Feministisches Aufatmen: Die wahren Frauenschänder sind doch eher weiße mächtige Männer…

Foto: Durch Martin de Jong/Shutterstock
Foto: Durch Martin de Jong/Shutterstock

Indem man jetzt endlich sexistische Promi-Bonzen als potenzielle und vor allem aber schuldige Frauenbedränger ausgemacht hat, rücken die täglich vermeldeten gewalttätigen, teilweise abscheulichen sexuellen Übergriffe auf europäische Frauen im Namen Allahs und in unmittelbarer Folge eines unkontrolliert rauschenden mittel- und nordeuropäischen Willkommensfestes kaum merklich in den medialen und politischen Hintergrund.

Von Micha Schneider

Es sind also – wie das linksfeministische Spektrum erleichtert feststellen darf – offensichtlich doch eher nur mächtige weiße Männer aus der Film-, Unterhaltungs- und Industriebranche, die ihr Testosteron nötigend bis vergewaltigend aus ihren Lenden schießen lassen. Die „armen orientalischen Gäste“, die ihre seit Jahrtausenden anerzogene Frauenverachtung weltweit zur Zeit nunmehr fast schon als „organisiertes Kopulieren“ betreiben, sind ja – wie vielfach verlautet wird – „vom Krieg in ihrer Heimat traumatisiert“ und fallen nur aus diesem durchaus nachvollziehbaren Grund über jede Frau her, die sich nicht bei Drei auf einen Baum retten kann.

Allerdings wundert es mich schon sehr, daß mein Vater, der sich zu Kriegsende noch freiwillig zur Front meldete und dann mit gerade mal 16 Jahren in Jugoslawien sogar schwer am Kopf verwundet wurde, nachdem er beim großen Würzburger Bombenangriff hilflos Frauen und Kinder auf der Straße hatte verbluten sehen müssen und bereits als kleiner Junge in seiner Heimatstadt vor den ihn absichtlich beschießenden Jagdbombern flüchten mußte, in seinem ganzen späteren Leben niemals eine Frau vergewaltigt hat.

Oder sind Kriegstraumata etwa nur auf bestimmte Regionen oder Ethnien dieser Welt begrenzt? Wie schön ist es doch, ein sich immer wie von selbst bestätigendes Feindbild in greifbarer Nähe zu wissen, wenn man dafür nur einfach die unansehnlichere Wahrheit ausblenden muß und somit ohne Anstrengung auf ein Neues zu den Guten gehört.

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