USA: Katholische Demokraten verhindern Spätabtreibungsverbot

Abtreibung (Bild: shutterstock.com)
Abtreibung (Bild: shutterstock.com)

Der US-Senat hat diese Woche das Gesetz gegen Spätabtreibungen nicht verabschieden können. Grund: viele katholische Abgeordnete der US-Demokraten stimmten dagegen. Mit dem Gesetz wären Abtreibungen nach der 20. Schwangerschaftswoche verboten worden. Das Gesetz wurde im US-Repräsentantenhaus bereits verabschiedet. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor angekündigt, dass er das Gesetz sofort unterschreiben würde. Im Senat haben 51 Senatoren für und 46 dagegen gestimmt, für die Annahme des Gesetzes wären 60 Stimmen notwendig gewesen.

Der New Yorker Kardinal Timothy Dolan zeigt sich laut kath.net bestürzt: „Die Entscheidung des Senats, dieses Gesetz nicht zu verabschieden, zeigt, dass der Senat sich außerhalb des Common Sense der US-Bürger befindet.“ Etliche Meinungsumfragen hätten gezeigt, dass viele US-Bürger dieses Gesetz unterstützen. Dolan fordert den Senat auf, das Vorhaben zu überdenken.

Von einer Spätabtreibung oder Teilgeburts-Abtreibung wird dann gesprochen, wenn der Fötus im zweiten oder sogar letzten Drittel der Schwangerschaft während des künstlich eingeleiteten Geburtsvorgangs getötet wird. Das Kind ist zu diesem Zeitpunkt bereits lebensfähig. Methoden der Spätabtreibung, die auch in Deutschland angewendet werden, sind die Prostagladinmethode, die Kaliumchloridmethode und der Kaiserschnitt. Bei der Prostagladinmethode wird eine Frühgeburt eingeleitet. Das Kind wird „geboren“, indem die Mutter es zur Welt bringt. Mit der Kaliumchloridmethode wird – um das Überleben des Kindes nach der Geburt zu  verhindert – die Bauchdecke der Frau mit einer langen Nadel. Unter Ultraschallsicht wird dann in das Herz des Ungeborenen gestochen. Das Herz des Kindes hört sofort auf zu schlagen, da Kaliumchlorid für das Reizleitungssystem des Herzmuskels ein tödliches Gift ist.

Gegen mehrere Gesetzesentwürfe im Bundesstaat Illinois, die unter anderem die Verpflichtung vorsahen, Kindern medizinische Versorgung zukommen zu lassen, wenn diese nach einem Abtreibungsversuch lebend geboren werden, wandte sich immer wieder die angeblich gemeinnützige von George Soros unterstützte Organisation Planned Parenthood (PPFA), die sich vehement für das uneingeschränkte Recht auf Abtreibung einsetzt. Auch das gesetzgeberische Vorhaben, Ärzte straf- und zivilrechtlich in die Verantwortung zu nehmen, wenn sie diesen neugeborenen Kindern nicht halfen und somit letztlich töteten, wollten die „Sexualberater“ von PPFA nicht Wirklichkeit werden lassen. Sie wollten diese Kindstötung durch Unterlassung weiterhin ermöglichen. Dabei half der Organisation ein Senator der Demokratischen Partei: Barack Hussein Obama. Dieser stimmte wiederholt in den Jahren 2001 bis 2003 ganz im Sinne von Planned Parenthood ab. (SB)

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