„Kopftücher machen den Islam in Deutschland sichtbar“ – Wie die evangelische Kirche den Islam kindgerecht verharmlost

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Die evangelische Landeskirche in Württemberg, konkret die Kirchengemeinde Leutenbach prahlt gerade mit der Wanderausstellung „Was glaubst denn Du“ und gemeinsamen Veranstaltungen mit der Kocatepe Moschee Winnenden.

Dabei sollen den Kleinen unter uns die Unterschiede und die Gemeinsamkeiten zwischen Christentum und Islam näher gebracht werden.

Klingt irgendwie alles zu schön, um wahr zu sein. Hier einige Auszüge aus einer „Info-Broschüre„, die Dr. Frank Zeeb, Evangelischer Oberkirchenrat, persönlich unterzeichnet hat und die an Schönfärberei und Verharmlosung nicht zu überbieten ist:

Es gibt sehr viele Gemeinsamkeiten zwischen dem christlichen und dem muslimischen Glauben. Die wichtigste Gemeinsamkeit ist, dass im Koran und in der Bibel steht, dass Gott barmherzig ist. Barmherzigkeit ist die große Liebe Gottes zu den Menschen, der den Menschen ihre Fehler verzeiht.

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Im Koran stehen Geschichten von Adam und Eva, von Noah und Jona, von Maria und Jesus und vielen anderen Menschen. Für die Muslime ist der Koran ein Heiliges Buch, in dem die Botschaft Gottes an die Menschen aufgeschrieben wurde. Gott sprach durch seinen Engel
zum Propheten Muhammad, der sie auswendig lernte und weitergab. Die Menschen sollen Gott lieben. Sie sollen miteinander geduldig, barmherzig und in guter Weise leben. Dann kommen sie nach dem Tod ins Paradies. Die Sprache des Koran (Arabisch) ist kunstvoll und
wunderschön. Der Koran wird von allen Gläubigen sehr sorgfältig behandelt.

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Muhammad lebte vor ungefähr 1400 Jahren in Mekka. Das ist eine Stadt in Saudi-Arabien. Als Muhammad 40 Jahre alt war, spürte er den Ruf Gottes. Die Muslime glauben, dass er nachts vom Engel Gabriel (= Cebrail / Dschibril) die Botschaft Gottes an die Menschen
erhalten hat. Der Engel hat sie ihm ins Herz geschrieben, sagen sie. Muhammad gab die Botschaft Gottes weiter und überzeugte viele Menschen. Er starb als alter Mann, der von seiner Familie und allen Muslimen geliebt und bewundert wurde. Die Muslime glauben, dass
seine Seele nach seinem Tod direkt ins Paradies aufgenommen wurde. Als Gesandter (= Botschafter, Beauftragter) Gottes wird er hochverehrt, und seine Lebensweise (= „sunna“) ist den Muslimen ein Vorbild.

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Es ist unter Muslimen üblich, dass Jungen als Babys oder als Kinder (etwa mit sechs Jahren) beschnitten werden. Dabei wird ein Teil lockerer Haut am männlichen Glied entfernt. Diese Tradition geht auf Abraham zurück. Sie wird nicht im Koran genannt, aber es ist überliefert, dass Muhammad seine Enkel beschneiden ließ.

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Als der Prophet Muhammad lebte, hatten Sklavinnen kaum Kleidung. Wahrscheinlich wollte der Prophet deshalb, dass die muslimischen Frauen ihren Kopf bedecken. Womit sie das damals machten, weiß man nicht mehr. Später bildeten sich verschiedene Traditionen
heraus, welche Teile des Kopfes mit einem größeren oder kleineren Tuch bedeckt wurden.
Früher bedeckten auch in Europa alle verheirateten Frauen ihr Haar, zum Beispiel mit einem Kopftuch. Manche machen das immer noch. Christliche Nonnen tragen Hauben.
Kopftücher machen den Islam in Deutschland sichtbar. Kopftuchträgerinnen sind – anders als innere Überzeugungen oder unauffällige Moscheen – im öffentlichen Raum deutlich wahrnehmbar. Sie werden oft als konservativ abgestempelt. Eine Auseinandersetzung findet meistens über sie, nicht mit ihnen statt. Unter Muslimen und Musliminnen wird viel diskutiert, wie die traditionellen Bekleidungsvorschriften heute auszulegen sind.

Kein Wort über den Islamterror, über die Tötungsbefehle im Koran für Abtrünnige und Ungläubige und natürlich auch kein Wort darüber, dass das Kopftuch wohl DAS Symbol der Unterdrückung von Frauen ist. Das ist die evangelische Kirche, wie sie leibt und lebt – als Antichrist!

Wandere aus, solange es noch geht!
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