Apokalypse Wow: Die deutsche Lust am Untergang in der NZZ

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Mit der Abrissbirne durch eigene Land. Was soll das, fragt man sich in der Schweiz? Foto: Collage

Was ist bloß aus unserem Land geworden? Kein Stolz, keine Power, kein Deutschsein mehr. Stattdessen der große Ausverkauf. Der Dozent und Autor Wolfgang Bok in der Neuen Züricher Zeitung über „Macht kaputt, was euch am Leben hält“ als Staatsdoktrin.

 Von Volker Kleinophorst

In der Neuen Züricher Zeitung NZZ sucht Wolfgang Bok, früherer Chefredakteur der Heilbronner Stimme und Dozent an der Heilbronner Hochschule für Kommunikation, in „Die deutsche Lust am Niedergang“ Antworten auf die Frage, warum wir (Die Politik) unser Land so zugrunde richtet.

Warum behindert deutsche Politik deutsche Unternehmen? Weder die deutsche Bank noch die Automobilindustrie können etwas von der Politik erwarten. Nein, man rollt ausländischen Unternehmen den roten Teppich aus und tut alles, um deutsche Produkte zu verteuern. Fernsolidarität statt Eigeninteresse:

„Sehenden Auges lässt sich Deutschland in eine europäische Haftungs-, Schulden- und Sozialunion hineinziehen. Die Grosskoalitionäre Merkel (CDU) und Schulz (SPD) feiern den drohenden Bruch mit den stets beschworenen Stabilitätsregeln auch noch als «europäisches Zukunftsprojekt».“

Warum das so ist? Warum die damit durchkommen? Da wagt sich Wolfgang Bok auf vermintes Gelände, was man schon daran erkennen kann, dass ich ihm an der Stelle uneingeschränkt zustimme:

„Zunächst einmal ist Deutschland ein gutes Beispiel dafür, dass Umerziehung funktioniert. Man hat den Menschen so lange eingetrichtert, dass nationales Denken in die (braune) Katastrophe führt, dass es heute kaum mehr jemand wagt, für «nationale Interessen» einzutreten. … Selbst das Wort «deutsch» ist in Deutschland zunehmend verpönt.“

Und Bok schlägt den Bogen zur „Willkommenskultur“.:

„Das erklärt die fatale Flüchtlingspolitik der offenen Grenzen. Der Selbsthass in weiten Teilen der Gesellschaft ist so gross, dass bereits als «Rassist» gilt, wer mit Blick auf die massenhafte Zuwanderung aus arabischen und afrikanischen Ländern um die eigene nationale Identität fürchtet. Dass dieses Thema auf der Sorgenliste der Deutschen nach wie vor ganz oben steht, wird vom Establishment in Politik und Medien hartnäckig ignoriert.“ 

Rechnen kann er auch:

„Dass Hunderttausende bereits anerkannte Asylbewerber und geduldete Migranten ihre Angehörigen auch dann ins Land holen dürfen, wenn sie diese nicht selbst versorgen können, spielte in der ganzen Debatte so wenig eine Rolle wie die Frage nach den Kosten.

Zukunftsaussichten? Dürftig:

Dabei ist die zähe Regierungsbildung noch das kleinste Problem. Vielmehr fühlt man sich an die Volksweisheit von den Eseln erinnert, die auf dem Eis Pirouetten drehen, wenn es ihnen zu wohl ergeht. Dass das deutsche Wohlstands-Eis bereits bedenklich knirscht, nimmt zwischen Ost- und Bodensee kaum jemand zur Kenntnis. Bricht es, hat dies auch für Europa Folgen. Oder um es mit Abraham Lincoln zu sagen: Es nützt den Schwachen nicht, wenn sich der Starke selber schwächt.

Immerhin scheint Wolfgang Bok zu glauben, Deutschland gehöre noch zu den Starken. Wollen wir uns ihm auch in dieser Hoffnung anschließen.

Von der Erkenntnis, das Regime Merkel führt Krieg gegen seine eigenen Bürger, ist er nur noch einen Hauch entfernt. Ich denke, er wird weiter in der Schweiz publizieren müssen. (Oder bei uns.)

PS.: Das sind nur ein paar Zitate. Ich empfehle ausdrücklich: Lesen sie den ganzen Artikel (oben verlinkt).

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