Will Berlins Justizsenator Kriminelle belohnen, statt zu bestrafen?

Foto: Imago
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Manchmal beschleicht mich das Gefühl, dass linke und grüne Politiker gerne auf Opfer herumtrampeln, wenn diese schwer verletzt auf dem Boden liegen. Manchmal glaube ich, dass linke und grüne Politiker sich instinktiv auf die Seite der Täter und Verbrecher stellen, wenn diese – wenn überhaupt mal – erwischt werden. Der beste Mann bei „Springer“ Gunnar Schupelius, präsentiert uns einen Fall, der einen diesbezüglich ins Grübeln bringt. Der Fall: Berlins Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) hat persönlich für einen Berlinale-Abend im Knast von Tegel gesorgt. Kann man machen, aber hoch interessant ist dabei die Aussage dieses Unverantwortlichen:

 „So können wir das Leben in Haft dem Leben in Freiheit ein Stück weiter angleichen.“

Gunnar Schupelius schreibt:

Dieser Satz gibt zu denken. Hier erkennen wir, dass es Behrendt nicht um ein paar Stunden angenehmer Unterhaltung im Gefängnis geht, sondern um mehr.

Darum, dass die Insassen auf die Teilnahme am normalen Leben möglichst gar nicht verzichten müssen, dass sie sogar die Höhepunkte der gesellschaftlichen Ereignisse miterleben können wie jeder andere Mensch in Freiheit auch.

Wenn wir aber das Leben in der Haft dem Leben in Freiheit angleichen, wie der Justizsenator es ankündigt, wie weit soll das dann gehen? Wo bleibt dann die Strafe?…

…Die Strafe dient der Sühne, der Vergeltung und der Abschreckung. Dafür muss sie gewisse Härten aufweisen. Deshalb ist man eingesperrt und vom normalen Leben ausgeschlossen. Wenn man immer mehr Freigang und sogar noch prominente Abende serviert bekommt, ist das Gefängnis keine Strafe, sondern eine Herberge mit Vollpension.

Natürlich ist dieser Filmabend für die Knackis kostenlos, während der brave Bürger tief in die Tasche greifen muss, um so einen Film im Kino bewundern zu dürfen. Diese sozialistisch-krankhafte Denke ist man ja von den Linksgrünen gewohnt.

Viel entscheidender ist aber die Botschaft, die Dirk Behrendt den Verbrechern dieser Welt vermittelt: In Deutschland lohnt es sich, Menschen umzubringen, Frauen zu vergewaltigen, Rentner auszurauben und Ungläubige in die Luft zu sprengen. Dass, was Behrendt da von sich gegeben hat, kann man auch als Einladung für alle Bösewichter, die es bis nach Deutschland schaffen, verstehen.

Aber vielleicht meint es Behrendt auch umgekehrt, nämlich, dass sich das Leben in Freiheit immer mehr dem Leben im Knast angleicht. Wer sich die Gewaltexzesse im öffentlichen Raum betrachtet, kommt bestimmt auf solche Gedanken.

Und so einer ist Justizsenator! Das geht wohl nur in Berlin, wo der Wahnsinn regiert!

Wandere aus, solange es noch geht!
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