Grüne instrumentalisieren und verharmlosen den Holocaust

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Die Grünen, die sich ganz besonders in der Rolle des Gralshüters des deutschen Schuldkults gefallen und nach bester Orwell‘scher Manier gerne die alleinige Deutungshoheit innehätten über alles, was mit dem Dritten Reich zu tun hat, insbesondere die inhaltliche Ausgestaltung des Begriffs „Nazi“, haben unlängst mühelos ein neues Level der Widerwärtigkeit und Verkommenheit erreicht.

Von Michael Werner

Um ihre ureigene Agenda des erzwungenen Multikulturalismus mit inkompatiblen Kulturen zu propagieren und gleichzeitig bei der Dämonisierung jedes noch so gemäßigten, vernünftigen Kritikers noch eine Schippe draufzulegen, schreckten sie noch nicht mal davor zurück, anlässlich des jüngsten alljährlichen Holocaust-Gedenktags (immer am 27. Januar) eine äußerst betagte jüdische Zeitzeugin und in letzter Konsequenz auch noch den Holocaust selber zu instrumentalisieren (und daraus zwingend folgend auch zu verharmlosen).

Dass der Holocaust als ultima ratio des Totschlagarguments immer funktioniert, wissen die Grünen – wie alle Linken – dabei nur zu gut, wie man an der inflationären Verwendung derartiger Analogien im juste milieu leicht erkennt: Wer gegen die immer wahnwitzigere Ausbreitung des kryptototalitären Bürokratiemonsters namens „EU“ ist, hat in Wahrheit feuchte Träume von Hitlers Großdeutschem Reich und nimmt dafür auch weitere Soldatenfriedhöfe in Kauf. Feinstaub oder Glyphosat sind mindestens so giftig wie Zyklon B. Wenn wir den Klimawandel nicht gestoppt kriegen, dann ist es hier bald so heiß wie in den Brennöfen. Wer Fleisch isst, macht sich mitschuldig am Tier-Holocaust, Legebatterien sind Arbeitslager für Hennen, und jeder Schlachthof ist eine Art Auschwitz light – all das entstammt dem Standard-Repertoire grünwählender Veganer.

Die 93jährige Hanni Levy, verständlicherweise eine Gefangene ihrer Biographie und – ihrem hohen Alter geschuldet – vielleicht der Banalität der Realität schon ein wenig entrückt, wurde beim Grünen-Parteitag in Frankfurt ans Rednerpult gezerrt, wo sie zweifelsfrei eine Menge richtiger Dinge sagte, die sie übrigens auf ihren zahlreichen Vortragsreisen immer schon gesagt hat. Doch durch die Beimengung der faulen Zutat einer geschichtsverzerrenden Analogie unter Weglassung entscheidender Aspekte werden ihre wirklich hörenswerten und zutreffenden Aussagen komplett entwertet und sinnentleert; übrig bleibt ein übelriechender, giftiger Brei, der geeignet ist, Menschen mit einem nicht so kampferprobten intellektuellen Rüstzeug die falsche Botschaft ins Gehirn zu pflanzen.

Der Umstand, dass Frau Levy in Frankreich lebt, also fernab der deutschen Lebenswirklichkeit, dürfte den grünen Planern dieses Volksverdummungs-Coups sicher dabei in die Hände gespielt haben, die alte Dame zu einer – ihr selber wahrscheinlich nicht vollumfänglich bewussten – Transformation ihrer Holocaust-Gedenk-Rede zum Plädoyer für unkontrollierte islamische Masseneinwanderung zu bewegen. Zumindest will ich das glauben, denn ich möchte Frau Levy einfach nicht unterstellen, dass sie bei klarem Verstand und unter Kenntnis aller Aspekte und Argumente an einem ihr so wichtigen Gedenktag wie diesem eine feierliche Ansprache halten würde, deren Tenor so grundlegend falsch ist.

Der zentrale Satz, der die gesamte Rede durch die Implementierung eines eklatanten Widerspruchs und Logikfehlers vergiftet, lautet: „Früher hat man gesagt, die Juden sind an allem schuld, heute sind es die Flüchtlinge.“

Wenn etwas noch mehr hinkt als Goebbels, handelt es sich definitiv nicht um einen zielführenden Vergleich. Erst recht nicht, wenn offensichtlich nur die berühmten Äpfel und Birnen miteinander verglichen werden. Und das ist noch zurückhaltend ausgedrückt.

Zunächst einmal verortet jeder klar denkende Kritiker der Flüchtlingspolitik die Schuld an der Misere nicht bei den Flüchtlingen, sondern bei den verantwortlichen deutschen Politikern, die erstens permanent geltendes Recht brechen und zweitens die berechtigten Interessen der Menschen, auf deren Wohl sie ihren Amtseid geschworen haben, mit Füßen treten. Kaum jemand wirft den Flüchtlingen ernsthaft vor, dass sie in der Hoffnung auf ein besseres Leben (und ja, auch auf Sozialleistungen) hierhergekommen sind, denn das ist eine menschlich verständliche Handlungsweise, und die meisten von uns würden in einer vergleichbar ausweglosen Lebenssituation diese Chance höchstwahrscheinlich auch ergreifen, wenn sie sich böte.

Vorwürfe an Flüchtlinge selber werden nur laut, wenn einzelne von ihnen ein Verhalten an den Tag legen, das man vornehm mit „grobem Undank“ umschreiben kann: Angefangen bei Sozialbetrug mithilfe mehrerer Scheinidentitäten, über Sachbeschädigung in Unterkünften, Verweigerung der großzügig angebotenen Bildungs- und Integrationsangebote, tätlicher Hass gegen Einheimische, Straftaten vom einfachen Diebstahl bis hin zu ausufernder Gewaltkriminalität (schwere Körperverletzung, Raub, Vergewaltigung, Mord) oder gar Terroranschlägen. Diese Vorwürfe sind dann ebenfalls berechtigt, denn es handelt sich um eine – echte! – individuelle Schuld der Betreffenden.

Die Juden, die im Dritten Reich zuerst verfolgt und später systematisch ermordet wurden, waren hingegen so gut integriert, dass sie von den Deutschen nur schwer bis gar nicht zu unterscheiden waren. Sie lebten nicht auf Kosten der Allgemeinheit, sondern waren tendenziell eher Leistungsträger, sowohl wirtschaftlich als auch wissenschaftlich als auch kulturell. Insofern waren sie eine tatsächliche Bereicherung. Viele jüdische Männer haben sogar im Ersten Weltkrieg als Wehrmachtssoldaten für Deutschland gekämpft; dabei haben 12.000 von ihnen ihr Leben gelassen. Etwa 4.000 Juden wurden zu Reserveoffizieren im Krieg befördert, von 1.500 Kriegsteilnehmern ist ihre Auszeichnung mit dem Eisernen Kreuz I. Klasse und von Zehntausenden mit dem II. Klasse bekannt geworden. Auch sonst wurden Juden eine Reihe von Orden, Ehrenzeichen, Fliegerabzeichen etc. verliehen.

Nirgends wird man etwas darüber lesen oder hören, dass die seinerzeit in Deutschland lebenden Juden die deutsche Kultur zutiefst verabscheuten, dass sie Deutsche als „Ungläubige“ und damit als Untermenschen betrachteten oder sie auch nur als „Kartoffeln“ beschimpften. Dass Juden Deutsche grundlos auf der Straße halbtot geschlagen oder „gemessert“ haben, oder dass sie gezielt deutsche Frauen vergewaltigt haben, gerne auch mal in größeren Gruppen, hat man ebenfalls noch nie irgendwo gehört oder gelesen. Erst recht nicht, dass sie aus politischen oder religiösen Gründen Terroranschläge verübt haben.

Am allerdeutlichsten kollabiert dieser unsägliche Vergleich vom Ergebnis her betrachtet, und offenbart sich an dieser Stelle sodann in seiner kompletten Absurdität: „Die Juden sind schuld“ im Dritten Reich führte zuerst zu Diskriminierung und Ausgrenzung, später zu Verfolgung und Pogromen, am Ende dann zur systematischen Ermordung fast aller europäischen Juden. Der angebliche (tatsächlich jedoch komplett herbeihalluzinierte) Vorwurf „die Flüchtlinge sind schuld“ hingegen hatte bisher noch keinerlei greifbaren negative Auswirkungen auf die Flüchtlinge, und es ist auch nichts dergleichen absehbar. Obwohl man aufgrund der schrillen Aufgeregtheit, mit der der „Kampf gegen Rrrääächz“ immer neue Blüten treibt, glatt annehmen müsste, ein Großteil der teutonischen Ureinwohner habe sich als stramme Nazi-Mutanten entpuppt, ist bisher noch nicht ein einziger Flüchtling von einem spontan-nazifizierten Biodeutschen getötet oder auch nur ernsthaft verletzt worden. Und allen gegenteiligen Behauptungen zum Trotz wurde bisher auch noch kein einziges bewohntes Flüchtlingsheim von Deutschen respektive Neonazis abgefackelt; dafür aber bereits unzählige von den eigenen Bewohnern, mal aus Unkenntnis von

Brandverhütungsmaßnahmen, nicht selten aber auch mutwillig und aus nichtigem Anlass. Bei den ständig in erschreckend hoher Zahl ins Feld geführten „Anschlägen“ gegen Flüchtlingsheime oder Flüchtlinge handelt es sich fast ausnahmslos um harmlose Sachbeschädigungen, um fallengelassene Mettbrötchen oder gar nur um sogenannte „Propagandadelikte“, die die gesamte Verbotspalette von der Hakenkreuzschmiererei, über Sieg-Heil-Plärrerei oder ähnliche Verbaldiarrhoe, bis hin zur Spastik im rechten Arm abdecken und bei weniger verkrampfter Vergangenheitsbewältigung unter Dummejungenstreich abgehakt würden. Dass angesichts der eklatanten Nichtexistenz ECHTEN Nazi-Terrors und ECHTER gewaltsamer Übergriffe auf Flüchtlinge und Unterkünfte (gar mit Schwerverletzten oder Toten) der Topf für den „Kampf gegen Rrrrääächz“ schneller neu befüllt wird, als er leergeprasst werden kann (und das soll bei öffentlichen Mitteln schon echt was heißen), ist eine ähnliche Kuriosität wie der Umstand, dass der nicht unbeachtliche und mittlerweile nahezu täglich steigende Bodycount auf deutscher Seite bei denjenigen „Einzelfällen“, die dank sozialer Netzwerke beim besten Willen nicht mehr verschwiegen werden können, nicht etwa zu einem Umdenken oder Einlenken oder wenigstens massiven Protesten führt, sondern zu einem noch überzeugteren „weiter so, jetzt erst recht“, flankiert von der obligatorischen Demo gegen Fremdenfeindlichkeit, gegen Rassismus, gegen Ausgrenzung und für noch mehr staatlich verordnete Buntheit.

Die perfide Sinnentstellung des zitierten Kernsatzes kurz zusammengefasst: Der Hass auf Juden, den die Nazis geschürt haben und der seinen traurigen Höhepunkt in einem beispiellosen industriellen Massenmord fand, war völlig unbegründet, denn diese Menschen waren wertvolle Mitglieder der deutschen Gesellschaft, in der sie vollständig aufgegangen waren. Die Kritik an unseren Politikern wegen der gleichermaßen illegalen wie verantwortungslosen Migrationspolitik ist hingegen vollumfänglich berechtigt und begründet. Gleiches gilt für die Kritik oder Ablehnung gegenüber denjenigen Flüchtlingen, die uns und unsere Lebensweise zutiefst verabscheuen, und die hier Straftaten oder gar schwerste Verbrechen begehen.

Unter diesen Umständen könnte man den letzten (aber sehr entscheidenden) Haken an diesem Vergleich mit einem gewissen Maß an Zynismus fast schon unter Ironie des Schicksals verbuchen, nämlich dass es sich bei einem signifikant hohen Anteil der Flüchtlinge, als deren Advocatus Diaboli die Grünen die arme alte Frau hier missbrauchen, um beinharte Antisemiten handelt, die Frau Levy und ihresgleichen am liebsten tot auf dem Meeresgrund sähen. Diese dann auf eine Stufe mit den unschuldig verfolgten und ermordeten Juden des Dritten Reichs zu stellen, wie man es in ähnlicher Weise auch oft von dauerbeleidigten islamischen Funktionären hört („die Muslime sind die Juden von heute“), zeugt von einem Höchstmaß an Verkommenheit und stellt einen unerträglichen posthumen Schlag ins Gesicht von rund sechs Millionen bestialisch ermordeten Juden dar.

Fakt ist, dass SÄMTLICHE seit der Jahrtausendwende in Europa ermordeten Juden nicht etwa durch Neonazis, sondern durch die Hand von Muslimen zu Tode kamen. Fakt ist, dass bereits seit Anfang der 2000er Jahre vor jeder jüdischen Einrichtung in Deutschland rund um die Uhr ein mit zwei Beamten besetzter Polizeiwagen steht, und das mitnichten wegen der permanent beschworenen Gefahr von „rechts“, sondern einzig und allein aufgrund des als ernsthafte Bedrohungslage eingestuften Antisemitismus islamischer Prägung. Fakt ist ebenfalls, dass Juden, die optisch als solche zu erkennen sind, zunehmend auf der Straße angepöbelt oder gar tätlich angegriffen und zusammengeschlagen werden, und dass immer häufiger jüdische Kinder in der Schule gemobbt und verprügelt werden. Auch hier sind die Täter nicht etwa blonde Arierpass­Inhaber, völkisch geprägte Verbindungsstudenten oder AfD-Wähler, sondern allesamt Träger der Attribute „jung, männlich, muslimisch“. Die gleiche Klientel ist es denn auch, die bei „israelkritischen“ Demonstrationen gerne mal Parolen wie „Jude, Jude, feiges Schwein“ oder gar

„Juden ins Gas“ ungestraft skandieren kann, mit der stetigen Gewissheit, dass solche „Vorkommnisse“ entweder totgeschwiegen oder von irgendeinem rotgrünen Multikulti-Apologeten als bunte Folklore abgetan werden, die nicht so gemeint ist. Polizei und Justiz glänzen durch teils hilfloses, teils peinlich berührtes Wegschauen, wenn es um lebende Juden geht, die gerne am Leben blieben; das volle Programm spult der deutsche Rechtsstaat nur zum Schutz von bereits toten Juden ab, wenn beispielsweise eine starrsinnige Oma wirres Zeugs über den Holocaust schwadroniert. Dass erstmalig seit dem Untergang des nationalsozialistischen Terror-Regimes ein erschreckend offen gelebter Antisemitismus einen spürbaren Zuwachs zu verzeichnen hat und dieser kausal zusammenhängt mit der Zuwanderung von über einer Million Muslimen, für die abgrundtiefer Judenhass ein elementarer Bestandteil ihrer religiösen Prägung und kulturellen Identität ist, und dass dieses Problem mit weiterer politisch geförderter Zuwanderung aus diesem Kulturkreis (oder gar dem geplanten Familiennachzug) zwangsweise noch weiter wachsen wird, wird in der politisch­korrekten, rotgrün dominierten deutschen Medienlandschaft nur ungern thematisiert, denn das würde ja den „Rechten“ argumentativ in die Hände spielen, obwohl echten Neonazis doch ideologisch betrachtet das Schicksal der deutschen Juden herzlich egal sein dürfte und sie die Verstärkung durch eingereiste korangläubige Waffenbrüder allein schon aus historischer Verbundenheit eher begrüßen müssten, schließlich hielt sich der Führer himself seinerzeit eine rein muslimische Division der Waffen-SS („Handschar“), deren Angehörige er liebevoll „Muselgermanen“ nannte, und beriet sich mit seinem guten Freund, dem Großmufti von Jerusalem, Mohammed Amin al-Husseini, bezüglich der „Endlösung der Judenfrage“.

Allerdings bringen es insbesondere die Grünen seit jeher zu wahrer Meisterklasse, wenn es darum geht, logische Brüche, ideologische Widersprüche und wissenschaftliche Fakten geflissentlich zu ignorieren, totzuschweigen oder dreist zu leugnen, wenn’s denn nur ihrer „guten“ Sache dient, daher hält man sich mit dieser Petitesse erst gar nicht auf, in festem Vertrauen darauf, dass es schon keiner bemerken wird, denn das funktioniert bereits seit den 1980er Jahren hervorragend. Oder hat es den Grünen etwa einen Abbruch getan, dass es das „Waldsterben“, das sie einst großgemacht hat, nie gegeben hat? Ebenso wenig konfrontiert niemand die Grünen damit, warum sie dem Islam so viel Sympathie und Verständnis entgegenbringen, wo er doch – angefangen beim Frauenbild – im kompletten Widerspruch zu allem steht, was die Grünen jemals umgetrieben hat.

Nun drängt sich die Frage auf, wie Frau Levy beim Verfassen ihrer Rede all das nicht erkennen konnte, aber die Antwort dürfte auf der Hand liegen und die alte Dame weitgehend entschuldigen: Der Großteil der Deutschen glaubt – trotz täglicher Messerattacken, Vergewaltigungen, Überfälle und Massenschlägereien mit zahllosen meist deutschen Opfern – felsenfest an das rotgrüne Mantra, dass die eigentliche Gefahr von „rechts“ ausgeht. Die moralinsaure, nahezu pastorale mediale Dauerbefeuerung durch GrünInnen wie Katrin Göring-Eckardt, die sich wie eine Schneekönigin auf das bald nicht mehr wiederzuerkennende Deutschland freut und deren einzige Angst es ist, beim Joggen einer Gruppe „Nazis“ zu begegnen, lässt die Mehrheit derer, die schon länger hier leben, offensichtlich glauben, dass jeden Tag irgendwo in Dunkeldeutschland ein bewohntes Flüchtlingsheim von einem johlenden völkischen Mob abgefackelt wird und dass die armen Flüchtlinge permanent Opfer fremdenfeindlicher Übergriffe sind, so dass man sie vor den vielen bösen „Nazis“ beschützen muss.

Nahezu blind wird die Prognose geglaubt, dass die Deutschen ohne Zuwanderung bald aussterben oder ohne die Rentenkassenbeiträge ebendieser Zuwanderer vorm Aussterben gar noch schnell an Altersarmut verhungern werden; dabei stellt niemand die sich logisch aufdrängende Frage, ob all dies – sollte es überhaupt zutreffen – durch die unkontrollierte Masseneinwanderung von Millionen junger, männlicher Analphabeten mit niedriger Frustrationstoleranz aus vorzivilisatorischen, steinzeit-islamisch geprägten afrikanischen und arabischen Gesellschaften verhindert werden kann, zumal diese Zuwanderung fast ausschließlich in unsere Sozialsysteme erfolgt. Wenn also nahezu das gesamte deutsche Volk, das täglich auf der Straße mit der Realität konfrontiert wird und bei stetig wachsender Internetaffinität fast uneingeschränkten Zugang zu allen Informationsquellen der Welt hat, trotzdem einem Konglomerat linksgrüner Medienschaffender und Politiker unbeirrt glaubt, dass der Kaiser neue Kleider hat, obwohl jeder sofort sehen müsste, dass er in Wahrheit splitternackt ist, dann dürfte es für die in Demagogie und Tatsachenverdrehung enorm versierten Grünen ein leichtes gewesen sein, einer 93jährigen Holocaust-Überlebenden aus Frankreich ein (diesmal ausnahmsweise nicht ökologisch bedingtes) Untergangsszenario dergestalt vorzuspiegeln, dass das Vierte Reich unmittelbar vor der Ausrufung steht, nur mit dem Unterschied, dass diesmal statt Juden arme unschuldige Kriegsflüchtlinge die aussichtsreichsten Anwärter für das One-Way-Ticket nach Auschwitz darstellen. Vielleicht hat man die alte Dame sogar glauben gemacht, dass ihre mahnenden Worte die letzte Chance seien, ein 2.0-Revival des braunen Wahnsinns zu verhindern.

Ja, so war es wahrscheinlich. Zumindest hoffe ich, dass es so war, denn ich will das glauben, da ich andernfalls eine Überlebende des Holocausts für so blind, taub und ignorant halten müsste, offensichtliche eklatante Widersprüche nicht zu erkennen und billigster ideologischer Märchenpropaganda so auf den Leim zu gehen, dass sie sich für selbige auch noch willfährig einspannen lässt. Mit anderen Worten: Ich müsste dann glauben, dass eine Holocaust-Überlebende exakt den gleichen Fehler macht, der vor 80 Jahren den Holocaust möglich gemacht hat.

Und das möchte ich nicht glauben. Absolut nicht.

https://www.focus.de/politik/deutschland/kanzlerin-zum-holocaust-gedenktag-merkel-beklagt-neue-tendenzen-von-antisemitismus-zeitzeugen-stimmen-zu_id_8372489.html

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