Belgien: „Ausländer“ macht Jagd auf Juden!

Foto: Screenshot/Twitter
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In Belgien zeigt ein Überwachungsvideo, wie ein orthodoxer Jude am vergangenen Samstag mit seinem Sohn auf dem Bürgersteig fast von einem Auto getötet wird, das auf die beiden zurast. Die beiden können sich nur durch einen Sprung zur Seite retten.

Die Polizei konnte den Autofahrer, der eine ausländische Herkunft haben soll, verhaften. Kurz darauf gab sie bekannt, dass es sich nicht um eine gezielte Attacke gehandelt habe, sondern der Fahrer „betrunken“ gewesen sei. Sie schließe jedoch nicht aus, dass die Motive des Mannes antisemitisch gewesen seien.

Das Opfer erklärte jedoch gegenüber dem belgischen Newsmagazin Joods Actuell, dass der Fahrer in seinen Augen nicht wie ein Betrunkener gefahren sei. „Er ist nicht auf der Straße herumgeschlingert, nein, er ist sehr konzentriert in einer geraden Linie gefahren und hat dann direkt auf uns zugesteuert“, so der Mann.

Der Mann soll am frühen Nachmittag, drei Stunden nach dem Vorfall verhaftet worden sein. Er sei aber inzwischen wieder frei gelassen worden und musste sich am Montag erneut bei der Polizei melden

In Belgien leben rund 40.000 Juden, die meisten von ihnen in Brüssel und Antwerpen. Wie auch in Frankreich und zahlreichen anderen europäischen Ländern haben sie seit der muslimischen Masseneinwanderung in den letzten Jahren zunehmend unter Antisemitismus zu leiden.

Ende 2015 erklärte der Brüsseler Großrabbiner Avraham Gigi, für „Juden gibt es keine Zukunft in Europa“. Die Juden hätten Angst auf der Straße zu gehen oder sich in größeren Gruppen zu treffen. Viele von ihnen würden mittlerweile lieber zu Hause statt in der Synagoge beten. (MS)

 

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