber Muslimen“ schüren würde, die sich selbst nach Taqiyya-Manier als barmherzig und frauenfreundlich bezeichnen und die Gleichberechtigung von Mann und Frau predigen.

Von Verena B.

In Deutschland ist die „Mädchenbeschneidung“ verboten, doch es besteht die Gefahr, dass Mädchen während der Ferien im Ausland dieser Tortur unterzogen werden. Verbreitet ist Genitalverstümmelung unter anderem in Ägypten, Eritrea, Somalia, Äthiopien, Mali und dem Irak. Dabei wird die Klitoris ganz oder teilweise amputiert. In einigen Ländern werden auch die Schamlippen abgetrennt. In diesen Ländern wird die Verstümmelung meist von alten Frauen, den „Beschneiderinnen“, auf brutalste Weise mit nicht sterilisierten Messern durchgeführt, was den Mädchen Höllenqualen verursacht. Ihre Schreie interessieren niemanden, schließlich ist es eine Sache der „Ehre“, und die Beschneiderinnen wurden als Mädchen ja auch beschnitten.

Die Mythen, mit denen die Verstümmelung der weiblichen Sexualorgane gerechtfertigt werden, sind zahlreich. Die Frauen, so heißt es, seien dann „reiner“ und „schöner“. Dabei geht es vor allem darum, ihren Sexualtrieb zu beschneiden und ihnen das Lustempfinden zu rauben.

„Die weibliche Genitalverstümmelung ist eine schwere Menschenrechtsverletzung. Sie verursacht unfassbare körperliche Qualen und seelisches Leid“, erklärt der Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Ralf Kleindiek. Zu einer umfassenden Aufklärung gehören neben Ursachenforschung, Methoden und medizinischen Aspekten vor allem die Akzeptanz von Folgeschäden bei Frauen. Und die sind erheblich – körperlich wie auch psychisch. Was das Verständnis erschwert: Letztere sind äußerlich kaum wahrnehmbar.

Schmerzen beim Urinieren, beim Geschlechtsverkehr und bei der Geburt

Wenn betroffene Frauen zu Dr. Cornelia Strunz in die Sprechstunde kommen, klagen sie oft über Schmerzen beim Wasserlassen. Einige von ihnen sind von der Beschneiderin so zugenäht, dass Geschlechtsverkehr kaum möglich ist, andere fürchten sich vor der Entbindung. „Manche Frauen möchten operiert werden, damit sie Kinder bekommen können, andere wollen einfach ihre Weiblichkeit zurückhaben“, sagt die Ärztin. Im Berliner Krankenhaus Waldfriede berät die Generalsekretärin der „Desert Flower Foundation Deutschland“ Opfer weiblicher Genitalverstümmelung. Ein Mal pro Monat treffen sich im Krankenhaus Frauen in einer Selbsthilfegruppe.

Zahl der Opfer in Deutschland steigt im Zuge der Flüchtlingswelle

Weibliche Genitalverstümmelung gilt in Deutschland seit 2013 als gefährliche Körperverletzung. In der Regel wissen Zuwanderer aus Staaten, in denen diese brutale Tradition immer noch verbreitet ist, dass die „Mädchenbeschneidung“ hierzulande verboten ist. Was viele aber nicht wissen, ist, dass jemand, der in Deutschland lebt, seine Tochter auch nicht im Ausland verstümmeln lassen darf. „Sehr viele meinen, dass es, wenn sie es in ihrem Herkunftsland tun, nicht verboten ist“, sagt Staatssekretär Kleindiek. Der Studie zufolge sind hierzulande zwischen 1.558 und 5.684 Töchter von Migranten von Genitalverstümmelung bedroht.

Die Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes sagt, durch den Zuzug der Flüchtlinge in den vergangenen drei Jahren sei nicht nur die Zahl der betroffenen Frauen hierzulande gestiegen. Auch das Risiko, dass Mädchen, die hier leben, diese Tortur erleiden müssen, sei gewachsen. Deshalb müsse jetzt mehr unternommen werden, um sie zu schützen.

Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im hessischen Landtag, Daniela Sommer, kritisiert, es sei unzureichend, medizinische Maßnahmen von der Vorlage einer Asylberechtigung abhängig zu machen. Laut Ministerium werden aber nur dann Operationen von Krankenkassen übernommen.

572 Fälle von Genitalverstümmelung in Hessen erfasst

Beispielsweise sind 572 Fälle von Genitalverstümmelung im Jahr 2016 allein in Hessen erfasst worden. Das geht aus einer Antwort des Sozialministeriums in Wiesbaden auf eine Kleine Anfrage der SPD-Landtagsfraktion hervor. Die Dunkelziffer liege vermutlich aber deutlich darüber. Dem Ministerium zufolge werden in der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen nur Daten der gesetzlich Versicherten erfasst – sofern sie ein Arzt notiert hat.

In der polizeilichen Kriminalstatistik werden solche Fälle nicht eigens aufgelistet. Genitalverstümmelung fällt dort dem Ministerium zufolge unter den Oberbegriff der Körperverletzung. Zur Anzahl oder Herkunft der betroffenen Frauen könne daher nichts gesagt werden.

Regierung setzt auf Aufklärung und Entzug des Reisepasses

Die Bundesregierung setzt auf den Dreiklang „Aufklärung, Prävention und Strafverfolgung“. Um zu verhindern, dass Eltern ihre Töchter im Heimatland einer „Ferienbeschneidung“ unterziehen, ist Dezember 2016 eine Änderung des Passgesetzes beschlossen worden. Künftig kann Menschen, die für eine Genitalverstümmelung mit einem Mädchen oder einer Frau ins Ausland reisen wollen, der Pass entzogen werden.

Außerdem sollen Ärzte und andere Fachkräfte, die beruflich mit Migranten zu tun haben, Informationen erhalten. Frauen, deren Familien selbst aus Ländern stammen, in denen die weibliche Genitalverstümmelung praktiziert wird, sollen in den Exilgemeinden über die körperlichen und seelischen Schäden sprechen.

Einfach ist das nicht. Genitalverstümmelung sei „ein absolutes Tabu-Thema“, sagt Tiranko Diallo vom Verein Mama Afrika. Ihre Eltern stammen aus Guinea, wo etwa 97 Prozent der Frauen „beschnitten“ sind. Oberärztin Strunz hat viele Patientinnen aus Somalia. In dem ostafrikanischen Land wird vor allem die sogenannte Typ-Drei-Verstümmelung praktiziert, bei der nur noch eine winzige Öffnung bleibt. Sie sagt: „Die Frauen haben keine Sexualerziehung gehabt.“ Deshalb wüssten sie oft gar nicht so genau, wie der Körper einer nicht verstümmelten erwachsenen Frau aussieht.

Auch Beschneidung von Jungen ist umstritten

Während in vielen Ländern Afrikas Aktivisten gegen weibliche Genitalverstümmelung kämpfen, wird die Beschneidung männlicher Teenager etwa in Südafrika kaum hinterfragt. Sie gilt trotz mehrerer Todesfälle jedes Jahr als wichtiger Schritt zum Mannsein. Todesursachen sind entweder verpatzte Beschneidungen, unabsichtliche Amputationen, Infektionen oder Dehydrierung. Während Experten zufolge früher Beschneidungen durch erfahrene Stammesälteste durchgeführt wurden, wollen heute oft Quacksalber damit Geld verdienen.

Der Heilige Qur’an schreibt keine Beschneidung vor, nur das Abschlachten von Nichtmuslimen. Das mit der Beschneidung haben sich die brutalen, männlichen Moslem-Herrscher selber ausgedacht. Trotzdem ist in der ganzen islamischen Welt die Bescheidung für Jungen (das Entfernen der Vorhaut am männlichen Glied) verpflichtend. Woher kommt das? In den Traditionen (Hadithen) finden sich bei Sahih Al-Buchari die Worte:

Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Zur Schöpfung (Fitra) gehören fünf Dinge: Die Beschneidung, das Abrasieren der Schamhaare, das Kurzschneiden des Schnurrbarts, das Schneiden der (Finger- und Fuß-) Nägel und das Auszupfen der Achselhaare“ (Hadith Nr. 5890). Weil Muslime Mohammed zum Vorbild nehmen sollen (Sure 33,21; 59,7; 4,59), gehört die Beschneidung zum Islam, basta!

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Beschneidungen von Jungen und Männern werden zum Beispiel in Essen, Duisburg, Bochum und Dortmund durchgeführt. Das Elisabeth-Krankenhaus in Essen verweigert inzwischen die medizinisch nicht notwendige rituelle Beschneidung von Jungen.

In Bonn-Bad Godesberg, der Stadt der vollverschleierten Scharia-Medizintouristinnen und der Ölscheichs aus Saudi-Arbien, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten können sich die Frauen auch das Jungfernhäutchen wiederherstellen lassen, weil sie zum Zeitpunkt der Heirat wegen der Familienehre Jungfrauen sein müssen.

Warum die Antifantinnen nicht gegen die islamische Genitalverstümmelung von Mädchen  protestieren, bleibt ein Rätsel. Wahrscheinlich ist dazu ihr Gehirn bereits zu verstümmelt.

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