Freiberg schließt die Tore

Foto: Collage
Das neue Ortsschild von Freiberg (Foto: Collage)

Wie die Junge Freiheit meldet, verzichtet nun auch die Stadt Freiberg auf weitere „Goldstücke“.

Von Nils Kröger

Die sächsische Stadt Freiberg nimmt in den kommenden vier Jahren keine weiteren Flüchtlinge mehr auf. Der Stadtrat stimmte am Donnerstag mehrheitlich für einen gemeinsamen Antrag der Fraktionen von CDU und SPD. Ursprünglich sollte die Regelung nur bis Ende 2019 gelten, berichtet das Lokalblatt Freie Presse. Grund für die verschärfte Maßnahme ist laut Oberbürgermeister Sven Krüger (SPD) die nicht mehr zu bewältigende Integration. „Der Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz kann derzeit nicht gewährleistet werden“, sagte das Stadtoberhaupt. Außerdem könne die Schulpflicht nicht mehr erfüllt werden. (…)

Mit Entsetzen reagierten Stadträte von Grünen und Linkspartei auf den Beschluß. „Ich bin konsterniert, daß man nun einen drauf setzt. War der erste Antrag schon herzlos, ist es der andere doppelt“, zitiert die Zeitung Sebastian Tröbs (Grüne). Stadträtin Jana Pinka, die für die Linkspartei im Sächsischen Landtag sitzt, ergänzte: „Freiberg ist ein Hort der Toleranz und Weltoffenheit.“ Mit dieser Entscheidung würden jedoch Ängste geschürt, sie sei ein unrühmlicher Höhepunkt.

 Sollte tatsächlich bei einigen (außer grün-linken) Entscheidungsträgern Vernunft einkehren?

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