„Allahu Akbar“ hat keinen religiösen oder politischen Hintergrund

Symbolfoto: Durch fasphotographic/Shutterstock
Symbolfoto: Durch fasphotographic/Shutterstock

Im Juli 2016 sorgte der Überfall dreier Allah-Anbeter, eines Palästinensers und seiner beiden Söhne (Menschen, die unser Land gerade drastisch und zum Positiven verändern), auf einen jüdischen Arzt in Troisdorf/Rhein-Sieg-Kreis für großes Aufsehen. „Experten“ schlossen im Vorfeld des Prozesses aus, dass die Tat einen religiösen oder politischen Hintergrund hat. Vor dem Amtsgericht in Siegburg wurden die drei angeklagt und verurteilt.

Von Verena B.

Was war geschehen?

Der 19-jährige Sohn befand sich am 25. Juli 2016 wegen eines Wadenbeinbruchs zur Nachbehandlung in der Troisdorfer Praxis. Nach Unstimmigkeiten zwischen Arzt und Patient soll die Behandlung dann vorerst abgebrochen worden sein. Im Anschluss daran sollen Freunde des Patienten den Vater angerufen haben und gesagt haben, der 19-Jährige sei beleidigt worden. (Merke: Moslems sind grundsätzlich immer beleidigt und fühlen sich diskriminiert, wenn ihnen etwas nicht passt). Der Vater stürmte daraufhin gemeinsam mit dem jüngeren Sohn in die Praxis (auch das ist die übliche Vorgehensweise erregter Moslems). Dort soll er zunächst die Frau des Arztes beschimpft und ihr ins Gesicht geschlagen haben (Merke: Konflikte lösen die Herrenmenschen meistens mit Gewalt). Den Mediziner, der vom Tumult in den Flur gelockt wurde, forderte der 45-Jährige auf, sich bei seinem Sohn zu entschuldigen und ihm Hände und Füße zu küssen. Der jüngere Sohn packte den Arzt von hinten und zwang ihn in gebückte Haltung. Weil der Vater in dieser Situation ein Messer mit einer rund 40 Zentimeter langen Klinge zückte, hatte der 45-jährige Arzt jüdischen Glaubens massive Todesangst. Obwohl sich der Arzt wie gefordert entschuldigt hatte, drohte der Angeklagte weiter: Er sei Palästinenser und habe schon viele Juden abgestochen. Außerdem soll er drei Mal „Allahu Akbar“ gerufen haben. Dieser Ruf hat selbstverständlich nichts mit dem ISlam zu tun. Nach eigener Aussage hatte der Arzt Angst vor einer Hinrichtung.

Kein religiöser oder politischer Hintergrund

 Einen religiösen oder politischen Hintergrund hatte man daher im Vorfeld des Prozesses ausgeschlossen. Judenhass hat selbstverständlich auch nichts mit dem ISlam zu tun, da er nur von rechtsradikalen Nazis (AfD, PEGIDA, Identitäre, Heimatbünde usw.) praktiziert wird. Der 54-Jahre alte Arzt löste sich schließlich aus dem Griff des 15-Jährigen und die Angreifer flohen. Der Arzt hatte sich einen Muskelabriss in der Leiste zugezogen, später am Tag wurde er dann mit Verdacht auf einen Herzinfarkt in eine Klinik eingewiesen. Sowohl der Arzt als auch seine Ehefrau sind seit der Tat traumatisiert und befinden sich daher in Behandlung.

Die Urteile

Vor dem Amtsgericht in Siegburg wurden der 45-Jährige und dessen 19 und 15 Jahre alten Söhne deshalb wegen gemeinschaftlicher Nötigung in Tateinheit mit fahrlässiger Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung angeklagt und auch verurteilt. Der Vater bekam damals eine Gesamtgeldstrafe von 5.000 Euro, das Verfahren gegen seinen 19-jährigen Sohn wurde gegen eine Zahlung von 1.000 Euro eingestellt, und der jüngste Sohn wurde zum Ableisten von insgesamt 40 Sozialstunden verurteilt. Die Akte kann indes noch nicht geschlossen werden, da die Angeklagten, die Staatsanwaltschaft und der Arzt nach dem Urteil in Berufung gegangen sind.

Merke:

 Der Islam ist eine friedliche, tolerante und barmherzige Religion. Fälle wie der oben geschilderte sind bedauerliche Einzelfälle, die nichts mit dem Islam zu tun haben, und müssen streng bestraft werden! Auf gar keinen Fall dürfen diese Einzelfälle von Populisten für rechtsextreme und ausländerfeindliche Hetzpropaganda genutzt werden. Ausländerkriminalität müssen wir ertragen, denn nun sind die Moslems halt mal da.

 

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