Viktor Orbán: „Gott behüte uns vor Soros!“

Ungarischer Ministerpräsident Viktor Orbán ( Bild: European People's Party; Viktor Orbán; CC BY 2.0; siehe Link)

Der ungarische Präsident Viktor Orbán hat den „gefährlichen“ neuen Global Compact der Vereinten Nationen zum Thema Migration kritisiert und erklärt, dass der Plan die Fingerabdrücke des Open-Border-Aktivisten George Soros trägt.

„Es werden neue Grundsätze ausgearbeitet, die zum Beispiel die Möglichkeit einer geringeren Bestrafung bei illegaler Grenzüberquerung vorsehen. Es wird nicht nur vorschlagen, dass jedes Land der Welt Verwaltungsverfahren vereinfachen und beschleunigten soll, was eine geringere Überprüfung all jener Ausländer zur Folge hätte, die in unsere Länder kommen wollen. An diesen Verfahren sollen auch noch NGO´s beteiligt werden, erklärte das konservative Schwergewicht in einem Interview mit Kossuth Rádió.

„Ungarn hat einige ziemlich schlechte Erfahrungen mit NGOs gemacht: Sämtliche Organisationen, die sich mit dem Thema Migration befassen, essen alle aus George Soros Hand“, fügte er hinzu.

„Das, was wir bisher über diesen Text wissen, ist , dass er aussieht wie eine Kopie des Soros Plans, beide eint derselbe Geist“, so Orbán.

„Ein Großteil der Kooperationsaktivitäten soll an NGO´s verteilt werden. Gott behüte Ungarn davor!“

Der Plan müsse deutlich verändert werden, damit Ungarn ihn unterschreibe.

„Die UN sieht es anscheinend als ihre Aufgabe an, den Fluss von Menschen auf der ganzen Welt hin und her zu organisieren, statt auf die damit verbundenen Gefahren aufmerksam zu machen“, sagte er.

„Wir glauben, dass dies ein gefährliches Phänomen ist: Ich kann mich an keine Völkerwanderung in der Geschichte der Menschheit erinnern, die für die betroffenen Länder keine Gefahr dargestellt hat. Aber statt zu warnen, wirbt die UN für die Organisation, die Durchführung und die Vereinfachung der Masseneinwanderung.

„Es gibt Länder, die wie wir der Meinung sind, dass die weltweite Anerkennung der Migration als grundlegendes Menschenrecht, für viele Länder äußerst gefährlich ist“, so der ungarische Premier.

US-Präsident Donald Trump hatte bereits dem neuen UN-Migration Compact eine Absage erteilt. Der Plan sei „einfach nicht mit der Souveränität der USA vereinbar“, so Trump. (MS)

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