AfD mischt den Bundestag auf!

Foto: Collage
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Seitdem die AfD in den Bundestag eingezogen ist, ist es im Hohen Haus der Politik mit der unverdienten Ruhe vorbei. Die etablierten Parteien, die es sich in den letzten Jahren so bequem machen konnten, weil sie so schön unter sich geblieben sind und mit ihren Scheingefechten ungestört ihre Langeweile vertreiben durften, werden nun gefordert, müssen reagieren. Sie werden von der AfD sachlich aber kraftvoll gejagt. Und sie reagieren erwartungsgemäß mit viel Gebrüll, dummen Geschwätz und Geschrei – weil sie einfach keine Argumente in der Hand haben.

Nun sitzt ihnen die Angst im Nacken und es sieht so aus (siehe Aufmacherbild), dass sich viele gar nicht mehr trauen, überhaupt zu arbeiten, ja einige scheinen den Plenarsaal regelrecht zu meiden.

Oder – was natürlich noch schlimmer ist – sie verhöhnen ihre Wähler mit ihrer Abwesenheit, kassieren die Knete der Steuerzahler ohne Gegenleistung.

Und wie immer, wenn die etablierten Politiker entlarvt werden, zieht die „Welt“ ein Schutzmantel über diese Volksverräter. Wir lesen:

Wenn ein Politiker im Bundestag in die Debatte zieht, kann er versuchen, den einen oder anderen politischen Gegner für die eigene Position zu gewinnen. Oder er kann es so machen wie der AfD-Politiker Gottfried Curio am Freitagvormittag: voll auf Krawall setzen. Seine Argumente für den Gesetzentwurf seiner Fraktion für die Rückkehr zur Optionspflicht spickte er mit derart vielen Kampfbegriffen gegen die offene Gesellschaft, dass vielen Abgeordneten das blanke Entsetzen im Gesicht stand…

Was für ein Nonsens, als ob sich irgendein Politiker, der nicht in der AfD ist, von Argumenten überzeugen lässt. Man stimmt ja mittlerweile gegen die eigenen Positionen, nur um nicht mit der AfD ins selbe Boot steigen zu müssen. Und was die „Welt“ unter Kampfbegriffe versteht, bleibt auch offen:

Seit der Abschaffung der Optionspflicht im Jahr 2014 werde die „Staatsbürgerschaft an Kinder ausländischer Eltern verschenkt“, klagte Curio. „Ohne die Pflicht zur Entscheidung für einen Staat“ fehle „jede Motivation, sich zu integrieren“.

Wenn es noch eines „Nachweises für die Gefahr des Doppelpasses bedurft“ hätte, dann sei er durch das Wahlverhalten der Türkeistämmigen in Deutschland belegt worden, die mehrheitlich die „Erdogan-Diktatur“ unterstützten. Wer illoyale Ausländer zum „Staatsvolk“ und damit zum „Wahlvolk“ mache, gefährde die „deutsche Selbstbestimmung und Bewahrung des inneren Friedens“.

Spätestens als Curio sagte, „ein zur Regel entarteter Doppelpass untergräbt Demokratie“, stellten sich die Nackenhaare der Abgeordneten auf der linken Seite des Parlament bis unter die Reichstagskuppel auf. Problematisch für die Union: Der konkrete Gesetzentwurf, den die AfD in nationalistischer Verpackung dem Bundestag anbot, entspricht ungefähr der Beschlusslage von CSU und CDU…

Es ist wirklich ein Armutszeugnis für die deutschen Medien, wenn die Journalisten die Wahrheit nicht mehr verkraften können!

Wandere aus, solange es noch geht!
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