Dirk Müller – Verlogenes und korruptes System in der Weltpolitik

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Crashkurs (Bild: shutterstock.com)

Dirk Müller nimmt Stellung zum US-Börsencrash und der Vermutung, dass Saudi-Arabien diesen Crash ausgelöst haben könnte. Dafür könnte sprechen, dass der wahhabitische König Salman ibn Abd al-Aziz das Vermögen der bei der großen Verhaftungswelle festgesetzten Prinzen liquidiert hat.  Dabei handele es sich um internationale Vermögenswerte im Umfang von etwa 100 Milliarden Dollar, die seit der vergangenen Woche verkauft worden seien.

Müller zeigt in seinem nachfolgenden Statement auf, dass der saudische Alleinherrscher hier stellenweise unter Folter sich das Vermögen von politischen Gegnern angeeignet hat und dies im Westen mit keinem Wort erwähnt wird. Der Börsenexperte stellt kurz vor, was wir in den Medien zu lesen bekämen, wenn nicht der Kronprinz von Saudi-Arabien, sondern Putin so verfahren wäre. Aber Saudi-Arabien ist ein Partner des Westens und Deutschland exportiert kräftig Rüstungsgegenstände in das streng islamische Land. „Das ist ein bigottes, verlogenes und korruptes System, was wir hier haben“, so Müller.

Ob nun der Kronprinz tatsächlich die einkassierten Milliardenbeträge an den Märkten liquidiert hat, das könne man nicht genau sagen. Die Beantwortung dieser Frage ist nach Ansicht Müllers auch nebensächlich. Vielmehr müsste beantwortet werden, wie es überhaupt möglich war, solche Blasen aufzubauen, obwohl man doch bei den letzten Crashs behauptet hatte, verstanden zu haben.

In wenigen Minuten werden wieder einmal wegen einer Spekulationsblase  Milliardenwerte vernichtet. Und diese geschieht auf dem Rücken der Volkswirtschaft, so der Börsenmann, der sich sicher ist, dass die Politik bis heute nicht verstanden hat, dass sie hier aktiv werden muss.

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