Hillary Clinton, das FBI und der britische Geheimagent: „Mit allen Mitteln verhindern, dass Trump Präsident wird“

Foto: Collage
Foto: Collage

Der Geheimdienstausschuss des US-Repräsentantenhauses hat das Memo des Abgeordneten Devin Nunes veröffentlicht, das aufzeigt, wie Hillary Clinton zusammen mit der Regierung von Barack Obama, dem FBI und die Justizbehörde eine „Russland-Verschwörung“ erfand, um Donald Trump abzuhören.

von Collin McMahon

Die Kampagne von Hillary Clinton hatte beim dubiosen britischen ex-Geheimagenten Christopher Steele ein „Russland-Dossier“ in Auftrag gegeben, um den politischen Gegner im Wahlkampf anzuschwärzen. Das Dossier enthielt u.a. hanebüchene Anschuldigungen, Trump hätte in einen Moskauer Hotel perverse „Natursekt“-Spiele mit Prostituierten getrieben. Das Steele-Dossier war so offensichtlich verleumderischer Natur, dass im Januar 2017 alle Medien sich weigerten, es zu veröffentlichen – außer unseriösen linken Quellen wie Buzzfeed und CNN. Buzzfeed musste sich nach einer Klage dafür entschuldigen.

Dieses politisch motivierte Dossier diente laut dem Nunes-Memo als Grundlage für die Beantragung eines Lauschangriffs gegen die Trump-Kampagne durch den FBI. Nachrichtendienstliche Lauschangriffe gegen Staatsbürger im Inland sind in den USA illegal. Die Obama-Justizbehörde nutzte allerdings die Hintertür des Spionageabewehrgesetzes FISA, da es um eine angebliche „Russland-Verschwörung“ ging, um den politischen Gegener zu belauschen und zu belasten.

Das Nunes-Memo enthüllte, dass auch das FBI Steele für das Dossier bezahlt hat. Dem FBI und der Justizbehörde war die politische Natur des Dossiers bekannt. Sie verschwiegen diese Info aber den Richtern des FISA-Gerichtes bei allen Antragstellungen. Der Justizmitarbeiter Bruce Ohr traf sich im Sommer 2016 mit Steele, der seine intensive Abneigung gegen Donald Trump zum Ausdruck brachte, und dass er „mit allen Mitteln“ verhindern wollte, dass dieser Präsident werde.

Der kürzlich zurückgetretene Stellvertretende FBI-Chef Andrew McCabe bestätigte, dass der Lauschangriff gegen Trump niemals ohne das zusammengeschusterte Steele-Dossier genehmigt worden wäre. Als Beweise vor dem FISA-Gericht wurden außerdem Medienberichte über einen Russland-Connection benutzt, die aber auch auf Aussagen Steele basierten, wie nun im Nunes-Memo bekannt wurde.

Das Nunes-Memo liefert also die Beweiskette, dass Hillary Clinton einen möglicherweise illegalen Lauschangriff gegen die Kampagne von Donald Trump in die Wege geleitet hat, um eine abgebliche „Russland-Verschwörung“ zu kolportieren, und dass die Trump-Kampagne von Beamten der Obama-Regierung, des FBI, der NSA und des Justizministeriums abgehört wurde. Als die Republikaner damit drohten diese Infos zu veröffentlichten, versuchten FBI und Justizministerium monatelang verzweifelt, es zu verhindern.

Wenn Ihre Zeitung oder Nachrichtenquelle diese Geschichte nicht so berichtet hat, ist es Zeit, sie abzubestellen.

 

Lesen Sie außerdem:

Der Clinton-Obama-Spitzelskandal: Chronologie eines Lauschangriffs

Clinton-Lauschangriff gegen Trump „wie aus der 3. Welt“

Wie George Soros den „Krieg gegen Trump“ geplant hat

Russland-Hexenjagd: Es wird eng für Fake News Medien

Seymour Hersh: Russland steckt nicht hinter Clinton-Hacks

Klage: Buzzfeed, CNN streuten Fake News über Russenhacker

 

Collin McMahon ist Autor und Übersetzer. Er schreibt ein Buch über Donald Trump, das im Mai im Antaios Verlag erscheint. Dort können Sie dann die ganze Geschichte vom „Krieg gegen Trump“ erfahren.  Hier kann man ihn unterstützen.

 

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.