Links-Sein: So unsexy, dass es selbst den Linken zum Hals heraus hängt

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Links-Sein - unsexy und zum Brechen (Bild: shutterstock.com)

Als Kleinkriminelle in den Tagen der APO sich plötzlich als Revolutionäre versuchten, die Stadtguerilla gründeten, oder als Political Outlaws eine Laufbahn durch bürgerliche Instanzen anstrebten, mag die linke Szene unseres Landes noch über ein gewisses Maß an Sexappeal verfügt haben. Auch weniger Geneigte konnten nicht leugnen, dass in den links-progressiven Kreisen gelegentlich Witz und Geist am Werke waren, die sich immer wieder wohltuend von der miefig-spießigen Glasbausteinästhetik der Nachkriegszeit abhoben.

Von Alp Mar

Ein Freund und Mitstreiter stand beispielsweise in den Achtzigerjahren, bekleidet mit einer Mönchskutte, in Berliner Kirchen und bot selbstgebastelte Ablassbriefe zum Kauf an.

Allen Nachahmern sei gesagt – das funktionierte nur damals! Heute käme das ungefähr so rebellisch, wie Eisessen in der Straßenbahn. Keinen würde es wirklich von den Socken hauen. Damals musste man wegen solcher Aktionen schon mal beschleunigten Schrittes von dannen eilen, um keine Prügel zu beziehen. Der Unterschied ist einfach, dass früher gelegentlich etwas Mut und Opferbereitschaft von Nöten war, um seine Abneigung gegen gewisse Konventionen kund zu tun. Und exakt das machte den Reiz aus – für die Protagonisten ebenso, wie für die holde Weiblichkeit, die sich nur allzu gerne im Umfeld der verwegenen Anführer jener Umtriebe aufhielt.

Männer, die keine Männer sein wollen

Auch angesichts des grassierenden Feminismus und „Neue Männer braucht das Land“ – Gejammer waren in den späteren Nachkriegszeiten keine Weicheier, sondern männliche Alphawölfe gefragt. Die ständigen Aufforderungen meist lesbischer Ideologinnen, Männer sollen doch endlich „mehr Mut zur Weiblichkeit“ zeigen wurden eher belächelt. Rudi Dutschke war ein hoffnungslos verkopfter Altmarxist mit emotionaler Nabelschnur zum Christentum und konnte mit post-marxistischen Feminismustheorien ebenso wenig anfangen, wie Andreas Baader, der Frauen gegenüber eine ähnliche Geringschätzung an den Tag legte, wie türkische Machos unserer Tage.

Die unheilvolle Saat geht erst heute auf. Der linke „Mann“ unserer Zeit ist eher ein androgynes Mischwesen aus Nena und Robinson Crusoe, trägt knallenge Jeans, um die dünnen Beinchen zu betonen, bringt den Mut auf, clownereske Farben zur Schau zu tragen, auch wenn er sich längst jenseits des 35ten Lebensjahres befindet und vor allen Dingen hat er stets und immer größtes Verständnis für die täglich bunt variierenden Weltanschauungen und Hirnfürze der linken Frauen, denen er imponieren möchte.

Er ist das perfekte Chamäleon, die bequeme 24 Stunden – Slipeinlage mit Bürgerrechten, aber ohne eigene Meinung. Er liebt das Kirschkernkissen der Ahnungslosigkeit, auf das er so gerne sein nach Brisk duftendes Haupt bettet. Er ist der eierlose König seiner Wohlfühlzone und die Wühlkiste seiner politischen Bildung beinhaltet nur und ausschließlich aalglatten, politisch korrekten Scheißdreck, den er aus der „Süddeutschen“ bezieht. Aber sie nimmt sehr viel Raum ein, im Zentrum seines halluzinierten Palastes – und das alles nur, weil ultralinke Lesben ihm jahrelang erzählt haben, dass Frauen sowas mögen!

Was Frauen wollen

Aber tun sie das wirklich? Weshalb gehört es dann bereits zum deutschen Alltag, dass sich sehr hübsche, aber leider meist auch sehr doofe Blondinen in die muskelbepackten Arme der primitivsten Machos aus dem Morgenland werfen? Ganz einfach deshalb, weil diese den ganzen verweiberten Lesben-Genderquatsch keine Sekunde mitmachen! Sie entern die Bühne, nehmen dort, beinahe explodierend vor Testosteron, auf der Mitte der Hollywoodschaukel Platz und legen den Arm um Jeanette und Claudia, während Joachim und Torsten etwas betreten im Abseits stehen und leise applaudieren (und die Schaukel anschieben).

Warum das so ist, habe ich weiter oben schon erläutert. Weil sich Frauen nur allzu gerne im Umfeld der verwegenen Anführer aufhalten! Sie schätzen den Eunuchen nicht, der sie weder beschützen möchte, noch dazu in der Lage ist und der sich auch noch deutlich vernehmbar über seine eigene Kastration freut, weil linke Ideologen ihm weismachten, dass er als weißer, heterosexueller Mann und vor allem als deutscher Nazi-Gen Träger regelrecht die historisch-moralische Verpflichtung hätte, sich in Luft aufzulösen, um lebenstüchtigeren Kulturen Platz zu machen!

Alles verloren?

Sind wir also verloren, weil Deutschland keine Männer mehr hat, sondern voll ist von wandelnden linken Entschuldigungsschreiben, die zu allem Ja und Amen sagen? Noch nicht! Noch besteht Hoffnung! Es gibt eine neue Generation von Männern, die es Leid ist, ewig an den Verdauungsstörungen linker Selbstverleugnung zu leiden und den unendlich toleranten Kosmopoliten zu mimen, während Einwanderer aus der muslimischen Welt und deren Nachkommen gnadenlos identitär stets nur ihre ureigensten Interessen verfolgen! Es gibt den neuen Typus Mann, der sich wieder traut, gesunden Egoismus an den Tag zu legen und sich als stolzer Vertreter seines Volkes und seiner Kultur zu präsentieren.

Rechts ist das neue Links

Ein Martin Sellner und andere Identitäre ähneln den Progressiven der alten 68er Tage wesentlich mehr, als unser geschlechtsloses Chamäleon, das nicht mehr wissen darf, ob es Männchen oder Weibchen ist, sich pflichtschuldigst dem Establishment anbiedert und sich dabei auch noch auf der Seite der Rebellen glaubt. Das ist auch der Grund, weshalb so viele Alt-Linke heute nach Rechts wechseln, oder längst gewechselt sind – weil sie die selbstzerstörerischen Lügen der Linken nicht mehr ertragen und diesen lächerlichen Totentanz der Selbstaufgabe nicht mehr mitmachen können. Viele Linke, zumindest diejenigen, die es wirklich ernst meinen mit Freiheit und Bürgerrechten, waren im Grunde immer Patrioten. Sie brauchten nur sehr lange, um zu begreifen, dass unsere Republik nur selten von Konservativen regiert wurde, sondern zuweilen von wahren Landesverrätern!

Immer mehr Linke verstehen allmählich, dass dieser organisierte Landesverrat von Oben auch ihren eigenen Überzeugungen nicht gut tut und auch ihre Welt droht, verschlungen zu werden von den Diffusitäten der Multi Kulti – Religion. Aus zahlreichen Gesprächen weiß ich, dass es bei vielen ehemaligen Linken schon lange latent vorhanden war – dieses Gefühl, dass etwas Grundlegendes nicht stimmt, mit der linken Geisteswelt. Es ist das Gefühl, das wohl einige Linke beschleichen mag, wenn sie mal wieder gegen Rechts demonstrieren und dann aus den Kehlen zahlreich anwesender Muslime plötzlich minutenlang „Allah u Akbar“ – Rufe erschallen. Es ist das Gefühl, zu ahnen, sich auf der falschen Seite zu befinden.

Die Suche nach dem rechten Weg

Noch hat „Rechts“ zu wenig Attraktivität, denn es kann unbequem werden, sich als Rechte oder Rechter zu outen. Man muss damit rechnen, „Freunde“ zu verlieren, beschimpft, bespuckt und verfolgt zu werden. Es ist nicht wohlfeil und verlangt nach Courage, ganz im Gegensatz zum Linkssein. Es kostet etwas, öffentlich zu bekunden, den ewigen Lügenkonstrukten des linken Establishments keinen Glauben mehr schenken zu können, weil man täglich von der Realität eines Besseren belehrt wird. Es bringt keine Sympathien ein und keinen Applaus, wenn man laut ausspricht, was viele nur zu denken wagen, nämlich dass mit den sogenannten Flüchtlingen auch Mentalitäten importiert werden, die das Potential haben, Europa in einen permanenten Krisenherd zu verwandeln.

Abschreckend wirken hier vor allem die Stereotypen, die von Linken gerne über Rechte verbreitet werden! Rechte sind dumm, ungebildet, kleingeistig, spießig, intolerant, farblos, langweilig… Rechte sind die Schattenseite der westlichen Gesellschaft. Wer möchte da schon dazugehören?

Hier hilft nur der Selbsterfahrungstrip! Als ich mir eines Tages gewahr wurde, dass ich es in der Gesellschaft von Linken, ihren Szenetreffs und den Räumen, die sie dominieren, kaum noch zwanzig Minuten aushalte, ohne zerrissen zu werden zwischen Wut, Ekel, Resignation und Verachtung, da suchte ich nach Gleichgesinnten.

Was man dort vorfindet

Auch ich war ein Opfer jahrelanger linker Propaganda und erwartete, in solchen Kreisen auf dumpfe Idioten zu stoßen, die einen Judenwitz nach dem anderen reißen, große Schwierigkeiten mit deutscher Grammatik haben, von Gelegenheitsjobs leben, gewaltaffin und frauenfeindlich sind, sowie an Schwulen kein gutes Haar lassen. Was ich allerdings in Wahrheit vorfand, war eine wohltuende Weltoffenheit, Höflichkeit, gute Manieren, Intellekt, Stil, Zuvorkommenheit gegenüber Frauen, Homosexuelle, die ihre sexuelle Neigung nicht triumphierend als Begabung verstehen, sondern einfach als Gegebenheit und einen Bildungsgrad, den ich definitiv für ausgestorben hielt!

Kurzum – unter den „Neuen Rechten“ fand ich Menschen mit Rückgrat, denen die eigene geistige Hygiene wichtig ist und die lieber persönliche Nachteile erfahren, als zur momentanen, dahinschmelzenden linken Majorität zu gehören, die sich täglich mehr und mehr selbst belügen muss, um noch ein wenig durchzuhalten und bei der Stange zu bleiben. Ich fand Menschen, die es leid sind, sich ständig vor Linken dafür erklären und rechtfertigen zu müssen, dass sie nicht glauben, Millionen muslimischer Einwanderer wären in Wahrheit Heilsbringer und würden unsere Wirtschaft ankurbeln und unsere Renten bezahlen und dass dieser ganze Migrationszauber in einem großen, bunten Straßenfest enden wird, während Linke, die regelmäßig ganze Länder rettungslos in den Dreck fahren, sich nie erklären müssen, obwohl sie immer wieder mit den selben politischen Rezepten aufwarten!

Noch sind es nur ein paar Tapfere, die mehr Gewicht auf Wahrheit und Ehrlichkeit legen, als auf die gesellschaftlichen Nachteile, die ihnen aus der Benennung dieser Wahrheit erwachsen. Aber es werden mehr werden, vor allem dann, wenn Frauen in wachsender Zahl erkennen, dass dieses rechte, identitäre Renegatentum tausendmal mehr Sexappeal hat, als das dumpfe linke Mitläufertum, das weder nach Mut, noch nach Geist verlangt. Dies hat viel mit Erkenntnis und geistiger Katharsis zu tun. Es hat damit zu tun, sich auf einen Weg zu machen. Dieser Weg führt aus dem ungesunden Gestrüpp des linken Schuld-Kultes hinaus auf eine Lichtung der Klarheit und Befreiung. Dieser Weg ist eigentlich recht einfach zu finden. Es bedarf nur der Liebe zur Wahrheit! Und auch wenn er nicht einfach ist zu gehen, sondern steil und mühsam – er lohnt sich!

Euer Alp Mar

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