Triller unterm Pony!

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linke Demonstranten verteilen ihre Argumente (Foto: Durch Impact Photography/Shutterstock)

Generation Schneeflocke – Hysterie und Hörstürze und ein Dirigent mit Himmler-Bärtchen beim 2. Kandeler Pfeifkonzert – oder die Unfähigkeit der Linken zu trauern

Von Klaus Lelek

Über die historische Demo gegen Migrantengewalt am 28. Januar in Kandel ist ja nun schon in vielfältiger Weise berichtet worden. Doch niemand hat das einstündige schrille Pfeifkonzert näher untersucht, das ein Freizeitdirigent mit Himmler-Bärtchen, der hauptberuflich als Bürgermeister tätig ist, auf die Städtische Bühne gebracht hat. Zur Aufführung kam die moderne Variante einer Ein-Ton-Symphonie, deren Uraufführung um 1750 im nahen Pfälzischen Pirmasens stattfand. Landgraf Ludwig IX. war ein großer Verehrer Friedrich des Großen, aber leider völlig unmusikalisch, und so schuf er Ein-Ton-Stücke für Querflöte, nach denen seine fünftausend Soldaten unter dem Motto „Links zwo drei vier – links zwo drei vier!“ in rechteckigen Formationen den ganzen Tag um den Paradeplatz in Pirmasens marschierten. Immer im Kreis und monoton.

Seither hat die musikalische Ein-Tontechnik nicht nur durch Steve Reich revolutionäre Erneuerungen erfahren, sondern auch durch die führenden „Köpfe“ der Linken, die seitdem auf keiner politischen Veranstaltung fehlen dürfen. Trillerpfeifkonzerte, die einfachste Form der Minimal-Musik ist die perfekte Begleitung für die minimalistische Politik hysterischer linker Gutmenschen, die auch in Kandel mit ihrem Einakter „Nazis raus!“ brillierten. Vorgetragen von 150 Statisten des linksgrünen Tourneetheaters Antifa.  Die perfekte Kombination aus Ein Wort-Theater und Ein-Ton-Musik. Während auf der anderen Seite Frauen und Mütter in vielen brillanten Redebeiträgen, die flächendeckenden Übergriffe gegen Frauen anprangerten und mit Zahlen und teilweise erschütternden Schicksalen belegten, schrillte aus duzenden Trillerpfeifen von der anderen Seite das Janitscharengedröhn einer neuen echten 5. Kolonne von Islamisten, Ehrenmördern und Vergewaltigern, für deren Vermehrung und Verbleib sich die Mannheimer und Kandeler Stadtmusikanten landauf, landab stark machen.

Wer eine Erklärung dafür sucht, findet sie eigentlich nur noch in Abhandlungen über Schizophrenie und Hysterie – man achte auf die schrillen Vokale in beiden Worten – in einem ausgeprägten Masochismus, Selbstzerstörungsmechanismus und nicht zuletzt in der Beschreibung einer „GENERATION SCHNEEFLOCKE“. Hierzu eine im Netz kursierende treffende Erklärung:

„…hiermit werden junge Frauen bezeichnet, die unfähig sind abweichende Meinungen seelisch zu ertragen. Inihrem Ruf nach geschützten Räumen (Nazis raus! Haut ab!) glauben sie, dass es ihr recht wäre, vor allem was sie unangenehm finden könnten geschützt zu werden.“

Haargenau das passiert seit dem Mord an Mia und den Demonstrationen in Kandel. Hysterische Menschen können echte Trauer und Wut nicht zulassen. Sie SCHIRMEN SICH AB. Die bunten Schirme – sie haben absoluten Symbolcharakter – stehen nicht für ein „buntes Kandel“ oder gar für „Menschlichkeit“, sondern für das Verdrängen, Verleugnen von systematischer Gewalt. Auch Kritik an Migrantengewalt, Ehrenmorden, sexuellen Übergriffen darf nicht sein. Reden und Vorträge darüber müssen im Pfeifkonzert untergehen. Hinter einer ohrenbetäubenden Wand von Schallwellen verschwinden. Wie die alten Nazis so haben auch ihre Nachfolger die „Unfähigkeit zu trauern“ verinnerlicht. Dieses von Mitscherlich 1967 erstmals beschriebe Phänomen hat zusammen mit dem „Stockholmsyndrom“ – Sympathie für Aggressoren zu entwickeln – eine neue Form von kollektivem Wahn entfacht, eine Blindheit sich Halsüberkopf ins kollektive Verderben zu stürzen. Dabei nimmt man gerne Selbstschädigung durch Schallwellen in Kauf, die eigentlich als mitgeführte „Schallwaffe“ den Staatsanwalt beschäftigen müssen. Sie können zum Beispiel Hörschäden bis hin zu Hörstürzen verursachen. Und da ein Schreiberling der gleichgeschalteten Rheinpfalz noch voller Stolz verkündete, dass die Rednerinnen nur noch in unmittelbarer Nähe zu hören waren, ist eigentlich der Tatbestand einer versuchten Körperverletzung sogar offiziell protokolliert.

Das System der SA, deren Schläger oftmals ein ähnliches Bärtchen wie Bürgermeister Poß trugen, sich mit Gewalt die Straße zu erobern, ist jedoch anders als in Frankfurt in Kandel nicht aufgegangen. Es hat vor allem vielen vormals unpolitischen Bürgern klargemacht, wie moralisch verrottet und verkommen die Linke und die SPD ist.

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